text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die besten Hausmittel von A bis Z Alternative Heilmittel aus der Hausapotheke der Natur. Inklusive der Heilmethoden der Homöopathie, Akupunktur und des Tai Chi von Zittlau, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2020
  • Verlag: Bassermann
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die besten Hausmittel von A bis Z

Nicht bei jeder Krankheit ist der Weg zum Hausarzt nötig, denn viele alltägliche Beschwerden lassen sich sanft und wirkungsvoll auch selbst behandeln - mit altbewährten und neuen Hausmitteln. Dieses Nachschlagewerk hilft, natürlich zu heilen. Alle Krankheiten von A bis Z: Symptome erkennen, Ursachen verstehen und ganz ohne Nebenwirkungen behandeln. Mit vielen wertvollen Tipps zur Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden.


Dr. Jörg Zittlau studierte Philosophie, Biologie und Sportmedizin. Er arbeitete in Lehre und und Forschung, wechselte 1992 zum Wissenschaftsjournalismus. Von ihm erschienen zahlreiche Bestseller zu Naturheilverfahren, Psychologie und Ernährung. Er lebt mit seiner Familie in Bremen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 23.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641277062
    Verlag: Bassermann
    Größe: 5927 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die besten Hausmittel von A bis Z

ANGSTZUSTÄNDE

Symptome

  • Körperlich: beschleunigter Puls bis hin zum Herzjagen; erhöhte Atemfrequenz, der Atem ist hektisch und oberflächlich; feuchte Hände, kalte Füße, mitunter auch Schweißausbrüche; Mundtrockenheit; Kloß im Hals; Verdauungsstörungen; erhöhte Muskelspannung, mitunter auch Muskelzittern; in schweren Fällen Gesichtsblässe; Erbrechen und weit geöffnete Pupillen
  • Psychisch: »Wahrnehmungstunnel«, die Sinneswahrnehmung ist stark eingeschränkt; Konzentrationsschwäche, eingeschränkte Ansprechbarkeit; in schweren Fällen geistige Verwirrtheit, schockartige Passivität

___

Ursachen

Zunächst einmal gilt, dass die Angst an sich vollkommen natürlich ist und unserem Überleben dient. Ohne Angst würden wir ständig unübersehbare Risiken eingehen und unser Leben gefährden.

Erst wenn unsere Leistungsfähigkeit entscheidend eingeschränkt ist, unsere Angst in keinem Verhältnis mehr zu ihrem Auslöser steht oder sogar gar kein Auslöser zu erkennen ist, spricht man von einer Angststörung. Jeder Angststörung liegt eine Wahrnehmungstäuschung zugrunde: Wir fürchten uns vor etwas, obwohl uns dieses Etwas eigentlich gar keine Angst machen sollte. Typisch hierfür ist die Katzenphobie: Objektiv gesehen besteht keinerlei Veranlassung für einen Menschen, Angst vor einer Katze zu haben, und dennoch können Katzenphobiker ihre Furcht trotz guten Zuredens nicht unter Kontrolle halten.

Wichtig!

Schwere chronische Ängste, sogenannte Phobien oder Angststörungen, bei denen die Ursache vom Betroffenen selbst nicht ermittelt werden kann, gehören in therapeutische Behandlung. Zuständig sind Psychiater, Psychoanalytiker und Verhaltenstherapeuten.

Körperliche Hintergründe

Die körperlichen Symptome der Angst tragen selbst zur Angst bei. Beispiel Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen; in der Umgangssprache Platzangst genannt): Ein Mensch befindet sich in einem voll besetzten Aufzug. Auf einmal kommen die ersten Angstsymptome in ihm hoch, der Puls steigt, der Atem beschleunigt sich und die Hände werden feucht. Gerade die Pulssteigerung wird von ängstlichen Menschen häufig als Warnsignal interpretiert im Sinne von »Hilfe, mein Herz jagt. Ich habe Angst, bin in Gefahr!«. Die Konsequenz: Die Panikgefühle verstärken sich, treiben noch einmal den Pulsschlag hoch, was wiederum die Erregung steigert usw. Wer also seine Ängste in den Griff bekommen will, muss auch an den körperlichen Symptomen und an seinen Gefühlen diesen Symptomen gegenüber arbeiten.

Johanniskraut wirkt beruhigend und entspannend.

Angst aus dem Ohr

Es gibt Mediziner, die einen Großteil der Ängste auf einen Defekt im Innenohr zurückführen. Zumindest bei solchen Phobien wie Höhen-, Fall- und Platzangst erscheint diese These gar nicht so abwegig, da im Innenohr unser Gleichgewichtssinn geregelt wird. Hier empfiehlt sich also durchaus ein Gang zum Ohrenarzt oder Neurologen.

Psychische Hintergründe

Ängstliche Menschen kommen häufig aus ängstlichen Familien oder aber aus Familien, in denen ein starker Druck ausgeübt wurde. Einer ihrer typischen Charakterzüge ist ihr Perfektionismus. Sie wollen alles zur vollen Zufriedenheit erledigen, Fehler empfinden sie als persönlichen Angriff gegen sich selbst. Klar, dass sie sich dann vor allem in Prüfungen unter großen Druck setzen und eine starke Versagensangst empfinden.

Altbewährt - so helfen Sie sich selbst
Machen Sie sich selbst stark!

Wer angsterregende Situationen vermeidet, wird seine Angst nicht überwinden können, da er nicht lernt, sein Verhalten zu ändern. Ebenso falsch ist es jedoch, die Angst unter allen Umständen zu suchen, wenn man sie nicht bewältigen kann. Wer etwa Angst vor engen Räumen hat, sollte nicht absichtlich überfül

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen