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Philosofy your Life Besser leben mit Philosophie. von Münk, Christina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2014
  • Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
eBook (ePUB)
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Philosofy your Life

Aus den Jahrtausendschätzen der Philosophie hat Christina Münk für ihre Leser die nützlichsten Ratschläge und klügsten Gedanken herausgesucht: Für ein glückliches Leben und gegen den inneren Schweinehund, gegen schwarze Stunden und die Krisen des Alltags. Münk aktiviert die Heilkräfte unseres Geistes und führt dabei in über 2000 Jahre Philosophiegeschichte ein. In ihrer philosophischen Hausapotheke stehen u.a. für uns bereit: Mittel gegen Kummer und Sorgen vom griechischen Lebensberater Antiphon, Sokrates' Leitlinien für ein richtiges Leben und Sterben, John Lockes Methode zur Bekämpfung schlechter Angewohnheiten, Nietzsches Rosskur bei Sinnverlust, Sartres Fluchtplan aus der Hölle, de Beauvoirs Wegweiser aus den Zwängen der Geschlechterideologie, Peter Bieris Lehre zur Erlangung von Selbstbestimmung und Sloterdijks mentales Fitness-Training für den Allkampf des Lebens.

Christina Münk studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Geschichte, sie ist zertifizierte Burnout-Beraterin. Das Thema Philosophie und Lebenshilfe ist ihr Spezialgebiet. Sie lebt in Bonn und absolviert zur Zeit eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 246
    Erscheinungsdatum: 01.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783828856981
    Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
    Größe: 1064kBytes
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Philosofy your Life

EINLEITUNG

Besser leben mit Philosophie. Was verbirgt sich hinter diesem bemerkenswert unbescheidenen Versprechen? Nun, zunächst einmal die Idee, dass es in irgendeinem Sinne besser ist, sich mit philosophischen Themen zu beschäftigen bzw. sich philosophisch mit bestimmten Themen zu beschäftigen, als dies nicht zu tun. Die Philosophie kann bedeutsam für die persönliche Lebensführung sein, ja sie kann das Leben besser machen. Allerdings gilt es zu bedenken, dass das Wörtchen "besser" hier nicht – gemäß den Imperativen unserer Leistungs- und Beschleunigungsgesellschaft – mit "effizienter", also "höher, schneller, weiter, mehr" zu übersetzen ist. Auch macht das Philosophieren das Leben nicht unbedingt "besser" im Sinne von "leichter", "unkomplizierter" oder "sorgloser". Auf welche Weisen philosophische Überlegungen die Lebensgestaltung positiv beeinflussen können, wie sie also das Leben besser machen, soll in diesem Buch anhand von zehn Beispielen aus 2500 Jahren Philosophiegeschichte gezeigt werden. Als zentrale Themen der Lebensverbesserung kristallisieren sich dabei heraus: die Arbeit an der Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstoptimierung, Reflexion, Selbstsorge, bewusste Lebensführung, Eigensinn sowie das Eröffnen neuer Perspektiven und Denkwege.

Der Philosoph Alain de Botton, der in London eine School of Life eröffnet hat, findet, dass das Universitätsstudium heutzutage viel zu wenig darauf ausgerichtet ist, "den Studenten irgendwelche emotionalen oder ethischen Fertigkeiten fürs Leben zu vermitteln". Die akademische Beschäftigung mit philosophischen (und anderen) Werken ist in aller Regel nicht auf deren Lebensbedeutsamkeit hin ausgerichtet. Die Auseinandersetzung mit dringlichen existenziellen Fragen, auf die die klassischen Werke der Philosophie, Literatur und Kunst womöglich eine Antwort geben, gehört nicht zum Lehrplan. Demgegenüber würden Universitäten, wie Botton sie sich wünscht, zwar aus demselben reichhaltigen kulturellen Angebot schöpfen wie traditionelle, würden aber "ihre Aufmerksamkeit dabei darauf richten, wie sie die Studenten lehren zu leben". Im Rahmen eines solchen Studiums würden philosophische Texte und Theorien daraufhin untersucht, was sie zu drängenden Fragen der Lebensführung zu sagen haben. Das Philosophieren würde als unmittelbar lebensgestaltende, nicht als rein intellektuelle Tätigkeit betrachtet. So wie es auch in diesem Buch getan wird.

Dass die Philosophie aufs Engste mit der Lebensführung und -gestaltung verknüpft ist, ist nun alles andere als eine neue Idee. So war z. B. Epikur der Ansicht: "Wer jung ist, soll nicht zögern zu philosophieren, und wer alt ist, soll nicht müde werden im Philosophieren. Denn weder ist jemand zu jung noch zu reif, um sich um die Gesundheit der Seele zu kümmern." Die Philosophie soll demnach das geeignete Mittel sein, um seelische Gesundheit zu erhalten oder zu erlangen. Philosophie als Therapeutikum – inspiriert von dieser Vorstellung ist in dem vorliegenden Buch die Rede von philosophischen Heilmitteln oder besser: philosophischen "Heilmitteln", denn die Analogie zwischen medizinischen und philosophischen Therapeutika hat ihre Grenzen. So wird eine Heilung im Sinne einer Beseitigung der Ursachen eines Leidens in den Texten, die im Folgenden vorgestellt werden, in der Regel nicht anvisiert. Eine solche Heilung ist auch gar nicht möglich, wenn es z. B. um ein Leiden geht, das mit den Bedingungen unserer Existenz verbunden ist. In solchen Fällen kann es "nur" um einen veränderten Umgang mit Gegebenheiten gehen, die

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