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Depeche Mode - Just can't get enough Die Biografie von Spence, Simon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2011
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Depeche Mode - Just can't get enough

Der Soundtrack einer ganzen Generation Depeche Mode sind mehr als Musik. Die Band prägte das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Als im Herbst 1981 ihr erstes Album "Speak and Spell" erscheint, ahnt niemand, dass sie dreißig Jahre und zwölf Alben später zu den erfolgreichsten Bands überhaupt gehören. Simon Spence nimmt uns mit auf eine Reise von den Anfängen in Basildon über ihre ersten Auftritte bis zu den Millionen Fans von heute. Ergänzt durch zahlreiche Fotos und Interviews - the Making of Depeche Mode. Das definitive Fanbuch! Simon Spence ist renommierter Musikjournalist und veröffentlicht u.a. in NME, The Face, i-D, International Herald Tribune und The Independent. Er war Co-Autor der in England äußert erfolgreichen Bücher Stoned und 2Stoned von Andrew Loog Oldham, dem Manager der Rolling Stones. Er lebt in Manchester.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 09.12.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641064129
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Just Can't Get Enough: The Making of Depeche Mode
    Größe: 8397 kBytes
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Depeche Mode - Just can't get enough

Teil 2 Offenbarungen (S. 113-114)

Kapitel 6 Futuristen

Eine Woche nach dem Livedebüt des 18-jährigen Dave in der Nicholas School spielte die Band in derselben Formation im Top Alex in Southend, einem ominösen Bikerpub, in dem von Heavy Metal bis New Wave jede Band auftreten durfte. Anschließend arbeitete die frischgebackene Band zwei Monate lang an Sound und Repertoire.

Es war der arbeitslose Vince, der Antrieb, Tatendrang und Entschlossenheit an den Tag legte. Er brachte die Band zur Aufnahme eines Demobands in das Vierspurstudio Lower Wapping Conker Company in Barking, Essex, in dem er auch sein Solomaterial aufgenommen hatte. Mit einem primitiven, grässlich klingenden Drumcomputer und möglicherweise sogar einer Bassgitarre hatten sie Vince' Song "Ice Machine" sowie zwei neue Stücke aus seiner Feder, "Photographic" und "Radio News", aufgenommen.

Vince hatte vor, das Band in London unter die Leute zu bringen, um Konzerte oder sogar einen Plattenvertrag an Land zu ziehen. Das Tape galt lange Zeit als verschollen, doch vor Kurzem tauchte eine authentisch klingende Version der drei Demosongs auf. Was Struktur, Text und Melodie anbelangt, ist "Ice Machine" identisch mit der Version, die als B-Seite ihrer Debütsingle "Dreaming of Me" erschien. Auch das bei frühen Konzerten gern gespielte "Photographic" lässt sich in gleicher Hinsicht bereits eindeutig erkennen, obgleich der Drumcomputer hier ebenfalls miserabel klingt – die Band hätte vielleicht lieber Keksdosen verwenden sollen. Gahans Gesang ist solide, jedoch noch zurückhaltender und nicht so souverän wie später.

"Radio News" geriet in Vergessenheit, kaum dass es aufgenommen war – zu Unrecht, da seine einfache, eingängige Melodie an die Hintergrundmusik früher Videospiele erinnerte. Die Proben mussten auf Martins und Fletchs Arbeitszeiten in London abgestimmt werden, und in geringerem Maß auch auf Gahans Unterrichtsstunden. "Anfangs probten Composition of Sound bei Vince' Mutter; ich ging oft vorbei, um zuzuhören", erzählte mir Rob Marlow.

"Sie war die ganze Zeit zu Hause, und Vince und die anderen probten mit ihrem Drumcomputer in der Garage. Wenn man das Garagentor öffnete, sah man vier Typen, die mit Kopfhörern dastanden und auf Tasten herumdrückten, das war schon lustig." Während dieser Phase schrieb Vince einige der berühmtesten frühen Songs von Depeche Mode, zum Beispiel "Dreaming of Me" und "New Life", weil sie für ihr Debüt im Crocs an einer neuen Setlist bastelten; Dave hatte ihnen dort ein festes Engagement im Rahmen von Gary Turners Glamour Club verschafft. Composition of Sound spielten bis Ende des Jahres an jedem zweiten Samstag im Crocs, das erste Konzert fand am 16. August 1980 statt.

Dort wurden nun auch die New Romantics auf die Band aufmerksam, etwa zur gleichen Zeit, als Spandau Ballet durch ihre Auftritte im Blitz bekannt wurden. Obwohl sich das Crocs in Rayleigh und somit ziemlich weit ab vom Schuss befand, weckte Gary Turners Glamour Club, den Boy George "Southends Freak-Club Nummer Eins" getauft hatte, die Aufmerksamkeit von jungen Londoner Trendsettern wie den Blitz-Gründern Rusty Egan und Steve Strange, dem "Futuristen"-DJ Stevo und den Mitgliedern von Spandau Ballet, die alle kamen, um festzustellen, ob der Club ihren Ansprüchen genügte.

Egan war einer der Ersten, die das Potenzial der Band erkannten, und wurde schon früh zu einer Art Mentor für Composition of Sound. Die Welle, die in Turners stets überfülltem Club im Cliff aufgekommen w

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