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Endlich frei von Candida Das bewährte 90-Tage-Programm, um Pilzinfektionen wirksam zu bekämpfen von Boroch, Ann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Endlich frei von Candida

Leiden Sie unter Müdigkeit, Reizdarm, Ekzemen, Depressionen, Migräne oder einer unerklärlichen Gewichtszunahme? Dann könnte Ann Borochs Anti-Candida-Diät Sie auf den Weg der Genesung bringen, denn Hefepilze (Candida) sind eine häufige Ursache für diese Beschwerden. Candida lebt seit Jahrtausenden in unserem Verdauungstrakt - in Harmonie mit den vielen anderen Mikroorganismen unserer Darmflora (Mikrobiom). Unser moderner Lebensstil mit schlechter Ernährung, Antibiotika, Umweltgiften und Stress schadet dem Mikrobiom jedoch massiv. Wenn die empfindlichen Darmbakterien absterben, lassen sie die widerstandsfähigeren Hefepilze in der Überzahl zurück, was zahlreiche Beschwerden bis hin zu Autoimmunerkrankungen wie Krebs, Multiple Sklerose oder Alzheimer auslösen kann. Das bewährte 90-Tage-Programm der Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin Ann Boroch hat in den letzten zehn Jahren mehr als 65 000 Menschen geholfen, Candida zu besiegen und den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Sie können damit die Signale Ihres Körpers selbst deuten, die Krankheitsursache behandeln und langfristig gesund bleiben. Ann Boroch war zertifizierte Ernährungsberaterin und Heilpraktikerin. Als Expertin für Ernährung, Allergien, Autoimmunerkrankungen und Candida hielt sie Vorträge und Seminare und behandelte in ihrer Praxis in Los Angeles über 20 Jahre lang Patienten. Kurz nach der Überarbeitung ihres Bestsellers The Candida Cure verstarb sie 2017. Mehr Infos unter annboroch.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959718974
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 744 kBytes
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Endlich frei von Candida

Einleitung

Als ich 24 Jahre alt war, endete abrupt das Leben, das ich bis dahin gekannt hatte. Mein Nervensystem drehte vollständig durch. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Monaten sah ich mich täglich mit unerklärlichen Vorfällen konfrontiert, bei denen ich die Kontrolle über meine motorischen Fähigkeiten verlor. Mein Körper zitterte und krampfte unkontrolliert. Das ging einher mit Taubheit und Prickeln in meinen Gliedmaßen, Muskelschwäche, eingeschränkter Sinneswahrnehmung, Funktionsstörungen meiner Blase und nervösen Erschöpfungszuständen. Ich konnte nicht mehr auf normale Art sprechen, kauen oder schlucken. Ich hatte Probleme damit, einen klaren Gedanken zu fassen, und mein Gedächtnis ließ nach.

Eine neurologische Untersuchung sollte Aufklärung bringen und so wurde ein EEG durchgeführt, bei dem die elektrische Aktivität meines Gehirns gemessen wurde. Außerdem wurde getestet, wie meine Nerven auf bestimmte Stimuli reagierten. Dann teilte mein Internist mir die erschütternde Diagnose mit: "Die gute Nachricht ist, dass Sie keinen Krebs haben", sagte er. "Die schlechte Nachricht ist, dass Sie an Multipler Sklerose leiden." An alles, was danach kam, kann ich mich nur verschwommen erinnern, nur dass die Worte unheilbar und Verschlechterung in meinem Kopf widerhallten. Mir war speiübel, ich war verängstigt und geschockt, und meiner armen Mutter, die von der harschen und unsensiblen Art des Arztes bestürzt war, ging es nicht besser. Gemeinsam stolperten wir aus der Praxis.

Als mein Arzt vorschlug, zunächst mit einer Chemotherapie zu beginnen, schrie alles in mir danach, einen anderen Weg zu suchen, um diese sogenannte unheilbare Krankheit zu besiegen. Das war 1989, es gab also kein Google, und Informationen über unkonventionelle Wege, um mit Multipler Sklerose (MS) umzugehen oder sie sogar zu heilen, waren kaum verfügbar. Ich kannte mich aber ein wenig in der Welt der ganzheitlichen Ernährung und Gesundheit und mit Pilzinfektionen aus, weil ich im Alter von 18 schon Drüsenfieber bekämpft und mich dabei damit auseinandergesetzt hatte. Mir war bekannt, dass Candida albicans ein harmloser Hefepilz ist, der in uns allen lebt - in Männern, Frauen und Kindern. In einem gesunden Körper existiert der Pilz symbiotisch in einer ausgeglichenen Umgebung im Magen-Darm-Trakt, auf den Schleimhäuten und auf der Haut. Doch dieser harmlose Pilz kann sich leider auch übermäßig ausbreiten und zu einem opportunistischen Erreger entwickeln.

Ich war davon überzeugt, dass Candida der Verursacher für alles das war, was mit mir geschah.

Weitere Recherchen bestätigten meine Vermutung. Ich fand heraus, dass Hefepilze beziehungsweise die übermäßige Ausbreitung der Pilze und die von ihnen produzierten Gifte eine wesentliche Rolle bei allen Autoimmunerkrankungen spielen - was MS einschließt, aber nicht ausschließlich auf diese Krankheit zutrifft. Bei einer Autoimmunerkrankung läuft das Immunsystem permanent auf Hochtouren, um sich gegen einen oder mehrere Krankheitserreger zu wehren - so stark, dass es die körpereigenen Zellen massiv angreift. Sie können sich das wie ein unbeabsichtigtes Eigentor vorstellen. Um mein Immunsystem wieder zu beruhigen und den Überschuss an Candida zu reduzieren, informierte ich mich zu diesem Thema durch die bahnbrechenden Bücher von Dr. C. Orian Truss und Dr. William G. Crook, die ebenfalls einen direkten Zusammenhang zwischen Hefepilzen und Autoimmunerkrankungen aufzeigen. Außerdem zog ich Judy Grahams Buch Multiple Sklerose - und doch nicht verzweifeln zu Rate. Ich setzte mich selbst auf eine strenge Anti-Candida-Diät, nahm ein antimykotisches Mittel und antimikrobielle Tabletten namens Candida Cleanse der Firma Rainbow Light ein, ließ mir 15 Amalgamfüllungen aus den Zähnen entfernen (ein Prozess, bei dem ich fast gestorben wäre, weil ich nach der Entfernung der ersten Füllungen noch stärkere Krankheitssymptome zeigte) und unterstützte die Heilung mei

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