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Play on Fleetwood Mac und ich. Die Autobiografie von Fleetwood, Mick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
18,99 €
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Play on

Exzess, Ekstase, bedingungslose Hingabe - Die Geschichte der wildesten Band der Rock- und Pop-Ära

Fleetwood Mac - das ist Rock 'n' Roll! Mick Fleetwood, Drummer und Mitbegründer der erfolgreichsten Band der Siebzigerjahre, erzählt von seinem Leben als Teil dieser ungewöhnlichen Kombo, die bis heute die größten Konzerthallen der Welt füllt. Eine Geschichte von zwischenmenschlichen Desastern, Drogenexzessen und verzweifelter Liebe - vor allem aber von der unsterblichen Leidenschaft zur Musik.

Mick Fleetwood ist gerade zwanzig Jahre alt, als er 1967 zusammen mit Peter Green und John McVie die Bluesband Fleetwood Mac gründet. Green, Schöpfer legendärer Songs wie "Black Magic Woman", gilt als Gitarrengenie, wird aber bald Opfer eines fatalen LSD-Trips und verlässt die Band, ohne je zurückzukehren. Was nach dem Ende einer vielversprechenden Bandkarriere aussieht (1969 verkaufen Fleetwood Mac mehr Alben als die Beatles und die Rolling Stones zusammen), entpuppt sich Mitte der Siebzigerjahre als wegweisender Einschnitt: Stevie Nicks und Lindsey Buckingham stoßen zur Band und verpassen Fleetwood Mac den Sound, der die Band zur Legende machen sollte. Songs wie "Go Your Own Way" und "Don't Stop" werden zu Hymnen der Siebzigerjahre und spiegeln die Verfassung der Bandmitglieder wider, die zwischen Affären, Trennungen, Streits und rauen Mengen an Alkohol und Koks fast aufgerieben werden - und gerade daraus die Visionen für eine Musik entwickeln, die bis heute Menschen in der ganzen Welt bewegt.

Mick Fleetwood, geboren 1947 in Redruth, England, ist Drummer und Gründungsmitglied von Fleetwood Mac, einer der erfolgreichsten Rock-und Popbands aller Zeiten. Songs wie 'Go your own way' oder 'Don't stop' machten die 1967 gegründete Band zur Legende - Mick Fleetwood sitzt noch heute hinterm Schlagzeug. Heute lebt Fleetwood auf Maui, Hawaii.

Anthony Bozza ist der Autor von vier New York Times-Bestsellern, darunter Eminem, Die Biografie; Bozza war sieben Jahre lang Autor und Redakteur des Rolling Stone und porträtierte während dieser Zeit ein breites Spektrum an Künstlern vom Wu-Tang-Clan bis zu U2. Bozza lebt in New York City.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 08.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641154783
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Play on. Now, then and Fleetwood Mac
    Größe: 28586kBytes
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Play on

Intro

Wenn Musik die Nahrung der Liebe ist ...

Play on. Spiel weiter. Zwei Wörter nur, aber die sagten mir alles.

Im Laufe der Zeit waren diese zwei Wörter für mich mal schlichte Aufforderung, mal Anfeuerung, mal Mantra und mal das tröstende Versprechen von Erneuerung gewesen. Zum ersten Mal begegnete ich ihnen in dem schönsten und romantischsten Couplet in Was ihr wollt , meinem Lieblingswerk von Shakespeare. Ich habe es nie vergessen, im Gegenteil, ich verinnerlichte es sofort, weil es mich ansprach. Wenn mich in meinem Leben etwas so tief berührt, seien es Menschen, Orte oder Dinge, dann werden sie für immer ein Teil von mir. Ich habe unzählige Autogramme mit Play On signiert. Ich habe es in vielen Situationen und zu vielen Menschen gesagt. Diese Worte haben mich immer begleitet, während ich mir einen Weg durch mein oft schweres und kompliziertes, aber auch ekstatisches und manchmal allzu ausschweifendes Leben bahnte. Mittlerweile sind sie für mich der Anker, an den ich mich klammere, wenn mir alles andere zu entgleiten droht.

Das vollständige Couplet inspirierte Fleetwood Mac zum Titel des vierten Studioalbums Then Play On , das 1969 veröffentlicht wurde und bis heute zu meinen Lieblingsalben gehört. Direkt danach kommt für mich Tusk , das zehn Jahre später von einem ganz anderen Line-up der Band herausgebracht wurde. Für die vielen Fans, die Fleetwood Mac nur in dieser Besetzung kennen, ist dieses Buch besonders aufschlussreich, denn sie werden erfahren, wie viele Wege Fleetwood Mac zurücklegen musste, um ihnen schließlich zu begegnen.

Auf den ersten Blick haben Then Play On und Tusk vom Musikalischen her wenig gemeinsam, aber wenn man genauer hinhört, wird man beide Male mit einer Band konfrontiert, die kreativ und existenziell mit dem Rücken zur Wand steht und Musik einspielt, als gälte es ihr Leben. Beide Alben entstanden zu einem Zeitpunkt, wo es hieß "Spiel oder stirb" und wir uns nur retten konnten, indem wir uns neu erschufen. Ich kann nicht behaupten, dass ich das damals als ideale Lösung betrachtete, doch tief in meinem Innern glaubte ich an uns und predigte meinen Mitmusikern, weiterzuspielen. Und genau das taten wir.

Ich bin immer noch da und schätze mich glücklich, mit den großartigsten Gefährten, die man sich nur erträumen kann, Musik zu machen. Wir haben so viele Höhen und Tiefen durchlebt, und obwohl ich es jahrelang abgestritten habe - vor allem gegenüber denen, die ich liebe -, weiß ich jetzt, dass ich mein ganzes Dasein dieser Band gewidmet habe, und zwar von Anfang an. In jeder Formation hat Fleetwood Mac mir so viel Freude bereitet, dass ich hoffe, was auch immer unsere Fans aus der Musik gezogen haben, möge zumindest ein Bruchteil von dem sein, was sie mir gegeben hat. Erkannt habe ich aber auch, und zwar durch viele Krisen und Fehler und dadurch, dass ich älter und hoffentlich weiser geworden bin, wie sehr diese Entscheidung meine Familie belastet hat. Es ist schwer, sich einer musikalischen Familie dieser Größenordnung zu widmen und gleichzeitig für die eigene da zu sein; es ist ein unausgewogenes Tauziehen, an dem ich immer noch arbeite.

Musik ist eine wunderbare Sprache, die jeder mit einem schlagenden Herzen in der Brust versteht, ganz gleich, woher er kommt. Diese Sprache müssen wir teilen und pflegen; sie gehört zu den wenigen Dingen, die der menschlichen Neigung, Mauern zu errichten, trotzen. Musik hat mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet, denn sie war das Eine, auf das ich mich verlassen konnte, wenn alles andere versagte. Und es war tatsächlich auch das Einzige, was ich einigermaßen beherrschte. Doch darüber hinaus hat die Musik mir immer Freude bereitet und mir die Möglichkeit gegeben, meine Mitte zu finden. Wann immer ich mich verloren fühlte: Verlor ich mich in der Musik, fand ich stets meinen Weg zurück.

Nun, da ich dies schr

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