text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Helene Fischer von Lerchenfeldt, Conrad (eBook)

  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Helene Fischer

Helene Fischer ist ein Phänomen innerhalb der deutschen Musiklandschaft. Innerhalb kürzester Zeit ist sie vom Newcomer zum absoluten Superstar der Schlager- und Volksmusikszene aufgestiegen. Ihre Plattenverkäufe gehen weit in die Millionen, sie hat alle wichtigen Auszeichnungen des Showgeschäfts wie Bambi, ECHO, Goldene Henne, Goldene Kamera oder Krone der Volksmusik teilweise mehrfach erhalten. Doch wer ist diese attraktive Frau, die mit ihren Eltern im zarten Alter von vier Jahren aus der damaligen Sowjetunion nach Deutschland übersiedelt ist? Wie entstehen die Ideen für ihre Musik? Worin liegt das Geheimnis ihres Erfolgs? Der renommierte Musikjournalist Conrad Lerchenfeldt hat sich an ihre Fersen geheftet, um das Geheimnis ihres Erfolgs zu erkunden und endlich die erste Biografie über Helene Fischer zu schreiben. Ein Muss für alle Fans! Conrad Lerchenfeldt ist Musikjournalist, der unter Pseudonym bereits über Personen der Musikgeschichte veröffentlicht hat. Er lebt in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864136061
    Verlag: riva
    Größe: 399 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Helene Fischer

Kapitel 2

Zaubermond

Und morgen früh küss ich dich wach:
Worte einer Dame

W er heute auf die Karriereanfänge von Helene Fischer zurückschaut, wird ziemlich schnell feststellen, dass diese Zeit außergewöhnlich verlief.

Der übliche Gang der Dinge wäre gewesen, dass eine junge Künstlerin erst einmal auf Tingeltour zu kleinen Veranstaltungsorten geschickt worden wäre, um danach mit etwas Glück einen Plattenvertrag zu ergattern. Käme dann noch mehr Glück in Form von messbaren Verkaufserfolgen hinzu, dann würde eventuell eine weitere Tournee durch kleine, aber nicht mehr ganz so kleine Clubs organisiert. Ginge auch das gut und kämen tatsächlich zahlende Besucher, dann würden möglicherweise die Medien auf den Künstler aufmerksam, es gäbe Interviewanfragen von der Lokalpresse und dem Radio. Am Ende dieser Ereigniskette stünde unter Umständen sogar ein erster Auftritt im Fernsehen.

Nur geschah all das bei Helene Fischer in genau umgekehrter Reihenfolge. An erster Stelle stand bekanntlich der Auftritt vor einem Millionenpublikum, also das, was niemand von einer Debütantin erwarten konnte. Darauf folgten der Plattenvertrag bei einem großen Label und fast gleichzeitig die Einladung zu einer Tournee, die durch zig Städte und die größten verfügbaren Hallen führen sollte. Erst danach
begann schließlich das Tingeln durch Einkaufszentren und ähnliche Orte, um den Verkauf der ersten CD anzukurbeln.

Aber der Reihe nach. Der gewagte Versuch eines Karrierestarts mit einem ungarischen Operetten-Medley war nicht der einzige Punkt auf dem Karriereplan für Helene Fischer. Zusätzlich verhandelte man auch mit Plattenfirmen, Komponisten und Produzenten.

Auch der Komponist Jean Frankfurter kam wieder ins Spiel, der ja schon gemeinsam mit Manager Uwe Kanthak und dessen Exfrau Kristina Bach erfolgreich mit der Sängerin Michelle gearbeitet hatte.

Frankfurter war schnell überzeugt von dem neuen Talent und erklärte sich bereit, mit ihr zu arbeiten. Wenig später war dann auch eine Plattenfirma mit im Boot: EMI.

Das war nicht irgendein Plattenlabel, sondern es handelte sich zu jener Zeit um das größte der Welt. Einen Rang, den die Firma über einen Zeitraum von 50 Jahren halten konnte. Allein im Geschäftsjahr 2005/2006 machte das internationale Unternehmen EMI Music einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Im Jahr 2008 repräsentierte EMI Music
14 000 Künstler in aller Welt, EMI Music Publishing wiederum verfügte als größter Musikverlag der Welt über einen Katalog von mehr als einer Million Titeln.

Ein Unternehmen wie dieses erhält täglich unzählige Anfragen von Künstlern, die um einen Plattenvertrag betteln. Der überwiegende Teil von ihnen wird abgewiesen.

Wenn man aber doch einmal einen Vertrag mit einer vollkommen unbekannten und sehr jungen Sängerin abschloss, dann bedeutete das, dass die erfolgsverwöhnten und
er folgsgewohnten Manager sich davon etwas versprachen. Sie
betrachteten daher auch nicht die Künstlerin allein, sondern ebenso das Team, das hinter ihr stand. In diesem Fall ein Team, das bekanntlich schon eine ganze Reihe erstaunlicher Erfolge vorweisen konnte – auch wenn einige bereits eine Weile zurücklagen und nicht immer von großer Dauer gewesen waren.

Auf jeden Fall aber bedeutete der Plattenvertrag, dass einer der wichtigsten Meilensteine in Richtung Zukunft genommen war. Nun ging es vor allem darum, dass auch das erste Produkt überzeugen musste.

Was damals im Studio von Jean Frankfurter alias Erich Ließmann entstand, das waren Titel, die fast ausnahmslos zu Hele

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen