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Das Geheimnis der Intuition Wie man spürt, was man nicht wissen kann von Becker, Jan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2014
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Das Geheimnis der Intuition

Intuition hilft uns, auf Anhieb eine gute Entscheidung zu treffen, ohne die zugrunde liegenden Zusammenhänge im Ganzen verstehen zu müssen. Und: Intuition ist erlernbar, sie lässt sich sogar bewusst verbessern. Jan Becker zeigt in seinem neuen Buch, wie wir unsere Wahrnehmung schulen können und warum wir wieder auf uns selbst hören müssen, wenn wir unser Bauchgefühl stärken wollen. Mit zahlreichen praktischen Übungen, die unsere Fähigkeit trainieren, Eigenschaften und Emotionen in Sekundenbruchteilen unbewusst oder bewusst komplex und instinktiv richtig zu erfassen.

Jan Becker ist ausgebildeter Hypnosetrainer und arbeitet als Coach für Persönlichkeiten und Institutionen aus Wirtschaft, Sport und Politik. Auf der Bühne beeindruckt "der sanfte Schädelchirurg" (Süddeutsche Zeitung)seit über zehn Jahren sein Publikum.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 11.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492964890
    Verlag: Piper
    Größe: 1556kBytes
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Das Geheimnis der Intuition

Kapitel 1

Mehr als ein Gefühl: Warum Intuition eine Lebenseinstellung ist

INTUITION

Dieses Wort hat einen besonderen Klang. Da schwingt etwas Geheimnisvolles mit. Ein Versprechen. Irgendwo in dir , wispert es, liegt die tiefe Quelle der Weisheit verborgen. Sie ist mit der Weisheit der ganzen Welt verbunden. Ihre Wasser sind pure Wahrheit. Sie kennt dich ganz genau und sie weiß mehr, als du dir je vorstellen kannst. Wenn du in der Lage bist, Botschaften von ihr zu empfangen und – vor allem – zu verstehen, dann fliegt dir das Glück zu. Dann wird dein Leben ein Spaziergang. Du musst nie zweifeln. Alle deine Entscheidungen werden dich zu deinem Besten geleiten.

Und wissen Sie was? So ist es! Dabei betrifft Intuition nicht nur die großen und vermeintlich wichtigen Dinge im Leben. Sie ist eine Lebenseinstellung. So wie das Glück in den kleinen Dingen wohnt, fängt auch Intuition im ganz Kleinen an. Ich lebe danach.

Das erläutere ich Ihnen am besten einmal anhand eines ganz normalen Tages in meinem Leben – und gebe Ihnen damit gleichzeitig einen kleinen Ausblick auf das, was Sie in diesem Buch erwartet.

Mein Tag beginnt damit, dass ich vor dem Wecker aufwache. Das ist meist dann, wenn die Sonne aufgeht. Die Weisheit meines Körpers registriert das Licht und weckt mich sanft. Vielleicht würden Sie hier keine Intuition vermuten, doch sie steckt in den Genen: Menschen wachen seit vielen Millionen Jahren mit dem ersten Tageslicht auf. Unsere Spezies ist darauf programmiert, die lichten Stunden des Tages zu nutzen. Unser Körper ist darauf ausgerichtet. Es ist gesund, nach der Sonne zu leben. So bekommen wir automatisch genug Licht für unsere Seele und auch unser Körper kann das wichtige Vitamin D bilden, das unter anderem vor Depressionen schützt. Aber auch in vielen anderen Bereichen sind unsere Gene eine wichtige Quelle der Intuition – mehr dazu erläutere ich im nächsten Kapitel.

Nach dem Aufstehen folgt bald einer der wenigen festen Termine in meinem Tagesablauf: Ich bringe meinen Sohn in den Kindergarten. Eine Pflicht, die ich sehr gerne übernehme. Danach bin ich wieder frei und lasse mich im Moment treiben. Das heißt keineswegs, dass ich faulenze. Mein Unterbewusstsein kennt meinen Beruf und dessen Erfordernisse und steuert mich entsprechend – über meine Intuition. Ganz sanft und so, wie es mir entspricht. Wie das genau funktioniert, werden Sie noch erfahren. Wenn ich Lust bekomme, ein Buch über Hypnose zu lesen, dann mache ich das. Die Lust auf das Buch zeigt mir an, dass das jetzt wohl das Richtige ist. Wenn ich dagegen den Drang verspüre, an einer Nummer für mein Programm zu arbeiten, dann widme ich mich dieser Aufgabe.

Ich nehme mir das allerdings nicht vor. Ich schreibe keine To-do-Listen, ich muss mich zu nichts zwingen, alles fließt. Es kann sein, dass ich abends etwas gelesen habe, das mich noch so beschäftigt, dass ich morgens direkt wieder darauf zurückkomme. Oder ich habe plötzlich einen Einfall. Es kann zum Beispiel sein, dass mir in den Sinn kommt, lange nichts mehr von Schopenhauer gelesen zu haben. Dann greife ich in den Bücherschrank und nehme das entsprechende Buch mit in mein Stammcafé, das so etwas wie mein Außenbüro darstellt. Wenn ich schließlich dort sitze, kann es natürlich passieren, dass ich merke, dass der Schopenhauer nach einer Weile doch nicht mehr das Richtige ist. Auch an diesem Punkt höre ich auf meine Intuition. Dann lege ich das Buch eben wieder weg und nehme mir eine Zeitung. Ich komme selten in die Verlegenheit, dass ich mich nur auf eine Sache festlegen muss. Meistens kann ich auf andere Aufgaben ausweichen und damit das tun, was sich intu

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