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Musik mit Leib und Seele Was wir mit Musik machen und sie mit uns von Spahn, Claudia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.04.2019
  • Verlag: Schattauer
eBook (ePUB)
19,99 €
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Musik mit Leib und Seele

Ein Buch aus der Reihe 'Wissen & Leben'. Was Sie schon immer über Musik wissen wollten. Musik berührt uns. Ein Lied kann unsere Stimmung augenblicklich heben, ein anderes Musikstück uns zu Tränen rühren. Wieso das so ist und welche positiven Wirkungen Musizieren für Leib und Seele bereithält, ergründen die beiden Musikermediziner Claudia Spahn und Bernhard Richter in diesem kurzweiligen Buch. In zehn Essays erfahren Sie, welch wichtige Funktion Musik gerade heute in unserem Leben einnimmt, weshalb die Stimme der Spiegel der Seele ist und das Auge mithört. Was macht die Musik mit uns? Wie unterstützt sie den Spracherwerb? Wann spricht uns eine Stimme an? Was haben Maria Callas und Elvis Presley gemeinsam? Warum hatte Caruso so großes Lampenfieber? Mit Sachkunde und Humor führen die Autoren in die Welt der Musik und der Musiker ein und durchleuchten Mythen und Auftrittsrituale. Sie eröffnen den Lesern ganz neue Perspektiven auf jedem bekannte - und doch sehr unterschiedliche - Werke wie 'Die Zauberflöte', den 'Sängerkrieg der Heidehasen' oder 'Das Dschungelbuch'. Egal ob Berufsmusiker, begeisterter Musikliebhaber oder passionierter 'Badewannensänger' - dieses Buch richtet sich an alle, die neugierig darauf sind, was Musik uns alles zu bieten hat und die sich einen Alltag ohne Musik nicht vorstellen können. KEYWORDS: Musik, Musizieren, Singen, Instrument spielen, Musik und Gesundheit, Musikermedizin, Gesang, Stimme, Oper, klassische Musik, Musik und Psychologie, Sänger, Lampenfieber

Prof. Dr. med. Dipl. Mus. Claudia Spahn, Fachärztin für Psychosomatische Medizin, Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin, Hochschule für Musik Freiburg und Universitätsklinikum Freiburg, Musik- und Medizinstudium, medizinische Promotion und Habilitation, Diplom-Musiklehrerin, Pianistin in einem Music-Cabaret-Duo und Blockflötistin in Musiktheaterproduktionen. Prof. Dr. med. Dipl. Mus. Bernhard Richter, Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Phoniatrie, Leiter des Zentrums für Musikermedizin am Freiburger Institut für Musikermedizin, Universitätsklinikum Freiburg. Gesangs- und Medizinstudium, medizinische Promotion und Habilitation, Auftritte als Sänger in Musiktheaterproduktionen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 20.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783608115390
    Verlag: Schattauer
    Größe: 4112 kBytes
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Musik mit Leib und Seele

Vorwort

Liebe Leserin,

lieber Leser,

mit Musik kommen wir alle in Berührung - und dies sogar schon, bevor wir das Licht der Welt erblicken, da unser Hörorgan, das Ohr, bereits im Mutterleib vollständig ausgereift ist und wir, neben anderen Geräuschen, dem Herzschlag unserer Mütter lauschen - musikalisch und emotional eine äußerst interessante Erfahrung. Welche tief gehende Bedeutung die Musik für uns alle besitzt - auch wenn dies individuell unterschiedlich sein kann -, gerät dennoch manchmal aus dem Blickfeld.

Es ist uns deshalb ein Herzensanliegen, das Thema »Was wir mit Musik machen und sie mit uns« auf die »Bühne des Lebens« zu bringen und es aus unterschiedlichen Perspektiven mit möglichst hellen »Scheinwerfern« farbig zu beleuchten. So ist ein Buch entstanden, welches wir »mit Leib und Seele« geschrieben haben und das in seiner Vielfalt die innige Beziehung zwischen Psyche, Körper und Geist beim Musizieren und beim Hören von Musik spürbar machen soll.

Als Musikermediziner, die Musik und Medizin studiert haben und die sich sowohl an Musikhochschulen, an Universitäten als auch an Universitätskliniken »bewegen«, sind unsere Tätigkeitsfelder in Lehre, Forschung und Krankenversorgung sehr vielfältig. In diesem Buch kommt die künstlerische Seite zum Zuge und zu ihrem Recht. Unser Anliegen hinter allem ist: Kultur!

Die Musik - und in gleicher Weise der musische Mensch an sich - gehört in untrennbarer Weise zu unserem Menschsein. Gerade die Musik als Trägerin von Kultur und Bildung bedarf der aktiven Pflege und Praxis. In diesem Sinne ist sie nicht luxuriöses Beiwerk, sondern Grundnahrungsmittel. Diese Tatsache lässt sich historisch gut mit der Gründung der Hochschule für Musik in Freiburg im Jahre 1946 illustrieren: Mitten im stark zerstörten Freiburg wurde direkt nach dem Zweiten Weltkrieg eine Ausbildungsstätte für Musiker geschaffen! Die Gründung erfolgte in einer Zeit, in der es nahezu an allem fehlte und in der (fast) alles materiell und immateriell »verwüstet« war - sie entstand quasi wie Phönix aus der Asche. Damit wurde der Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit der Musik ein mutiges Zeichen gesetzt!

Heute - in Zeiten eines wieder entstandenen Wohlstandes - scheint es manchmal, als ob wir uns der Notwendigkeit von Kunst und Kultur nicht mehr ausreichend bewusst sind. Auf die Frage »Was wären wir ohne sie?« gibt es ein wunderbares Zitat des Schriftstellers Hans Pleschinski, der in seinem in Düsseldorf spielenden Roman »Königsallee« den Stadtkämmerer und enthusiastischen Amateur-Organisten Dr. van Seeken auftreten und in einer Gesprächsrunde erregt erklären lässt:

»Meine Herren, [...] der Nutzen von Kunst ist nicht messbar. Ohne Kunst hätten wir ausschließlich Thyssen, Mannesmann, Henkel und die Wohnunterkünfte drum herum. Das darf nicht der ganze Rahmen unserer Erdentage sein. [...] Die Künste adeln uns und nicht die Lohntüte und die Titel. [...] Wer spricht von den Steinbrüchen Ägyptens? Die Pyramiden sind's, die uns anziehen und geheimnisvoll begeistern.«

Gerade heute, im vermeintlichen Überfluss, lassen sich für die Pflege und Förderung der Musik viele Begründungen anführen: Musik schafft Raum für Muße und Kreativität - Musizieren fördert Gemeinschaft und Gesundheit - Musik ist wichtig für die kulturelle Identität der Gesellschaft - Musik fördert in positiver Weise die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Jugendlichen - und mit Musik ist das Leben einfach schöner!

Wie kam es zu den einzelnen Kapiteln und was verbindet sie?

Zuvörderst handelt es sich um eine Auswahl von Themen, die unserem Erfahrungshintergrund entspringen und die wir häufig in Präsentationen und Vorträgen als anschauliche und anziehende Beispiele verwenden. Es ist sozusagen die persönliche Auswahl des »Was wir (die Autoren) mit Musik machen und sie mit uns« - und damit rein subjektiv!

Hierzu gehört auch die Musizierpraxis, d.&

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