text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Praxisbuch für Tierheilpraktiker Bewährte Therapeutika für über 400 Indikationen von Vormwald, Kristina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2016
  • Verlag: Sonntag
eBook (ePUB)
69,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Praxisbuch für Tierheilpraktiker

Endlich alles in einem Buch: Das große Spektrum bewährter naturheilkundlicher Behandlungen bei Hunden, Katzen und Pferden. Welche Therapieverfahren eignen sich wann? Hier bekommen Sie die umfassende und praxisnahe Übersicht! Zu jeder der über 400 Indikationen erhalten Sie passende Therapieformen mit konkreten Therapieempfehlungen. Neben körperlichen Indikationen werden auch seelische Indikationen und die Geriatrie berücksichtigt. Ideal für Einsteiger: Schlagen Sie mögliche Therapieverfahren zu einer Erkrankung ganz einfach nach. Als erfahrener Tierheilpraktiker können Sie Ihr eigenes Therapieangebot erweitern bzw. bei selteneren Erkrankungen einen Therapieansatz finden. Nützliche Extras: - So lesen Sie die vom Besitzer mitgebrachten Dokumente (z.B. Impfpass) - Wie Sie Ihre Befunde dokumentieren - Anhang mit Salbenrezepten, Kräutermischungen und hilfreichen Adressen

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 655
    Erscheinungsdatum: 11.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132192119
    Verlag: Sonntag
    Größe: 7073 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Praxisbuch für Tierheilpraktiker

3 Mitgebrachte Dokumente richtig lesen und verstehen

3.1 Heimtierausweis/Equidenpass mit Impfnachweisen

Abb. 3.1 Der Heimtierausweis.

Ein Heimtierausweis ( Abb. 3.1 ), in den der Impfausweis integriert ist, wird von einem niedergelassenen Tierarzt ausgestellt und ist auf Auslandsreisen Pflicht. Registrierte Kleintiere sind gekennzeichnet mit einem Mikrochip oder - früher - mit einer tätowierten Nummer. Pferde innerhalb der EU benötigen seit dem 1. Juli 2009 einen Equidenpass und müssen seit 2010 gechippt werden. Im Equidenpass werden zusätzlich noch Informationen zum Signalement dokumentiert. Außerdem findet man hier die Erklärung des Besitzers, ob das Pferd ein "Schlacht-" bzw. "Nicht-Schlachttier" sein soll (Ersteres schränkt Medikamentengaben ein).

Folgende Informationen finden Sie im Heimtierausweis ( Abb. 3.2 ):

Abb. 3.2 Innenteil Heimtierausweis.

Name und Adresse des Tierhalters auf Seite 1

Ein Foto des Tieres (freiwillig) auf Seite 2

Name, Art, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum sowie Angaben zum Haarkleid

Mikrochip-Nummer mit Datum der Implantation sowie Angabe der Implantationsstelle bzw. Tätowierungsnummer und dazugehöriges Datum

Abb. 3.3 Impfnachweise im Heimtierausweis.

Alle durchgeführten Impfungen ( Abb. 3.3 ) sind zu dokumentieren, und zwar mit

Hersteller und Name (hier wird meist das Etikett der Impfampulle verwendet, sodass auch die Chargennummer zu eruieren ist),

Impfdatum und vor allem dem Datum, bis zu dem die Schutzimpfung gilt,

Stempel und Unterschrift des praktizierenden Tierarztes.

Unabhängig davon, wie Sie zu Impfungen stehen, sollten Sie die entsprechenden Angaben lesen und deuten können. Der Hund kann geimpft werden gegen die Virusinfektionen Hundestaupe, Tollwut, Hepatitis, Parvovirose und Parainfluenza sowie die bakteriellen Leptospiren- und Bordetella-Infektionen. Im Impfausweis finden Sie folgende Eintragungen von Kombi-Impfpräparaten:

SHP+LT+BbPi (bedeutet Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Bordetella-Infektion und Parainfluenza)

SHP (bedeutet Staupe, Hepatitis, Parvovirose)

SHPPi+LT (bedeutet Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza und Leptospirose mit Tollwut)

Die Katze kann geimpft werden gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut, Leukose und FIP. Das Pferd kann geimpft werden gegen Tetanus, Influenza, Herpes und Tollwut. Zusätzlich kann das Pferd gegen Druse, Hautpilzerkrankungen, EVA (Equine virale Arteritis) oder die West-Nil-Virus-Infektion geimpft werden.
3.2 Röntgenbilder

Auch wenn Sie kein Veterinärstudium absolviert haben, sollten Sie grundsätzliche Dinge auf einem Röntgenbild ( Abb. 3.4 ) deuten und verstehen können. Bei einer Röntgenaufnahme handelt es sich um ein zweidimensionales Bild, erzeugt durch elektromagnetische Wellen und je nach Untersuchung unter Zuhilfenahme von Kontrastmitteln. Hartes Gewebe wie Knochen, Fremdkörper oder Prothesen erscheinen als weiße Struktur, Muskeln, Haut und Fettgewebe erscheinen eher gräulich. Luft im Körper zeigt sich gänzlich schwarz.

Praxistipp

Manche Tierärzte bieten Fortbildungen in Röntgenbild-Diagnostik an; fragen Sie nach.

Abb. 3.4 Röntgenbild Hund.

(Quelle: Dr. Paola Bruggeman, Biebergemünd)
3.3 Sonografie

Auch die Sonografie ( Abb. 3.5 ) gehört wie das Röntgen zu den sogenannten "bildgebenden Verfahren". Mit einer sonografischen Untersuchung (auch "Ultr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen