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Bildung nach Humboldt Erfolg, Krise und Zukunft einer Idee in Ungarn, Finnland und Japan. Zum 50-jährigen Jubiläum der Dokkyo Universität zu Soka

  • Verlag: Alber Verlag
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Bildung nach Humboldt

Der Begriff der 'Bildung', angesiedelt zwischen Erziehung einerseits und Ausbildung andererseits, markiert einen deutschen Sonderweg. Er ist untrennbar mit der Reform des preußischen Unterrichtswesens durch Wilhelm von Humboldt verbunden und wurde zu einem Exportschlager des deutschen Geistes. Doch seit einigen Jahrzehnten muss sich der Humboldt'sche Bildungsgedanke gegen die wachsende Dominanz einer Bildungspolitik zur Wehr setzen, die Erziehung und Ausbildung vorrangig als Wirtschaftsfaktoren wahrnimmt. Der Band versammelt Beiträge, die sich kritisch mit dieser weltweiten Tendenz auseinandersetzen und eine Aktualisierung des Bildungsgedankens durch Rückbesinnung auf seine vielfältige Geschichte suchen. Er präsentiert zunächst die historischen Wurzeln des Bildungsbegriffs und diskutiert seine Unverzichtbarkeit auch für gegenwärtige Reformdiskussionen. Dann werden in zwei detaillierten Fallstudien erstmals und exemplarisch die sehr eigenständige Rezeption, Kritik und Fortentwicklung der historischen Vorgaben in Ungarn bzw. Finnland dokumentiert. Schließlich wird in mehreren Beiträgen die Entwicklung der Humboldt'schen Bildungsidee in den höheren Bildungsinstitutionen Japans vom Beginn der Modernisierungsepoche bis heute ausführlich dargestellt und zugleich zukunftsorientiert diskutiert. Die Autoren sind ausgewiesene Kenner ihres jeweiligen Bildungssystems. Teruaki Takahashi war 1978-1990 Professor an der Staatlichen Universität Tokyo (Fakultät für Allgemeinbildung), 1990-2013 an der Rikkyo-Universität/Tokyo (Philosophische Fakultät), er ist seit 2013 Professor für deutsche Sprache und Kultur an der Dokkyo Universität zu Soka (Fremdsprachenfakultät). Tilman Borsche war Direktor des Instituts für Philosophie der Universität Hildesheim und ist derzeit Professor für Philosophie an der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues; Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie und Herausgeber der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie (1995-2015). Rolf Elberfeld, Jahrgang 1964, hat nach dem Studium der Philosophie, Japanologie, Sinologie und Religionsgeschichte 1995 promoviert und sich 2001 habilitiert. Seit 2008 ist er Professor für Kulturphilosophie in Hildesheim. Er ist Autor des Standardwerkes Sprache und Sprachen. Eine philosophische Grundorientierung (4. Aufl., 2017).

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783495817292
    Verlag: Alber Verlag
    Serie: Contraste Bd.2
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