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Die Wiedergeburt unseres Universums

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Die Wiedergeburt unseres Universums

Dies ist ein aus dem Rahmen fallendes Sachbuch. Ziel war es, Ursprung, Werdegang und Schicksal unseres Universums ohne mathematischen Formalismus und ohne Glaubensüberzeugungen zu vermitteln. Wir sind alle Kinder unseres Universums und unterliegen damit ohne jede Ausnahme seinen Gesetzen. Ihre Nichtbeachtung hat zu schwerwiegenden, zum Teil nicht mehr lösbaren Problemen auf unserer Erde geführt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741200458
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 2940 kBytes
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Die Wiedergeburt unseres Universums

Sein oder Nichtsein

Hamlet, ein fiktiver Prinz aus dem dänischen Herrschaftshaus, stellte in der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare (englischer Dramatiker, geb. 1564, gest. 1616) eine berühmt gewordene Frage:

"Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage."

Die Frage nach einem Sein oder Nichtsein stellt sich überraschenderweise auch für Energie. Für Hamlet war diese Frage von existenzieller Bedeutung.

Gilt dies auch für Energie?

Ja, so unglaublich es sich auch anhören mag, es gilt im übertragenen Sinn auch für Energie, denn wenn es ein Universum nicht immer gegeben hat, dann kann sich Energie nicht immer im Dasein, in unserer Wirklichkeit befunden haben.

Energie kann nur umgewandelt werden, weder verbraucht noch erzeugt. Sie kann sich nicht in ein Nichts auflösen. Demnach ist sie ewig. Dass sie aus einem Zustand im Dasein in einen Zustand im Nichtsein wechseln kann und umgekehrt, kommt in keiner Naturwissenschaft zur Sprache.

Sein oder Nichtsein ist für uns Menschen schon immer von existentieller Bedeutung gewesen. Es ist eine uralte Frage, die seit jeher von unseren Vorfahren hinsichtlich ihres Schicksals gestellt wurde und von uns, die wir noch leben, gestellt wird.

Werde ich nach meinem Tod in einem Nichts verschwinden? Kommt da noch etwas nach meinem Tod? Da muss es doch noch etwas geben! Das kann doch nicht alles gewesen sein!

Genaugenommen möchten wir wie Energie ewig sein.

Leider waren unsere Vorfahren Egomanen, oder man hat sie bewusst dazu gemacht. Für ihre "Erlöser" kam nach ihrem Tod, nach ihrem "Nichtmehrsein", nur ein Zustand ewiger Glückseligkeit in einem Paradies infrage, aus dem sie auf keinen Fall zurückkehren wollten bzw. sollten.

Damit keine Missverständnisse entstehen: Energie kennt keine existentiellen Fragen. Für Energie spielt es keine Rolle, ob es ein Universum im Sinne eines Daseins gibt oder eben nicht. Auch ohne ein Universum, ohne eine Wirklichkeit, bleibt der Gesamtbetrag an Energie erhalten. Die eigentliche Frage ist, in welcher Form, in welchem Zustand sie sich befindet, wenn es ein Dasein nicht mehr gibt.

Einen Zustand des Nichtseins von Energie dürfen wir auf keinen Fall mit einem Nichts verwechseln. Es gibt kein Nichts. Weder im Dasein noch im Nichtsein. Erinnert sei daran, dass sich unser Universum ausschließlich aus Energie zusammensetzt.

Somit gibt es einen Zustand im Dasein oder einen Zustand im Nichtsein ausschließlich für Energie. Dasein und Nichtsein können nicht gleichzeitig nebeneinander bestehen. Es gibt nur ein Entweder-oder. Entweder gibt es ein Nichtsein oder es gibt ein Dasein für Energie und umgekehrt. Niemals beides gleichzeitig.

Bis auf eine einzige Ausnahme. Sie kommt noch zur Sprache.

Da lag das Problem auch für Hamlet. Er sagte sinngemäß: Entweder lebe ich und werde meiner Verantwortung im Leben gerecht, oder ich bin tot und entledige mich dadurch aller Lebensproblematik. Beides gleichzeitig geht nicht.

Der Gedankenfehler hinsichtlich des Seins oder Nichtseins unseres Universums und damit von Energie ist immer der gleiche. Ohne Energie in Bewegung kann es kein Universum geben, denn sie ist sein Urheber. Universum und Energie können nicht getrennt voneinander gedacht werden, so wie jede Art von Bewegung ohne Energie nicht möglich ist.

Ebenso falsch ist unsere Vorstellung, dass mit dem Urknall zeitgleich ein Raum entstanden ist, in dem sich Energie in Form von Materie verteilen konnte. Zum einen gab es noch keine Materie, zum anderen musste sich die erste Bewegungsenergie ihren Wirkraum erst schaffen. Zum Glück reichte dazu ihre nach außen gerichtete Bewegung aus, und zum Glück war der erste Wirkraum zur Expansion befähigt, in dem sie sich verteilen konnte. Es hat vor dem Dasein und auch danach zu keiner Zeit einen "sterilen" Raum ohne eine Energie in Bewegung gegeben. Einen vollständig energieentleerten Raum gibt es zumindest im Das

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