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Mikrokosmos Die Welt der kleinsten Teilchen von Fritzsch, Harald (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.05.2012
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Mikrokosmos

Im Mikrokosmos gibt es unvorstellbar kleine Teilchen, so klein, dass man sie niemals sehen wird, sondern ihre Existenz nur berechnen kann. Hier befinden wir uns im Reich der sonderbaren Quarks, hier tüftelt die moderne Physik am sogenannten Standardmodell, an der Weltformel, die mit den kleinsten Teilchen das Größte erklären kann, nämlich 'alles'. Was die moderne Teilchenphysik ist und wo die letzten Fragen offen bleiben - das alles erklärt der Ausnahmephysiker und Bestsellerautor Harald Fritzsch in leichter Sprache und mit feinem Witz. Er lässt Albert Einstein, Isaac Newton, Murray Gell-Mann und sein Alter Ego zu einem fiktiven Gespräch zusammenkommen: Bei Filet Mignon und teurem Rotwein entspinnt sich eine erhellende Diskussion über den Mikrokosmos und am Ende versteht nicht nur Sir Isaac Newton die neuesten Erkenntnisse der modernen Physik, sondern auch der Leser! Harald Fritzsch, geboren 1943 in Zwickau, ist seit 1980 Professor für Theoretische Physik an der Universität München. Er arbeitete bei Werner Heisenberg und forschte am California Institute of Technology zusammen mit Richard P. Feynman und Murray Gell-Mann. Er ist ein herausragender theoretischer Physiker und zugleich - wie einst Feynman - ein großer Vermittler moderner Physik, über die er sechs erfolgreiche Sachbücher im Piper Verlag geschrieben hat, zuletzt 'Sie irren, Einstein!'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 15.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492955270
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 4603 kBytes
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Mikrokosmos

kurze biografien der physiker

albert einstein

Am 14 . März 1879 wurde Albert Einstein als Sohn des Kaufmanns Hermann Einstein und dessen Frau Pauline (geb. Koch) in Ulm geboren. Bereits kurz nach der Geburt Alberts zog die Familie 1880 nach München, wo sein Vater und sein Onkel eine Fabrik für elektrische Geräte (Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie) gründeten. Die Firma Einstein war für das erste elektrische Licht auf dem Münchner Oktoberfest verantwortlich und verlegte auch in großen Teilen des Münchner Stadtteils Schwabing Stromkabel.

Albert Einstein war ein aufgeweckter Schüler. Seine Leistungen waren gut bis sehr gut, weniger gut in den Sprachen, herausragend jedoch in den Naturwissenschaften. Einstein las viel und intensiv, mit Vorliebe populärwissenschaftliche Bücher, und verschaffte sich so einen Überblick über den jeweiligen Forschungsstand. 1884 begann er Geige zu spielen, und erhielt Privatunterricht. Im Jahr darauf kam er in die Volksschule, ab 1888 besuchte er das Luitpold-Gymnasium in München.

Zu Beginn der 1890er-Jahre ging Hermann Einsteins Firma bankrott. Die Familie verließ Deutschland, und Hermann Einstein baute in Mailand ein neues Unternehmen auf. Albert blieb allein in München zurück, um die Schulausbildung zu beenden. Doch das von Zucht und Ordnung geprägte Schulsystem des Kaiserreiches war ihm bald zuwider und er machte daraus keinen Hehl. Seine Lehrer warfen ihm vor, seine Respektlosigkeit würde auf Mitschüler abfärben. Einstein entschloss sich im Jahr 1894 , das Gymnasium ohne Abschluss zu verlassen und seiner Familie nach Mailand zu folgen.

In Zürich bewarb er sich um einen Studienplatz am Polytechnikum, der heutigen Eidgenössischen Technischen Hochschule. Da Einstein kein Abiturzeugnis vorweisen konnte, musste er im Sommer 1895 eine Aufnahmeprüfung ablegen, die er – mit 16 Jahren der jüngste Teilnehmer – jedoch nicht bestand. Auf Vermittlung des Hochschulrektors und Physikers Heinrich Weber besuchte er im Folgejahr die liberal geführte Kantonsschule in Aarau und erwarb dort die Matura. Während dieser Zeit wohnte er bei der Familie Winteler, deren Sohn Paul 1910 Einsteins Schwester Maja heiraten sollte. Mit Beginn des akademischen Jahres 1896 nahm er sein Studium am Polytechnikum in Zürich auf.


abb. 0.1 Albert Einstein. [ 1 ]

Er verließ die Hochschule 1900 mit einem Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik . Seine Bewerbungen auf Assistentenstellen am Polytechnikum in Zürich und den anderen Universitäten in der Schweiz wurden jedoch abschlägig beschieden. Er verdingte sich zunächst als Hauslehrer in Winterthur, dann in Schaffhausen und schließlich in Bern. 1901 wurde seinem Antrag auf die Schweizer Staatsangehörigkeit stattgegeben. Im Juni 1902 erhielt Einstein eine feste Anstellung als Experte 3. Klasse beim Schweizer Patentamt in Bern.

Während des Studiums hatte er die Studentin Mileva Mari? kennengelernt. Sie stammte aus Serbien und studierte wie Einstein Physik in Zürich. Sie heirateten 190 2 . Von Oktober 1903 bis Mai 1905 wohnte Einstein in Bern in der Kramgasse 49 . Heute ist diese Wohnung ein kleines Museum.

In der Wohnung in der Kramgasse schrieb Einstein sehr wichtige Arbeiten. Im Juni 1905 reichte er seine Abhandlung "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" bei den Annalen der P

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