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Zahnradiologie bei Hund und Katze von Mihaljevic, Susann-Yvonne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2010
  • Verlag: Schlütersche
eBook (PDF)
42,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Zahnradiologie bei Hund und Katze

Die Tierzahnheilkunde nimmt in den letzten Jahren einen immer größeren Stellenwert in der kurativen Kleintiermedizin ein, nicht zuletzt weil die Zahnerkrankungen bei älteren Hunden und Katzen zu den häufigsten Erkrankungen zählen. Dieses Buch gibt eine praktische Anleitung für die tägliche dentalradiologische Diagnostik. Die Autorin stellt verschiedene Röntgensysteme vor und beschreibt deren Vor- und Nachteile. Nach einer Einführung in die Projektionsgeometrie erläutert sie sämtliche dentale Röntgenpositionen. Im Fokus stehen Lagerungstechniken für häufige dentale Probleme sowie Lösungen für spezielle Röntgenanforderungen bei Hunden und Katzen. Viele praktische Tipps helfen, häufige Fehler zu erkennen und vermeiden. Das umfangreiche Bildmaterial dokumentiert das gesunde Gebiss von Hunden und Katzen verschiedener Altersgruppen sowie die häufigsten röntgenologisch sichtbaren pathologischen Veränderungen. Schwerpunkte bilden die sehr oft vorkommenden Parodontalerkrankungen beim Hund und die FORL-Erkrankungen der Katze.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 06.12.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842682481
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 7631 kBytes
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Zahnradiologie bei Hund und Katze

" 7 Computertomographie (CT) in der oralen Diagnostik (S. 120-121)

Susann-Yvonne und Michael Mihaljevic'

Die analoge und digitale Zahnradiologie ist durch die höhere Ortsauflösung (ca. 13–20 LP/mm) das Diagnostikum der Wahl im Vergleich zu CT-Aufnahmen (ca. 1 LP/mm). Dagegen hat das CT Vorteile bei der Beurteilung von Kieferknochen (Traumata, Zysten, Gelenke, raumfordernde Prozesse), bei der Darstellung der Okklusion und von Anomalien, sowie bei ausgedehnten Wurzelerkrankungen und hochgradigen generalisierten Parodontitiden. Gerade die topographische Zuordnung der apikalen Zahnanteile zu der erkrankten knöchernen Umgebung und die Beurteilung von Zahnstellungen, besonders im stark überlagerten kaudalen Oberkieferbereich, gelingen mit Hilfe der Computertomographie besser als mit der Projektionsradiologie.

7.1 Grundlagen der Computertomographie

Bei der Computertomographie handelt es sich um ein radiologisches bildgebendes Schnittbildverfahren , das eine überlagerungsfreie Darstellung jeder beliebigen Körperregion liefert. Eine um die Längsachse des Patienten rotierende Röntgenröhre bestrahlt während der Rotation die zu untersuchende Körperregion mit einer vorgegebenen Röntgenstrahlendosis. Auf der gegenüberliegenden Seite des Röntgenstrahlers befindet sich ein mitrotierendes Detektorsystem, welches die Reststrahlendosis nach Absorption und Streuung im Körper misst, anschließend in digitale Signale umwandelt und letztendlich zu Röntgenbildern zusammensetzt. Die CT-Untersuchung erfolgt vollautomatisch, indem der Untersuchungstisch mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit durch das Aufnahmesystem fährt und das Röhren-Detektor-System kontinuierlich um die zu un tersuchende Körperregion rotiert (Helical-Scan-Technik ).

Dabei wird ein spiralförmiges Datenvolumen (Spiraldatensatz , Helical ) erfasst, welches bei der anschließenden Bearbeitung im Computer multiplanare (MPR) sowie dreidimensionale (3D) Rekonstruktionen ermöglicht. Dabei können aus primär transversalen Datensätzen mit Hilfe von Nachverarbeitungsprogrammen beliebige Schnittebenen (dorsal, sagittal, schräg, kurvig) beziehungsweise dreidimensionale Rekonstruktionen errechnet werden. In Abhängigkeit von den Röntgenstrahlenabsorptionseigenschaften können jedem Gewebe bestimmte Grauwertstufen (Hounsfield-Einheiten , HE) zugeordnet werden.

Laut Definition besitzt Wasser auf der HE-Skala eine Dichte von 0 HE. Dichtere Strukturen als Wasser führen zu einer stärkeren Röntgenstrahlenabsorption und damit zu höheren HE-Werten (Vollblut ca. 50 HE, Knochenkompakta bis 1000 HE und das sehr dichte CT-Geräte können weitaus mehr Grauwerte erfassen, als das menschliche Auge unterscheiden kann. Um den untersuchten Bereich in für das menschliche Gehirn wahrnehmbare Graustufen zu unterteilen, werden sogenannte Fenstereinstellungen vorgenommen. Durch die frei wählbare Einstellung eines zentralen Graustufenwertes (Fenstermitte) sowie des Bereiches über und unter diesem Wert (Fensterweite) können relevante Strukturen für das menschliche Auge optimierter dargestellt werden (z. B. Weichteil- , Knochenfenster )."

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