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Ostern für Anfänger und Fortgeschrittene. Jesus, seine Auferstehung und ich.. von Eichhorn, Joachim Samuel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Ostern für Anfänger

Die Auferstehung ist DAS Ereignis der Geschichte! Dabei spielt es keine Rolle, ob man an sie glaubt, sie ablehnt oder sie für sich als persönlich bedeutsam einschätzt. Jesus Christus hat durch seinen Tod und die Auferstehung die Menschheitsgeschichte mehr geprägt als irgendeine andere Begebenheit. Niemand bestreitet, dass irgendetwas die Jünger Jesu motiviert haben muss, die Botschaft dieses Mannes aus Nazareth bis an die Enden der Erde zu bringen. Die alles entscheidende Frage ist allerdings: Was war es? Konnte Jesus nach der Kreuzigung seinen Nachfolgern als Auferstandener erscheinen, weil er gar nicht selbst gekreuzigt worden war, ist er in Ohnmacht gefallen, hatten Petrus & Co. lediglich Halluzinationen, haben sie sich alles ausgedacht oder ist vielleicht sogar nur nach und nach der Mythos entstanden, Jesus sei auferstanden? Der Apostel Paulus hat eine andere Ansicht dazu: Die Auferstehung sei wirklich passiert und ohne sie der christliche Glaube Unsinn. Dafür gibt es gute Gründe! Diese werden in diesem Buch unkonventionell-erfrischend und leicht verständlich. Dabei gibt der Autor persönliche Einblicke, warum die Auferstehung für sein Leben wichtig ist. Im ersten Teil des Buches wird der Frage nach der historischen Glaubwürdigkeit der Auferstehung nachgegangen. Im zweiten geht es um die Bedeutung der Auferstehung für unser aller Leben im Hier und Heute. Damit wird das wichtigste Thema des christlichen Glaubens für uns neu erzählt. Dr. Joachim Samuel Eichhorn ist Jahrgang 1976. Er hat Geschichte und Philosophie studiert. Seit dem Tod seiner Frau beschäftigt er sich neben der historischen, philosophischen und theologischen auch mit der biographischen Perspektive der Auferstehung. Er war drei Jahre Reisesekretär der Hochschul-SMD und arbeitet derzeit in der Politik. Mit seinen beiden Buben lebt er in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 14.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741246241
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 637kBytes
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Ostern für Anfänger

Jesus - seine Auferstehung

Fragen stellen

Wissenschaft ist - so ein bekanntes Bonmot - was Wissen schafft. Dabei haben die meisten ein bestimmtes Bild davon, wie wissenschaftliche Werke auszusehen haben. Fußnoten gehören genauso dazu wie eine tiefe Ernsthaftigkeit, seriöse Formulierungen und so weiter. In diesem Sinne ist dieses Buch sicherlich kein wissenschaftliches Werk. Aber die grundlegenden wissenschaftlichen Standards wurden angelegt. Wissenschaft geschieht durch Fragenstellen - durch gute und sinnvolle Fragen kommt man voran. Außerdem gehören Erklärungen und Vorbemerkungen dazu. Schließlich muss man wissen, worüber gesprochen wird. Wenn man zu den Menschen gehört, die lieber gleich zum Punkt kommen, nervt so etwas eher. Letzten Endes spart es dann aber doch Zeit.

Wie dem auch sei. Was ist nun die Leitfrage? Einer meiner Professoren für Geschichte an der Freien Universität Berlin hat uns Studenten eingebläut, dass, wenn eine Frage nicht (gut) funktioniere, man eine andere ausprobieren solle. Die Frage danach, ob die Auferstehung stattgefunden hat oder nicht, halte ich als Frage mit adäquater Antwortmöglichkeit für eher schwierig. Andere haben da auch schon vor mir bessere Antwortversuche unternommen. Meine Leitfrage lautet deshalb anders. Wir haben dieses historisch unbestreitbare Fakt, an dem man nicht vorbeikommt: Die Entstehung der größten Menschheitsbewegung aufgrund des Todes eines einzelnen Mannes. Jesus von Nazareth war ein Holzverarbeiter (Tischler, Zimmermann) aus einer unbedeutenden Provinz am Ende des römischen Reiches. Dieser Mann wurde von den religiösen und weltlichen Autoritäten zum Tode verurteilt und qualvoll sowie unehrenhaft (nackt am Kreuz hängend) hingerichtet. Seine vormaligen Nachfolger und Freunde haben dann in wenigen Jahrhunderten das römische Reich - und damit einen großen Teil der damaligen Erdenbewohner - ideologisch erobert. Ohne Facebook und Twitter, dafür aber zu Fuß und mit dem Segelschiff! Dazu ist das Christentum eine Religion von unten. Viele andere prägenden Religionen und Philosophien wurden von den Eliten vorangetrieben. Der Islam war dazu noch kriegerisch erfolgreich und breitete sich auch deshalb rasch aus. Beim Islam und Buddhismus waren die maßgeblichen Personen wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend - dies waren die verkündeten Gedanken. Anders beim Christentum: Hier steht ein gescheiterter und unbedeutender und unattraktiver Mensch im Mittelpunkt, ein offizieller Verbrecher und Versager! Der Religionsstifter ist dabei auch die Botschaft. Christen glauben schließlich nicht nur an bestimmte Dinge, die Jesus lehrte - sie glauben ebenfalls bestimmte Dinge über Jesus. Nachricht und Natur von Jesus sind untrennbar miteinander verbunden. Schwer verständlich, dass diese Geschichte beim Kreuz stehen geblieben sein sollte.

Dieses Christentum ist dazu auch noch zweitausend Jahre später immer noch eine maßgebliche Religion - und kein Ende abzusehen. Auch der große Theologe Thomas von Aquin steht staunend Mitte des 13. Jahrhunderts in seiner "Summe gegen die Heiden" vor dieser unwiderlegbaren Tatsache: "Nicht nur eine unzählbare Schar einfältiger, sondern auch der weisesten Menschen hat sich, nachdem sie dies [Jesus und seine Taten (inklusive der Auferstehung)] gesehen hatte, durch die Wirksamkeit der genannten Beweise, nicht durch Waffengewalt, nicht durch Verheißung von Genüssen getrieben und, was das Wunderbarste ist, unter Tyrannei der Verfolger zum christlichen Glauben bekannt". Die Jünger erwartete ein Leben der Entbehrung, als sie (beispielsweise) ihre Familienunternehmen aufgaben. Sie waren dabei keine Tagelöhner oder sonstiges Proletariat, bei dem alles besser war als ihr bisheriger Job. Sie hatten gute Arbeit und schienen nicht mittellos gewesen zu sein. Von Johannes wurde sogar berichtet, dass er gute Beziehungen zur jüdischen Oberschicht hatte. Den Rest ihres Lebens verbrachten die Jünger damit, Jesus als Aufer

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