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Natürliche Schmerzkiller Schnell beschwerdefrei ohne Nebenwirkungen und Chemie von Siewert, Aruna M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2020
  • Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
eBook (ePUB)
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Natürliche Schmerzkiller

Egal ob starke Verspannungen, Rücken-, Kopf- oder Magenschmerzen, von Schmerzen - akut oder chronisch - ist jeder betroffen. In diesem Buch schauen wir uns zuerst genau an, was Schmerz ist, was bei Schmerzen im Körper passiert und was das mit unserer Psyche macht. Wir klären über die verschiedenen Schmerztypen und die unerwünschten Nebenwirkungen der chemischen Präparate auf. Im zweiten Teil beschreiben wir, mit welchen natürlichen Heilmitteln wir aktiv etwas gegen unsere Schmerzen tun können. Dazu gehören vor allem pflanzliche Mittel, aber auch Homöopathika oder Cannabis. Im dritten Teil werden einzelne Indikationen beschrieben und mögliche schmerzlindernde natürliche Mittel mit Dosierung aufgezeigt.

Aruna M. Siewert ist Heilpraktikerin und hat zahlreiche vertiefende Fortbildungen, unter anderem in Pflanzenheilkunde und Körperarbeit, absolviert. Sie war jahrelang in eigener Praxis in Berlin tätig, zusätzlich als Dozentin an einer Heilpraktikerschule. Mittlerweile praktiziert sie im Wendland und bietet Seminare an. Für den GRÄFE UND UNZER VERLAG hat sie u. a. die Ratgeber 'Pflanzliche Antibiotika' und 'Natürliche Anti-Allergika' geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 05.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833876851
    Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
    Größe: 10845 kBytes
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Natürliche Schmerzkiller

MUSS DAS SEIN? SCHMERZ UND SEINE BOTSCHAFTEN VERSTEHEN

Von Anfang bis Ende begleiten sie unser Leben. Schmerzen sind machtvoll und senden starke Signale, sie können nerven, zermürben, rastlos oder lethargisch machen, uns den Atem rauben. Manche Menschen haben nur gelegentlich Kopfweh, einen verstauchten Knöchel, Bauchgrummeln, einen aufmuckenden Zahn. Andere leben tagein, tagaus mit Schmerzen. Intensive Schmerzerlebnisse können tiefe Spuren an Körper und Psyche hinterlassen. In diesem Buch finden Sie Rat und natürliche Hilfen. Damit die Maßnahmen optimal wirken, sollten Sie wissen: Was ist Schmerz und wofür ist er gut, wie läuft die Schmerzwahrnehmung ab, warum wird ein Schmerz chronisch und welchen Einfluss hat die Psyche? Je besser wir Schmerz verstehen, desto besser können wir mit ihm umgehen.

WAS IST SCHMERZ?

Die international anerkannte Definition des Begriffes Schmerz von der IASP (International Association for the Study of Pain) lautet: »Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit einer aktuellen oder potenziellen Gewebeschädigung einhergeht oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.« Schmerz ist also ein Frühwarnsystem des Körpers und soll uns vor Schaden bewahren - zunächst einmal eine sinnvolle und nützliche, bisweilen lebensrettende Einrichtung. Durch die Empfindung von Schmerzen werden wir gezwungen, Ursachenforschung zu betreiben, wenn es an offensichtlichen Ursachen wie Verletzungen mangelt. Schmerz kann uns dazu bringen, uns trotz eines gefüllten Terminkalenders zu schonen und schädliche Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu ändern.

Menschen, die aufgrund einer Nervenschädigung ein vermindertes Schmerzempfinden haben, sind viel anfälliger für Verletzungen, Entzündungen und degenerative Prozesse im Gewebe. Absolute Schmerzfreiheit ist also nicht wünschenswert. Akuter Schmerz signalisiert, dass etwas ins Ungleichgewicht geraten ist, und hilft uns, auf uns zu achten. Macht sich der Schmerz allerdings selbstständig, indem er bleibt, obwohl der Bezug zu einem direkten Auslöser nicht mehr gegeben ist, dann ist er zu einer eigenständigen Erkrankung geworden. Man spricht nun von chronischem Schmerz (siehe >).

Jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Wir beschreiben unterschiedliche Schmerzqualitäten zum einen mit Begriffen der Sinneswahrnehmung, also als stechend, bohrend, klopfend, hämmernd, ziehend, reißend, dumpf ... Dieses persönliche Empfinden interessiert auch den Therapeuten bei der Untersuchung und gibt ihm wichtige Hinweise. Zum anderen verwenden wir emotionale Begriffe. So kann ein Schmerz zum Beispiel mörderisch, erschöpfend, quälend, lästig sein. Nicht ohne Grund dient Schmerz seit jeher auch in der Kunst als Motiv, auch Fernsehkommissare und Romanhelden bleiben nicht von ihm verschont. Hier zeigt sich in besonderer Form die Ambivalenz von Schmerz: Einerseits stört und quält er uns, andererseits kann er uns aber auch wach halten, kann Mahner oder gar Inspiration und Anreiz sein.

Das Schmerzgeschehen im Organismus ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Um sie möglichst gut zu verstehen, muss man sich auch mit den verschiedenen Schmerzformen und -definitionen beschäftigen. Zu diesen will ich nun einen Überblick geben.

»Die Schmerzen sind's, die ich zu Hilfe rufe, Denn es sind Freunde, Gutes raten sie.«

Johann Wolfgang von Goethe, »Iphigenie auf Tauris«

NOZIZEPTIVER SCHMERZ

Der lateinische Begriff bedeutet, dass wir etwas Schädigendes wahrnehmen. Den typischen akuten Schmerz kennt jeder aus dem Alltag, wo er oft von Flüchen begleitet wird: etwa, wenn wir beim Gemüseschneiden den Finger erwischen oder uns zum x-ten Mal den Kopf an der Dachschräge anhauen. Schon als Kinder kamen wir in den zweifelhaften Genuss von aufgeschrammten Knien und von akutem Bauchweh. Während hier meist eine fachgerechte Wundversorgung oder Kräutertee u

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