text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lehrbuch der Geschichte der Philosophie Die Philosophie der Griechen + Die hellenistisch-römische Philosophie + Mittelalter + Renaissance + Aufklärung + Die deutsche Philosophie (Kant und Idealismus) + Die Philosophie des 19. Jahrhunderts von Windelband, Wilhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.07.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lehrbuch der Geschichte der Philosophie

Dieses eBook: 'Lehrbuch der Geschichte der Philosophie' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Wilhelm Windelband (1848-1915), war ein deutscher Philosoph, Professor, Vertreter des Neukantianismus, der so genannten Wertphilosophie und Begründer der Badischen Schule. Windelband trat außerdem als Philosophiehistoriker hervor. Inhalt: Die Philosophie der Griechen: Die kosmologische Periode (Die Begriffe des Seins, Die Begriffe des Geschehens, Die Begriffe des Erkennens) Die anthropologische Periode (Das Problem der Sittlichkeit, Das Problem der Wissenschaft) Die systematische Periode (Die Neubegründung der Metaphysik, Das System des Materialismus, Das System des Idealismus, Die aristotelische Logik, Das System der Entwicklung) Die hellenistisch-römische Philosophie: Die ethische Periode (Das Ideal des Weisen, Mechanismus und Teleologie, Willensfreiheit und Weltvollkommenheit, Die Kriterien der Wahrheit) Die religiöse Periode (Autorität und Offenbarung, Geist und Materie, Gott und Welt, Das Problem der Weltgeschichte) Die mittelalterliche Philosophie: Die Metaphysik der inneren Erfahrung Der Universalienstreit Der Dualismus von Leib und Seele Das Reich der Natur und das Reich der Gnade Der Primat des Willens oder des Verstandes Das Problem der Individüalität Die Philosophie der Renaissance: Die humanistische Periode (Der Kampf der Traditionen, Makrokosmus und Mikrokosmus) Die naturwissenschaftliche Periode (Das Problem der Methode, Substanz und Kausalität, Das Naturrecht) Die Philosophie der Aufklärung: Die theoretischen Fragen (Die eingeborenen Ideen, Die Erkenntnis der Außenwelt, Die natürliche Religion) Die praktischen Fragen (Die Prinzipien der Moral, Das Kulturproblem) Die deutsche Philosophie (Kants Kritik der Vernunft, Die Entwicklung des Idealismus) Die Philosophie des neunzehnten Jahrunderts (Der Kampf um die Seele, Natur und Geschichte, Das Problem der Werte)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 570
    Erscheinungsdatum: 30.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026820536
    Verlag: e-artnow
    Größe: 1467 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lehrbuch der Geschichte der Philosophie

§ 2. Die Geschichte der Philosophie.

Inhaltsverzeichnis

Literatur: R. EUCKEN, Beitrage zur Einführung in die Geschichte der Philosophie (Leipzig 1906) p. 157 ff..
W. WINDELBAND, Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrhunderts (Heidelberg 1905) II 175 ff, 2. Aufl. 529 ff.

Je verschiedener im Laufe der Zeiten Aufgabe und Inhalt der Philosophie bestimmt worden sind, um so mehr erhebt sich die Frage, welchen Sinn es haben kann, so nicht nur mannigfache sondern auch verschiedenartige Vorstellungsgebilde, zwischen denen es schließlich keine andere Gemeinschaft als diejenige des Namens zu geben scheint, in historischer Forschung und Darstellung zu vereinigen.

Denn das anekdotenhafte Interesse an dieser buntscheckigen Mannigfaltigkeit verschiedener Meinungen über verschiedene Dinge, welches wohl früher, gereizt auch durch die Merkwürdigkeit und Wunderlichkeit mancher dieser Ansichten, das Hauptmotiv einer "Geschichte der Philosophie" gewesen ist, kann doch unmöglich auf die Dauer als Keimpunkt einer eigenen wissenschaftlichen Disziplin gelten.

1. Jedenfalls ist klar, daß es mit der Geschichte der Philosophie eine andere Bewandtnis hat, als mit der Geschichte irgend einer andern Wissenschaft. Denn bei jeder solchen steht doch das Forschungsgebiet wenigstens im allgemeinen fest, wenn auch seine Ausdehnung, seine Herauslösung aus einem allgemeineren Gebiete und seine Abgrenzung gegen die benachbarten noch so vielen Schwankungen in der Geschichte unterlegen sein mögen. Für eine solche Einzelwissenschaft macht es also keine Schwierigkeit, die Entwicklung der Erkenntnisse auf einem derartig bestimmbaren Gebiete zu verfolgen und dabei eventuell eben jene Schwankungen als die natürlichen Folgen der Entwicklung der Einsichten begreiflich zu machen.

Ganz anders aber steht es bei der Philosophie, der es an solch einem allen Zeiten gemeinsamen Gegenstande gebricht, und deren "Geschichte" daher auch nicht einen stetigen Fortschritt oder eine allmähliche Annäherung zu dessen Erkenntnis darstellt. Vielmehr ist von je hervorgehoben worden, daß, während in andern Wissenschaften, sobald sie nach den rhapsodischen Anfängen erst eine methodische Sicherheit gewonnen haben, die Regel ein ruhiger Aufbau der Erkenntnisse ist, der nur von Zeit zu Zeit durch ruckweisen Neuanfang unterbrochen wird, umgekehrt in der Philosophie ein dankbares Fortentwickeln des Errungenen durch die Nachfolger die Ausnahme ist, und jedes der großen Systeme der Philosophie die neu formulierte Aufgabe ab ovo zu lösen beginnt, als ob die andern kaum dagewesen wären.

2. Wenn trotz alledem von einer "Geschichte der Philosophie" soll die Rede sein können, so kann der einheitliche Zusammenhang, den wir weder in den Gegenständen finden, mit denen sich die Philosophen beschäftigen, noch in den Aufgaben, die sie sich setzen, schließlich nur in der gemeinsamen Leistung gefunden werden, welche sie trotz aller Verschiedenheit des Inhalts und der Absicht ihrer Beschäftigung sachgemäß herbeigeführt haben.

Dieser gemeinsame Ertrag aber, der den Sinn der Geschichte der Philosophie ausmacht, beruht gerade auf den wechselnden Beziehungen, in denen sich die Arbeit der Philosophen nicht nur zu den reifsten Erzeugnissen der Wissenschaften, sondern auch zu den übrigen Kulturtätigkeiten der europäischen Menschheit im Laufe der Geschichte befunden hat. Denn mochte mm die Philosophie auf den Entwurf einer allgemeinen Welterkenntnis ausgehen, die sie, sei es als Gesamtwissenschaft sei es als verallgemeinernde Zusammenfassung der Resultate der Sonderwissenschaften, gewinnen wollte, oder mochte sie eine Lebensansicht suchen, welche den höchsten Werten des Wollens und Fühlens ei

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen