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Weisheiten des Konfuzius: Gespräche und Lebensphilosophie von Konfuzius (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.05.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
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Weisheiten des Konfuzius: Gespräche und Lebensphilosophie

Dieses eBook: 'Weisheiten des Konfuzius: Gespräche und Lebensphilosophie' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Dieses Buch 'Weisheiten des Konfuzius: Gespräche und Lebensphilosophie' von Richard Wilhelm ist eine Auswahl aus Schriften des Konfuzius. Konfuzius war ein chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie. Er lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. Das zentrale Thema seiner Lehren war die menschliche Ordnung, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und Ahnenverehrung erreichbar sei. Als Ideal galt Konfuzius der 'Edle', ein moralisch einwandfreier Mensch. Edel kann der Mensch dann sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet: 'Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint', sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an. 'Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht' galten ihm als erstrebenswert. Den Weg hierzu sah Konfuzius vor allem in der Bildung. Richard Wilhelm (1873-1930) war ein deutscher Sinologe. Daneben war er Theologe und Missionar. Konfuzianismus und Daoismus als Philosophie bilden die Eckpfeiler seines Schaffens als Übersetzer und Kommentator des I Ging und der drei Hauptwerke des Taoistischen Kanons (Daodejing, Zhuangzi und Liezi).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 95
    Erscheinungsdatum: 07.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026814818
    Verlag: e-artnow
    Größe: 702 kBytes
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Weisheiten des Konfuzius: Gespräche und Lebensphilosophie

Buch V

Inhaltsverzeichnis

Dieses Buch enthält hauptsächlich gelegentliche Bemerkungen Kungs über Leute seiner Bekanntschaft und aus der Geschichte. Es ist sehr interessant, weil es den Meister im Kreis der Seinen, ungezwungen über dies und jenes redend, zeigt, während er doch bei allem, was er sagt und tut, die höchsten Prinzipien im Hintergrund hat, von denen ein Licht auch auf scheinbar Nebensächliches und Gleichgültiges ausstrahlt. Ähnlich wie Goethe in seinen Gesprächen mit Eckermann plaudert der chinesische Weise über diesen und jenen Menschen und gewährt dabei zugleich manchen Einblick in tiefere ethische Zusammenhänge des Lebens überhaupt.

1

Verheiratungen

Der Meister sagte von Gung Ye Tschang: "Man kann ihm eine Frau zur Ehe geben; obwohl er in Banden liegt, ist es doch nicht seine Schuld." So gab er ihm seine Tochter zur Frau. Der Meister sagte von Nan Yung: "Wenn das Land wohl geleitet ist, so wird er nicht beiseite gesetzt werden. Wenn das Land schlecht geleitet ist, so wird er wenigstens Bestrafung und Hinrichtung zu vermeiden wissen." Und so gab er ihm die Tochter seines älteren Bruders zur Frau. 15

2

Bildender Umgang

Der Meister sagte von Dsï Dsiën: "Ein Edler in der Tat ist dieser Mann! Wenn es in Lu keine Edlen gäbe, wie hätte dieser dieses erreicht?"

3

Bestrafte Eitelkeit

Dsï Gung fragte und sprach: "Und wem ist Sï gleich?" Der Meister sprach: "Du? du bist ein Gerät." Er sprach: "Was für ein Gerät?" Er sprach: "Eine geschliffene Opferschale."

4

Güte und Redegewandtheit

Es sprach jemand: "Yung ist sittlich, aber nicht redegewandt." Der Meister sprach: "Wozu braucht's Redegewandtheit? Wer den Leuten immer mit seiner Zungenfertigkeit entgegentritt, zieht sich stets nur Abneigung von den Menschen zu. Ob er sittlich ist, weiß ich nicht, aber wozu braucht's der Redegewandtheit?"

5

Vorsicht bei Übernahme eines Amtes

Der Meister wollte dem Tsi-Diau Kai ein Amt übertragen. Er erwiderte und sprach: "Ich kann dies 16 hier noch nicht glauben." Der Meister war erfreut.

6

Das Floß der Wahrheit

Der Meister sprach: "Die Wahrheit hat keinen Erfolg. Ich muß wohl ein Floß besteigen und über die See fahren. Wenn mich einer dabei begleitet, so ist es wohl Yu." Dsï Lu hörte es und freute sich. Der Meister sprach: "Yu ist wohl mutiger als ich, aber es fehlt ihm die Überlegung, um das Material für das Floß zu beschaffen."

7

Verschiedene Brauchbarkeit

Der Freiherr Mong Wu fragte, ob Dsï Lu sittlich vollkommen sei. Der Meister sprach: "Ich weiß es nicht." Noch weiter befragt, antwortete der Meister: "Man kann den Yu brauchen zur Leitung des Militärwesens selbst in einem Staate mit 1000 Kriegswagen. 17 Aber ob er sittlich vollkommen ist, das weiß ich nicht." "Und wie steht es mit Kiu?" Der Meister sprach: " Kiu? In einem Bezirk von 1000 Familien 18 oder einem Haus mit 100 Kriegswagen kann man ihn zur Leitung der inneren Angelegenheiten brauchen. Aber ob er sittlich vollkommen ist, weiß ich nicht." "Und wie steht es mit Tschï?" Der Meister sprach: "Tschï ist brauchbar, mit dem Gürtel gegürtet bei Hofe stehend den Verkehr mit Besuchern und Gästen zu führen. Aber ob er sittlich vollkommen ist, weiß ich nicht."

8

Erziehung zur Bescheidenheit

Der Meister sagte zu Dsï Gung: "Du oder Hui, wer von euch beiden ist weiter?" Er erwiderte: "Wie könnte ich wagen, auf Hui zu blicken! Hui, wenn der Eines hört, so weiß er zehn. Wenn ich Eines höre, so weiß ich zwei." Der Meister sprach: "Du kommst ihm nicht gleich. Ich und du, wir sind ihm darin nicht gleich." 19

9

Tadel

Dsai Yü verweilte am hellen Tage in seinem Schlafzimmer. Der Meister sprach: "Faules Ho

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