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Philosophische und populärwissenschaftliche Schriften von Helmholtz, Hermann von (eBook)

  • Verlag: Felix Meiner Verlag
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Philosophische und populärwissenschaftliche Schriften

Aus dem vielfältigen Werk von Hermann von Helmholtz versammelt diese Ausgabe die im engeren Sinne philosophischen Abhandlungen, vor allem zur Wissenschaftsphilosophie und Erkenntnistheorie, sowie Vorträge und Reden, bei denen der Autor seine Ausnahmestellung im Wissenschaftsbetrieb nutzte, um die Wissenschaften und ihre Institutionen in der bestehenden Form zu repräsentieren und zu begründen. Ein Philosoph wollte Helmholtz nicht sein, aber er legte der philosophischen Reflexion wissenschaftlicher Erkenntnis und wissenschaftlichen Handelns große Bedeutung bei. Vor allem bezog er, in der Regel ausgehend von seinen fachwissenschaftlichen Forschungen, in den verschiedensten Kontexten zu erkenntnistheoretischen und methodologischen Problemen der Wissenschaften Stellung. Bereits 'Ueber die Erhaltung der Kraft' (1847) lässt erkennen, wie verwoben naturwissenschaftliche Grundlagenforschung und philosophische Grundlagenreflexion in seinem Werk sind. Die aus den frühen sinnesphysiologischen Forschungen hervorgegangene empiristische Wahrnehmungslehre trug ihm den Ruf ein, ein maßgeblicher Vertreter des Neukantianismus zu sein. Spätere Arbeiten v.a. zur Geometrie und Arithmetik - das zeigt die vorliegende Ausgabe - stellen jedoch eine radikale Absage an den konstitutiven Kern des Kantianismus (nämlich die Existenz synthetischer Urteile a priori) dar. Helmholtz' philosophische Beiträge sind bisher in ihrer Vollständigkeit nicht annähernd so gut zugänglich wie sein naturwissenschaftliches Werk. Die Ausgabe enthält außerdem bibliographische Vorberichte zur Einordnung, detaillierte Namens- und Sachregister sowie mit 524 Einträgen für den Zeitraum zwischen 1842 und 2012 die erste umfassende Bibliographie von Helmholtz verfasster Werke überhaupt. 'Ich glaube, dass der Philosophie nur wieder aufzuhelfen ist, wenn sie sich mit Ernst und Eifer der Untersuchung der Erkenntnissprocesse und der wissenschaftlichen Methode zuwendet. Da hat sie eine wirkliche und berechtigte Aufgabe. Hermann von Helmholtz (1821-1894) gilt als einer der letzten Universalgelehrten. Er studierte zunächst Medizin und lehrte als Professor für Physiologie in Berlin, Königsberg, Bonn und Heidelberg, ehe er Ordinarius für Physik in Berlin wurde. Helmholtz interessierte sich zeitlebens für die Zusammenhänge zwischen verschiedensten naturwissenschaftlichen Forschungsgebieten. Seine Arbeit war dabei nicht nur theoretischer Natur, sondern schloss die experimentelle Praxis und Anwendung der Ergebnisse mit ein.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 1391
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783787328970
    Verlag: Felix Meiner Verlag
    Größe: 12025 kBytes
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