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Das Erstgespräch in der Klinischen Psychologie Diagnostik und Indikation zur Psychotherapie

  • Verlag: Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber)
eBook (PDF)
35,99 €
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Das Erstgespräch in der Klinischen Psychologie

Eine sorgfältige Indikationsstellung hilft, Therapieabbrüche und Therapiemisserfolge zu begrenzen. Das vorliegende Buch ist das erste im deutschsprachigen Raum, das umfassend praxisnah vorführt, wie man ein Erstgespräch gestaltet, welche Indikationskriterien für Psychotherapie dabei geprüft werden sollten und welche speziellen Probleme bei den unterschiedlichen Störungsgruppen auftreten können. Es richtet sich damit speziell an Psychologen in der Ausbildung, praktizierende Psychotherapeuten, aber natürlich auch Ärzte, Sozialarbeiter und überhaupt an alle in der Beratung tätigen Menschen. Es ist aber auch ein Standardwerk im Bereich der Masterausbildung in klinischer Psychologie zum Thema Erstgespräch, denn bereits hier muss Indikationswissen und die Gestaltung des Erstkontakts vermittelt werden, eine Aufgabe, die von den vorliegenden Lehrbüchern der Klinischen Psychologie und Psychotherapie nicht oder nur unzureichend erfüllt wird.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 477
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456947815
    Verlag: Hogrefe Verlag Bern (ehemals Hans Huber)
    Größe: 4018 kBytes
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Das Erstgespräch in der Klinischen Psychologie

" 6 Welcher therapeutische Rahmen ist wann am besten geeignet? (S. 367-369)

Der therapeutische Rahmen spielt eine wesentliche Rolle sowohl für den Erfolg einer Psychotherapie als auch für das Erreichen bestimmter Ziele. Oft ist es schwierig, gerade zu Beginn einer Behandlung festzulegen, welche Kontextbedingungen am ehesten einen erfolgreichen Therapieprozess ermöglichen. In den folgenden Kapiteln möchten wir den Leserinnen und Lesern deshalb eine Orientierungshilfe dazu geben, welche Voraussetzungen für bestimmte therapeutische Rahmenbedingungen (z. B. Gruppen- vs. Einzeltherapie; stationär oder teilstationär, Partner- oder Familientherapie usw.) sprechen.

Weiterhin wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen eine Psychotherapie kontraindiziert ist und welche gleichwertigen und häufig ökonomisch günstigeren Behandlungsalternativen es zu einer Einzelpsychotherapie gibt. Abschließend wird darauf eingegangen, unter welchen Bedingungen von der üblichen Therapiedosis und -frequenz abgewichen werden sollte. Zusammenfassend gesagt ist Kapitel 6 dabei behilflich, den Leserinnen und Lesern Argumente, aber auch Gegenargumente für einen bestimmten Therapierahmen an die Hand zu geben.

Oft werden schon aufgrund rein pragmatischer Gründe solche Überlegungen gar nicht erst in die probatorischen Sitzungen einbezogen, z. B. wenn es keinen Therapeuten für eine Gruppen-, Familien- oder Paartherapie in einer für den Patienten vertretbaren räumliche Entfernung zu seinem Wohnsitz gibt.

Wir plädieren jedoch ausdrücklich dafür, sich sehr genau zu überlegen, ob der/ die jeweilige Patient(in) tatsächlich vom Setting der Einzeltherapie am besten profitieren wird oder inwiefern möglicherweise andere Therapiekontexte wie Gruppentherapie, Partnertherapie oder Familientherapie erfolgversprechender bzw. "zielführender" sind. Wir glauben, dass allein durch eine sorgfältigere Indikationsstellung, die solche Kontextmerkmale mit berücksichtigt, die Erfolgsquote von Psychotherapie verbessert werden kann – wobei der empirische Nachweis für diese auf Beobachtungen beruhende Annahme noch zu erbringen ist!"

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