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Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien

  • Erscheinungsdatum: 07.07.2015
  • Verlag: Hogrefe Verlag
eBook (PDF)
52,99 €
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Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien

Der Band liefert eine umfassende Sammlung von diagnostischen Verfahren für die Beratung und Therapie von Paaren und Familien. Mithilfe der vorgestellten Instrumente lassen sich unterschiedliche Konstrukte im Bereich der Paar- und Familiendiagnostik erfassen, wie z.B. Bindung, Erziehungskonflikte, Partnerschaftszufriedenheit oder Familiendynamik. Bei allen beschriebenen Instrumenten handelt es sich um evaluierte Verfahren, für die eine deutschsprachige Testversion vorliegt. Die Beschreibungen sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut, das Informationen über das Verfahren im Allgemeinen, zur Entwicklung, zum Aufbau, zur Auswertung und zu den Gütekriterien enthält. Somit bieten sie einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Instrumenten. Der vorliegende Band eignet sich zum einen für praktisch Tätige, die Familien und Paare therapeutisch und beratend begleiten, und zum anderen für die wissenschaftliche Forschung im Kontext von Paaren und Familien.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 316
    Erscheinungsdatum: 07.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840926891
    Verlag: Hogrefe Verlag
    Größe: 4784 kBytes
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Diagnostische Verfahren für Beratung und Therapie von Paaren und Familien

ASCT (S. 28)

Attachment Story Completion Task
(Bindungsgeschichtenergänzungs-Verfahren)

Testautorin: Inge Bretherton
Kurzbeschreibung: Die ASCT (Attachment Story Completion Task; dt.: Bindungsgeschichtenergänzungs-Verfahren) ist ein quasiprojektives Verfahren zur Erfassung von kindlichen Bindungsrepräsentationen mithilfe von Spielfiguren. Die Ergänzungen von fünf Geschichtenstämmen mit bindungsrelevanten Themen können mit den Skalen Sicherheit und Kohärenz und mit den Klassifikationen sicher, ambivalent, vermeidend und desorganisiert bewertet werden. Die ASCT kann bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr eingesetzt werden.

Quelle: Die amerikanische Originalfassung der ASCT mit genauen Anweisungen zur Durchführung wurde 1986 von Bretherton und Ridgeway entwickelt (vgl. Anhang von Bretherton et al., 1990, S. 301-308). Die fünf Bindungsgeschichtenstämme wurden erst einzeln klassifiziert und im Ganzen mit einer vierstufigen "Bindungssicherheitsskala" bewertet.
ASCT-Sicherheitswerte stimmten signifikant mit der zuvor und gleichzeitig erfassten Bindungsqualität zur Mutter überein. Trotz dieser Zusammenhänge ist es angebracht, die ASCT als Verfahren zur Erfassung von Bindungsrepräsentationen zu bezeichnen.

Versionen: Es gibt zwei veröffentlichte deutsche Übersetzungen der ASCTGeschichtenstämme mit ausführlichen Hinweisen zur Durchführung von Bretherton et al. (2001) sowie Gloger-Tippelt und König (2009) mit zusätzlichen Nachfragen über die Gefühle der Spielfiguren. Unveröffentlichte ASCT-Übersetzungen existieren in neun europäischen Sprachen und in Japanisch, Koreanisch und Hebräisch. Die im ASCT entwickelte Durchführungsmethode für Spielgeschichtenergänzung und einige der ASCT-Geschichtenstämme wurden in die 1990 entwickelte und 2003 veröffentlichte MacArthur Story Stem Battery (MSSB; Bretherton et al., 2003) übernommen.

Anwendungsbereich: Die ASCT wurde ursprünglich für eine Untersuchung mit 3-jährigen Kindern entwickelt, kann aber erfolgreich auch bei älteren Vorschulund Schulkindern verwendet werden. Die ASCT eignet sich zum Einsatz in der Forschung sowohl mit Risiko- als auch mit Nichtrisikostichproben. In der klinischen Diagnostik kann die ASCT vor und nach einer therapeutischen Behandlung oder Intervention wertvoll sein (Bretherton et al., 2008; Weber & Klitzing, 2004). Die ASCT sollte allerdings immer in Verbindung mit weiteren diagnostischen Verfahren verwendet werden.

Art des Verfahrens: Projektives Verfahren

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