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Das Körperbild Die Körperskulptur als modulare Methodik in Diagnostik und Therapie von Schubert, Achim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2013
  • Verlag: Klett-Cotta
eBook (ePUB)
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Das Körperbild

Wie beeinflussen Körpererleben und Körperbild unsere Identität und unser Verhalten? Zu dieser Kernfrage der Psychologie legt der Autor ein empirisch begründetes Konzept vor. Mit der "modularen Körperskulptur-Methode" hat er ein Instrumentarium entwickelt, das - zu Diagnosezwecken eingesetzt werden kann, - sich in der Behandlung chronischer Krankheiten bewährt hat und - bei Beeinträchtigungen des Selbstwerterlebens oder Störungen der Identität, z. B. bei Traumafolge-Erkrankungen und sexuellen Störungen, direkt am Problem ansetzt. Das Buch baut auf einer prägnanten Übersicht der entwicklungsund lerntheoretischen Grundlagen sowie neuropsychologischer Forschungen auf. Ein ausführlicher Praxisteil fasst die klinischen Erfahrungen zusammen und zeigt Anwendungen der Körperskulptur- Methode auf ganz unterschiedliche Probleme und Krankheitsbilder. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erhalten ein effektives Werkzeug zur Gestaltung von Therapieprozessen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 312
    Erscheinungsdatum: 01.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783608103946
    Verlag: Klett-Cotta
    Serie: Leben lernen (LL) Bd.219
    Größe: 8887 kBytes
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Das Körperbild

Vorwort Der ursprünglich von den Eutoniepädagogen entwickelte "Körperbildtest" zeigte schon in seinen Anfängen der medizinischen Anwendung das hochinteressante Phänomen, dass sich topische Merkmalsauffälligkeiten bei körperlich Kranken nicht allein auf das aktuelle Körpererleben beziehen, sondern Hinweise auf die Funktion des Körpergedächtnisses geben können. Der Autor stellt im ersten Teil seines Buches erstmals ein lerntheoretisch begründetes, griffiges Erklärungsmodell zur Erfassung des Körpergedächtnisses dar. Aus der ursprünglichen Idee, die Körperbilder als projektiven Test zu standardisieren, entwickelt er ein diagnostisches und therapeutisches Stufenkonzept, mit dem er den Patienten an sein Körpererleben heranführt und damit seine Verbalisierungsmöglichkeiten unterstützt. Mit dem Einbau des Körperbildes in das modulare Therapiekonzept formalisiert er die diagnostischen und therapeutischen Interaktionen und ermöglicht damit eine praktikable Anwendung der ursprünglichen Körperbildmethode, die somit über ein Testverfahren hinausgeht. Alle diese Elemente versucht der Autor in seinem Kaskadenmodell in eine therapeutische Gesamtkonzeption einzubinden. Darüber hinaus stellt der Autor ein umfangreiches Anschauungsmaterial in einer großen Zahl eindrücklicher Beispiele zur Verfügung, in denen sich entwicklungspsychische Erfahrungen in der Körperwahrnehmung dokumentieren und über die modulare Skulpturmethode dem Patienten die Wechselwirkung zwischen Körpererleben und psychischem Erleben transparent werden. Zudem geht der Autor mit der Arbeit mit Skulpturfragmenten, d. h. den Symptomskulpturen und den Symbolskulpturen, über die bisherige Nutzung der Körperbilder hinaus und eröffnet damit weitere therapeutische Zugangsweisen. Er hat in seiner langjährigen Anwendung der Körperbilder die Methode damit um maßgebliche Aspekte erweitert. Wir freuen uns, dass die vor ca. 25 Jahren gegebenen Anstöße eine so fruchtbare und spannende Weiterentwicklung erfahren haben. Dr. med. Brigitte Wadepuhl Dr. rer. nat. Martin Wadepuhl Einstimmung und Orientierung im Text In der Psychotherapie Tätigen vermittelt dieses Buch langjährige Erfahrungen aus der klinischen Praxis der Anwendung der modularen KörperskulpturTechnik. Daher stammen alle Fallbeispiele aus diesem Arbeitsfeld. Die Auswahl erfolgte im Bestreben, den Umfang des Einsatzspektrums innerhalb der Therapie anzudeuten, ohne Repräsentativität zu beanspruchen. In weiteren Fachgebieten, in denen das Körpererleben als bedeutsamer Faktor zu berücksichtigen ist, kann die hier dargestellte modulare Körperskulptur-Methode von Nutzen sein, beispielsweise in der Rehabilitation, in der Behinderten- und Angehörigenarbeit, in der Schmerz- und Palliativtherapie, der Ergotherapie, bei der Schauspiel- und Stimmausbildung, der Suchttherapie oder zur Ergänzung des mentalen Trainings bei der Individualisierung und Effektivierung des Bewegungs lernens im Leistungssport, um nur einige zu nennen. Psychosomatisch interessierte Mediziner finden hier beispielsweise einen Zugang zu verbal nicht zugänglichen subjektiven Krankheitsvorstellungen, welche zu kennen für eine verständnisvolle Gesprächsführung hilfreich ist. Die Fülle der Beispiele und der Abbildungen erscheint als der Bild- und Symbolhaftigkeit des Themas angemessene Form, auch wenn sie in dieser Dichte unüblich ist. Der Leser soll möglichst nahe an den Daten die Technik kennenlernen und ihre Auswertung selbst überprüfen können. Alle Fälle wurden aus Datenschutzgründen so weit verfremdet, dass aufgrund der Angaben eine individuelle Zuordnung verhindert wird, jedoch die Authentizität relevanter klinischer und psychosozialer Besonderheiten bewahrt bleibt. Sofern die darzustellenden Schwerpunkte auf der Hand lagen, wurde auf biografische Kontexte weitgehend verzichtet. In anderen Fällen ist das Lesen in den Körperspuren jedoch ähnlich der Lektüre einer Kriminal geschichte: Die entscheidend

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