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Kinesiologisches Taping Das Arbeitsbuch. von Bökelberger, Andreas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2015
  • Verlag: Verlag Hans Huber
eBook (PDF)
35,99 €
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Kinesiologisches Taping

Die Methode des Tapings wurde seit ihrer Begründung durch den japanischen Erfinder des elastischen Tapes, Dr. Kenzo Kase, mehrfach kopiert und variiert, woraus sämtliche neuartige Bezeichnungen für diese Form des Tapings entstanden. Dabei geriet der eigentliche Grundgedanke dieser idealen Ergänzung zu anderen Therapieformen oft in den Hintergrund. Dieses Buch führt zurück zum Ursprung dieser im Grunde sehr einfachen und gleichzeitig äußerst vielseitigen Therapiemöglichkeit. Es bietet nicht nur eine systematische praktische Anleitung für den Arbeitsalltag mit vielen Bildbeispielen und ausführlichen Hinweisen zum Material. Das Buch greift auf Basis aktueller Erkenntnisse die Grundgedanken der Methode wieder auf und ergänzt diese Technik um eine kinesiologische Testmöglichkeit aus der Physioenergetik. Durch dieses Konzept der Autoren erfahren Therapeuten, wie sie auch als Nicht-Kinesiologe eine interessante Möglichkeit haben, das Taping optimal auf die individuellen Bedürfnisse der zu behandelnden Personen abstimmen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 249
    Erscheinungsdatum: 22.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456955513
    Verlag: Verlag Hans Huber
    Größe: 19593kBytes
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Kinesiologisches Taping

2 Die Hauptwirkungsweisen des elastischen Tapes

Das Material ist im Optimalfall gut hautverträglich, atmungsaktiv und elastisch, und es ist eine ideale Möglichkeit, um verschiedenste Therapieformen zu ergänzen. Als solches ist es gedacht - das Tape kann nicht als Ersatz für manuelle Therapien dienen! Es kann jedoch die Wirkung manueller Therapien verlängern und in vielfacher Hinsicht auch intensivieren. Beispielsweise kann das Anlegen eines Lymphtapes nach einer manuellen Lymphdrainage den mittels Behandlung erreichten Status quo erfahrungsgemäß für etwa 1 Woche halten, wohingegen die manuelle Anwendung eine positive Nachwirkung von nur ca. 2 Stunden hat. Das Ziel von Dr. Kase, seinen Patienten auch zwischen den Behandlungen effektive Hilfestellung geben zu können, hat er mit diesem Konzept zweifellos erreicht.

Hauptwirkungsweisen der flexiblen Bänder sind:

- Schmerzreduktion durch Stimulation der Sensoren in der Haut
- Verbesserung der Mikrozirkulation im Gewebe
- Korrektur von Lage und Funktion der Faszien
- Wiederherstellung der Muskelbalance
- Korrektur von Gelenkstellungen.

Kommunikation über die Haut

Aus der Verbindung zweier Zellen entwickelt sich eine Vielzahl von Zellen, die alle miteinander in Beziehung stehen. Die einzelnen Zellverbände lassen sich zwar unterteilen in Gewebeschichten, Organe, Funktionskreise etc., sie sind jedoch nicht voneinander zu trennen.

Der Körper bildet eine Einheit, in der jede Zelle jeden Moment und unmittelbar mit allen anderen Zellen kommuniziert.

Diese Einheit macht man sich beim kinesiologischen Taping zunutze. Über die entsprechende Anlagetechnik auf der obersten Hautschicht, der Epidermis (Abb. 2-1), lassen sich gezielt

- tiefere Gewebeschichten beeinflussen, z. B. schmerzlindernd durch Entlastung der Druckrezeptoren
- verschiedenste Gewebefunktionen anregen, z. B. der Lymphfluss
- physiologische Systeme verbessern, z. B. Muskelkontraktionen. Rezeptoren stimulieren - Schmerz reduzieren - Zirkulation verbessern

Schnittstelle für die Wirkung des Tapings sind die Rezeptoren bzw. Sensoren in den Hautschichten (Abb. 2-2). Über gezielte Stimulation der Rezeptoren werden die Reize im Körper auf genommen, weitergeleitet, verarbeitet und mit Reaktionen beantwortet. Das flexible Tape kann Einfluss nehmen auf
- die Mechanorezeptoren (wie Ruffini-Körperchen, Merkel-Zellen, Meissner- und Vater-Pacini-Körperchen)
- die Propriozeptoren (wie Golgi-Sehnenorgane und Muskelspindeln)
- die Nozisensoren des Schmerzleitungssystems.

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