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Mündliche Protokolle aus Heilpraktikerprüfungen von Wittpahl, Florian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2013
  • Verlag: Haug
eBook (PDF)
39,99 €
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Mündliche Protokolle aus Heilpraktikerprüfungen

Als wären Sie dabei! Wie läuft eine mündliche Überprüfung konkret ab ? Wie verhalte ich mich am besten vor / während / nach der Prüfung ? Was sind häufi ge Prüfungsthemen ? Üben Sie mit diesen originalgetreuen Prüfungsprotokollen, damit Sie mit einem guten Gefühl in Ihre mündliche Überprüfung gehen. Die vielen Protokolle mit Kommentaren helfen Ihnen die 'reale' Situation zu testen und letzte inhaltliche Lücken zu schließen. Ein Fazit am Ende jeder Überprüfung bewertet den Verlauf und das Ergebnis. Tipps und Tricks rund um die Prüfungsvorbereitung und den Ablauf bereiten Sie optimal auf die unbekannte Situation vor. Zum Beispiel wird ausführlich erläutert, wie Sie am besten bei der Anamnese vorgehen. Das bedeutet für Sie: Ein verlässliches Schema, um keine wichtigen Aspekte zu vergessen und Ihre diff erenzialdiagnostischen Fähigkeiten zu zeigen. Sicher durch die mündliche Überprüfung - üben und überprüfen Sie Ihr Wissen !

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 29.05.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830475736
    Verlag: Haug
    Größe: 10457 kBytes
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Mündliche Protokolle aus Heilpraktikerprüfungen

1 Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

1.1 Modalitäten der mündlichen Überprüfung

Monika Hoch-Gehrke

Sie haben die schriftliche Überprüfung erfolgreich absolviert: Nun geht es für Sie um die Vorbereitungen auf die mündliche Überprüfung, die vom Amtsarzt des zuständigen Gesundheitsamtes abgenommen wird.

Die schriftliche und die mündliche Heilpraktikerprüfung sind in der 1. Durchführungsverordnung des Heilpraktikergesetzes (Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (HPG) von 18.2.1939/18.4.1975) geregelt. 1992 hat das Bundesgesundheitsministerium Leitlinien für die Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern erstellt, um die Überprüfung bundesweit zu vereinheitlichen. Dort ist festgehalten, dass die Überprüfung keine Leistungskontrolle darstellt, sondern die Feststellung einer bestimmen Qualifikation zum Ziel hat. Der Prüfling muss über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeit in der "Ausübung der Heilkunde" verfügen, sodass er keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt.
Zeitpunkt der Überprüfung

Der Zeitraum zwischen der Mitteilung über das Ergebnis der schriftlichen Prüfung und dem Termin zur mündlichen Prüfung beträgt je nach Bundesland und Gesundheitsamt in der Regel 2 Wochen bis mehrere Monate. Der Zeitpunkt der mündlichen Überprüfung ist von mehreren Faktoren abhängig, wie z. B. der Prüfungskapazität der Gesundheitsämter, d. h. der Anzahl der Amtsärzte, die eine Prüfung durchführen, aber auch von der Anzahl der Prüflinge. Die Reihenfolge, in der die Prüflinge eingeladen werden, ist z. T. von dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens abhängig. Es gibt aber auch Gesundheitsämter, die einen Terminwunsch akzeptieren. Am Besten erkundigen Sie sich bei der Heilpraktikerschule, an der Sie sich vorbereitet haben, wie in dem Gesundheitsamt, das für Sie zuständig ist, verfahren wird.
Setting der Überprüfung

Die Prüfung sollte zwischen 15 und 45 Minuten dauern. Gruppenprüfungen mit bis zu 4 Teilnehmern sind möglich. Anwesend sind meist der Amtsarzt oder mehrere Amtsärzte und 1-2 teilweise gutachterlich mitwirkende Heilpraktiker, die vom Amtsarzt benannt wurden. Die Berufsverbände der Heilpraktiker können Heilpraktiker für die Prüfungen vorschlagen.

In den meisten Bundesländern stellen die Amtsärzte die Fragen und die Heilpraktiker sind als Beisitzer anwesend. Die Prüfung wird aufgezeichnet. Nach der Prüfung beraten sich der Amtsarzt und der Beisitzer in Abwesenheit des Prüflings über den Verlauf der Prüfung. Danach wird dem Prüfling das Prüfungsergebnis durch den Amtsarzt mitgeteilt. Dieser unterrichtet auch das zuständige Gesundheitsamt.

Die Themen der Überprüfung sind vielfältig und werden in Inhalt und Intensität auch durch die Vorlieben des Prüfers bestimmt. Bereiten Sie sich deshalb gut auf alle folgenden Themen vor:

Berufs- und Gesetzeskunde
Grundkenntnisse in Anatomie, pathologischer Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
Grundkenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennen und Unterscheiden von wichtigen Zivilisationskrankheiten, besonders von Stoffwechselkrankheiten (z. B. Diabetes mellitus), Herz-Kreislauf-Krankheiten, degenerative Krankheiten (z. B. des Bewegungsapparates) und Infektionskrankheiten
Erkennen und Erstversorgung von Notfällen und lebensbedrohlichen Zuständen
Anamnese, Untersuchungstechniken (Inspektion; Palpation, Perkussion, Auskultation von inneren Organen, neurologische Untersuchung (z. B. Reflexprüfungen), Puls- und Blutdruckmessung)
Praxishygiene, Desinfektion, Sterilisation
Injektions- und Punktionstechniken
Laborwerte Besonderheiten der mündlichen Überprüfung

Entscheidend für den Prüfungsverlauf sind neben den guten Fachkenntnissen auch das Verhalten und Auftreten des Prüflings während der Prüfungssituation. Der Amtsarzt wird in der Regel aus der Gesamth

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