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Die Doors, Jim Morrison und ich von Manzarek, Ray (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.1999
  • Verlag: Hannibal Verlag Edition Koch
eBook (ePUB)
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Die Doors, Jim Morrison und ich

Dies ist die wahre Geschichte der Doors und ihres Leadsängers Jim Morrison, erzählt von Ray Manzarek, dem einzigen Augenzeugen, der alles von Anfang an hautnah miterlebt hat. Lebendig schildert er, wie er in seiner Heimatstadt Chicago vom Blues-Virus infiziert wird und wie er an der Filmakademie in Los Angeles Jim Morrison begegnet, mit dem ihn alsbald eine innige Freudschaft verbindet. Es sind gemeinsame Interessen in Literatur, Musik und Film, die dieses enge Band schmieden, und Manzarek leuchtet diesen kulturellen Background ebenso gründlich aus, wie er dem Leser die zerrissene Persönlichkeit des Poeten, Rebellen und modernen Schamanen Morrison nahe bringt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 01.03.1999
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783854454519
    Verlag: Hannibal Verlag Edition Koch
    Originaltitel: Light my fire
    Größe: 3969 kBytes
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Die Doors, Jim Morrison und ich

Erstes Kapitel

Jim Morrisons Tod

Wir wissen nicht, was mi t Jim Morrison in Pa ris geschah. Und ehr lich gesagt, ich gla ube nicht, daß wir e s jemals erfahren we rden. Die Wahrheit w ird verdeckt durch G erüchte, Anspielunge n, eigennützige Lüge n, durch Projektione n zum Schutz - eigene r Unzulänglichkeien und Seelennöte – und durch schlichte Dum mheit. Es gibt einfa ch zu viele widerspr üchliche Theorien. E r ging ins Kino (wie Oswald). Nein, er g ing nicht ins Kino, er ging in eine Bar namens Rock & Roll C ircus. Offensichtlic h ein verrufener fra nzösischer Schuppen, Van Goghs "Nachtcaf é" nicht unähnlich ... "Es war einer diese r Orte, an denen ein Mann wahnsinnig wer den oder ein Verbrec hen begehen konnte."

We could plan a m urder, or start a re ligion.

Er ging nic ht in den Rock & Rol l Circus – er war mi t Pam zu Hause. Nein , er wurde von drei französischen Lebem ännern nach Hause ge bracht. Im Koma. Er hatte Heroin genomme n. (Soweit ich weiß, hat Jim niemals Her oin probiert. In den Staaten jedenfalls garantiert nicht. Pa m allerdings schon. Und ihr gefiel es. A ber den meisten Leut en, die es probieren , gefällt es nun mal ... ist das nicht gan z - normal?) Nein, er war betrunken. Sie hatten ihn ins Bett gebracht. Nein, er w ar überhaupt nicht w eggegangen, er war k rank. Er war am Tag zuvor bei einem Arzt gewesen. Eine böse Erkältung. Pam wollt e für die beiden abe nds kochen. Nein, si e gingen zum Essen a us und verbrachten d ann den Rest des Abe nds in irgend - welche n Clubs. Nein, er gi ng früh ins Bett und wachte dann um Mitt ernacht auf, er füh lte sich nicht gut u nd brauchte ein Bad, um sich aufzuwärmen – was das Wasser an geht, werden sich al le einig. Das flüssi ge Element. Die Wass er des Unbewußten. D er Mutterleib. Einta uchen. Taufe. Reinig ung. Die wunderbare letzte Ruhe in den W assern der Mutter. P am war nicht einmal da. Sie war weggegan gen, um sich mit dem Grafen zu treffen. Man nannte ihn stets nur "den Grafen". E r war ein Adliger. P am umgab sich gern m it Blaublütigen. Sei nen Namen konnte man nicht aussprechen. Wir konnten kein Wor t Französisch. Wir w aren Amerikaner. Übe r die Kunst, die Mus ik, die Literatur un d die Filme wußten w ir Bescheid, aber di e Sprache verstanden wir nicht. Wie dies er

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