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Think! Denken, bevor es zu spät ist von De Bono, Edward (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.11.2009
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Think!

Schuld an den Problemen unserer Welt ist unser Denken. Deshalb müssen wir es verändern. Edward de Bono, einer der wichtigsten Denker unserer Zeit, hat genau hingesehen: Was stimmt nicht mit unserem Denken? Und wie können wir es verbessern? De Bono erklärt seine auf den neuesten Stand gebrachten Denkmethoden. Brillant beschreibt er, wie jeder seine Denkprozesse ändern und damit nicht nur sein Privat- und Berufsleben erheblich verbessern kann, sondern in letzter Konsequenz auch unsere Welt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 16.11.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864152221
    Verlag: mvg Verlag
    Originaltitel: Think!
    Größe: 505 kBytes
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Think!

Einleitung

Warum brauchen wir dieses Buch?

Dies ist kein nettes Buch. Es soll auch kein nettes Buch sein. Man kann Selbstgefälligkeit nicht mit Nettigkeit vertreiben. Wir sind vollkommen selbstzufrieden, was die Qualität unseres menschlichen Denkens betrifft. Wir glauben aus verschiedenen Gründen, zu denen ich später noch komme, dass es hervorragend ist. Doch wir haben unser Denken – außer in der Mathematik – seit 2 400 Jahren, seit den großen griechischen Philosophen, nicht weiterentwickelt. Ich glaube deshalb nicht, dass wir so absolut zufrieden mit uns sein sollten. Dieses Buch beschreibt, warum das menschliche Denken dermaßen unzulänglich ist. Es bietet darüber hinaus Vorschläge, was wir dagegen tun können. Es ist also ein positives Buch, auch wenn die Tatsache, dass wir ein solches Buch brauchen, negativ zu bewerten ist.

Ich stamme von der Insel Malta, die als Sitz der ältesten Zivilisation der Welt gilt. Das früheste von Menschenhand errichtete Gebäude der Welt ist ein massiver Steinzeittempel auf Gozo, der Nachbarinsel von Malta. Vielleicht obliegt mir deshalb die Aufgabe, die Welt aus ihrer Selbstzufriedenheit zu retten.

Denken Sie grau – und nicht nur grün

Es ist modern geworden, "grün" zu denken, und ich befürworte das voll und ganz. Der Klimawandel ist ein legitimes politisches Thema, und jeder Politiker kann seine Besorgnis dazu äußern und dadurch Wählerstimmen gewinnen. Das ist ganz wunderbar.

Doch es gibt eine größere und bedrohlichere Gefahr als den Klimawandel – die Unzulänglichkeit des menschlichen Denkens. Sie erfordert unsere Aufmerksamkeit viel dringender. Vielleicht sollte man einem anderen Slogan mehr Bedeutung zuschreiben: "Denken Sie grau!"

"Grau" bezieht sich auf unsere grauen Zellen, unser Gehirn. Die meisten Probleme, Konflikte und Kämpfe in der Welt, werden durch unzulängliches Denken verursacht. Eine Verbesserung des menschlichen Denkens würde dazu beitragen, Lösungen dafür zu finden. Wenn wir richtig denken, werden wir nicht nur Umweltprobleme leichter beheben können, sondern auch andere Schwierigkeiten. Betrachten Sie einmal den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Darunter finden sich sehr viele intelligente Leute, doch seit über 60 Jahren sind sie unfähig, ihren Konflikt zu lösen, obwohl sie sehr wohl wissen, dass er eines Tages gelöst werden muss. Das ist unzulängliches Denken.

Nichts ist fundamentaler oder wichtiger als menschliches Denken. Aber was ist mit Werten? Ziel des Denkens ist es, uns zu befähigen, unsere Werte umzusetzen und uns daran zu erfreuen. Doch Werte allein – ohne Denken – sind höchst gefährlich. Sie waren in der Vergangenheit der Grund für Kriege, Pogrome, Verfolgung und Schrecken. Auf der anderen Seite ist Denken ohne Werte ebenso sinn- wie ziellos.

Trotz alledem haben wir dem Denken erstaunlicherweise 2 400 Jahre lang keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt.

Gefühle kontra Denken

Was ist mit unseren Gefühlen? Was mit menschlichem Verhalten? Was bedeutet das Wesen des Menschen?

Wir haben die Vorstellung, dass Denken theoretisch und abstrakt ist und dass der eigentliche Motor unserer Handlungen menschliche Gefühle und menschliches Verhalten sind. Das ist ein schrecklicher Unsinn, der unseren traditionellen Denkmethoden entspringt. Diese haben allerdings in Konfliktsituationen nur sehr wenig praktischen Wert.

In der Platinmine von Karee in Südafrika gehörten die Arbeiter sieben verschiedenen Stämmen an: Xhosa, Zulu, Sutu und so weiter. Aufgrund der traditionellen und über Jahrhunderte entstandenen Feindseligkeit zwischen den Stämm

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