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Homöopathie Verstehen und Anwenden von Mir, Zahed (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.08.2016
  • Verlag: Homöosana
eBook (ePUB)
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Homöopathie

Obwohl Materia Medica unser wichtigstes Arsenal im Kampf gegen Krankheiten ist, existiert für Studenten der Homöopathie kein verständliches und kompaktes Werk über ihre Bestandteile, ihren Aufbau und ihren Zweck. Dr. Zahed sah den Bedarf für Anfänger und entsprach diesem Bedarf mit Erfolg. Dr. Zaheds Buch ist eine praktische Anleitung zu Studium und Anwendung der homöopathischen Materia Medica. Dr. Chaudhery Ahmad Hassan, Sargodha (Pakistan) Ich kann nur allen Studenten, die ihre Reise in die Welt der Homöopathie begonnen haben, wärmstens die Lektüre dieses Buchs empfehlen. Darüber hinaus möchte ich vorschlagen, dieses Buch an homöopathischen Schulen in die vorgeschriebene Lektüreliste des ersten Studienjahres aufzunehmen. Kathy Desjardins, Leiterin der Homeopathic Academy of Niagara (Kanada) Neben zahlreichen Büchern über neue Arzneimittel, wurden Bücher über die Geschichte der Homöopathie und Lehrbücher für Studenten veröffentlicht. Aber es gab nur vereinzelt Versuche, das Studium der Materia Medica auf systematische und verständliche Art darzustellen. Dr. Zaheds Buch HOMÖOPATHIE VERSTEHEN UND ANWENDEN schliesst diese Lücke. Dr. Manish Bhatia, Jaipur (Indien)

Dr. Zahed Mir ist homöopathsicher Arzt und praktiziert in Pakistan. Er unterrichtet seit mehreren Jahren Klassische Homöopathie an verschiedenen Institutionen, u.a. an der Homoeopathic Academy of Niagara, Kanada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 30.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783906407210
    Verlag: Homöosana
    Größe: 1109kBytes
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Homöopathie

SYMPTOME

Bevor wir die verschiedenen Arten von Symptomen im Detail betrachten, sollten wir wissen, was Symptome eigentlich sind.

Yasgur definiert Symptome als:

"Die Erscheinungen einer Krankheit, die zu Beschwerden bei der betroffenen Person führen."

(YASGUR, S.245)

Auch hebt er den Unterschied zwischen Zeichen und Symptomen hervor:

"Zeichen und Symptome sind die einzige erfahrbare Form einer Krankheit (gestörte Lebenskraft), und es ist notwendig, sie vollständig zu erfassen, um den Verlust des Wohlergehens im Patienten zu verstehen. Im Allgemeinen ist ein Zeichen objektiv (roter Streifen auf der Zungenmitte, Fieber, Schweiss etc.), während ein Symptom subjektiv ist und beschreibt, was der Patient fühlt, z.B.' mein Bein tut weh' ist ein Symptom, wenn auch kein sehr gutes."

(YASGUR, S.245)

Stuart Close definiert das Symptom deutlicher, mit Referenz auf Hahnemann:

"Im Allgemeinen ist ein Symptom jedes Anzeichen von Krankheit oder von einer Abweichung vom gesunden Zustand. In der Materia Medica gibt es nichts, was unbedeutend genug wäre, als dass man es übersehen könnte. Alles hat Sinn und Zweck, denn die Wissenschaft hat gelernt, dass in der Natur nichts Unbedeutendes existiert. Ein Symptom, das einem oberflächlichen und sorglosen Therapeuten unwichtig erscheint, kann in den Händen eines Experten zum Schlüssel werden, der ein schwieriges Problem erschliesst. Hahnemann definiert Symptome als Abweichungen vom ehemaligen gesunden Zustand, den der Kranke selbst fühlt, die die Umstehenden an ihm wahrnehmen oder die der Arzt an ihm beobachtet."

(CLOSE, S.149 )

Jede Abweichung vom ehemaligen gesunden Zustand wird als 'Symptom' bezeichnet, ob es nun im Kranken durch den Einfluss einer Krankheit, eines Arzneimittels oder durch einen anderen Auslöser produziert wurde. Die Materia Medica enthält Aufzeichnungen von Symptomen, die in gesunden Menschen durch den Einfluss von Arzneimitteln aufgetreten sind.

In der Tat sind die Symptome eines Mittels, die in der Materia Medica beschrieben sind, die richtige Quelle, das Mittel zu erkennen und auszuwählen. Doch hat jedes Mittel eine Vielzahl von Symptomen und ein Mittel kann nicht auf Grund von nur einem oder zwei Symptomen verordnet werden. In fast jedem Fall sind bestimmte unabdingbare Grundsymptome vorhanden, und wenn ein Mittel auf Grund dieser wichtigen Symptome verschrieben wird, kann es eine Heilung bewirken. Mit Sicherheit kann keine vollständige Heilung erfolgen, wenn bei einem Mittel das grundlegende Symptom, auf dem die Krankheit basiert, fehlt. Bevor wir also die Materia Medica studieren, müssen wir uns darüber klar werden, welche Symptome (des Mittels oder des Patienten) grundsätzlich wichtig sind. Welche Symptome bilden die Basis einer homöopathischen Verschreibung? Bevor wir nicht genau wissen, wie Symptome zu klassifizieren und zu bewerten sind, fehlt uns eine genaue Arbeitsweise für das Studium der Materia Medica. Eine Arbeitsweise, die uns hilft, Materia Medica zu meistern und voll umfänglich anzuwenden. Stuart Close schreibt:

"Das Wissen um die wahre Natur und Konstitution eines Symptoms ist notwendig für die Arzneimittelprüfung; für die Untersuchung des Patienten; für das Studium der Materia Medica; für die Auswahl des Mittels und für den Umgang mit demselben ."

(CLOSE, S.149)

Grundsätzlich sind Symptome in zwei Arten aufgeteilt:

1. Allgemeinsymptome
2. Lokalsymptome 1. ALLGEMEINSYMPTOME

Symptome, die den ganzen Patienten betreffen, sich auf den Einzelnen im allgemeinen beziehen- auf Umstände, in denen er existiert, auf Situationen, die ihn generell beeinflussen- sind alles Allgemeinsymptome, z.B. Ärger, Reizbarkeit, Boshaftigkeit, Eifersucht, Verlangen nach Gesellschaft, Abneigung gegen Gesellschaft, Besserung oder Verschlimmerung durch Wärme oder Kälte im Allgemeinen, Besserung

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