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Freuds Texte über den Krieg von Kloska, André (eBook)

  • Erschienen: 06.09.2004
  • Verlag: GRIN Verlag
eBook (ePUB)
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Freuds Texte über den Krieg

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,4, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden Auszüge aus Texten Freuds zum Thema Krieg und Kultur zusammengefasst. Dabei habe ich den Schwerpunkt nicht auf die Erklärungen der Fachbegriffe und des Vokabulars der Psychoanalyse gelegt, sondern auf die gesamtgesellschaftliche Perspektive Freuds. Die Bedeutung der Kultur als ein Bindemittel der Gesellschaft, welches scheinbar unverzichtbar ist und doch den Menschen unter zunehmenden Druck setzt, ihn von seiner ursrpünglichen Natur entfremdet und ihn dadurch verunsichert.Sigmund Freud beschreibt gerade im 'Unbehagen in der Kultur' von 1930 wie die Kultur dem Individuum Triebversagungen auferlegt um Kulturleistungen zu generieren, die sich als zivilisiert bezeichnen lassen wollen. Damit ist bei ihm in erster Linie die Unterdrückung von offener Aggression gemeint. Aus historischer Sicht werden die Texte Freuds verständlicher, wenn man die Situation Europas nachzeichnet. Nach dem Hundertjährigen Frieden im 19. Jahrhundert, stürzten sich die Nationalstaaten mit extremer Begeisterung in den Ersten Weltkrieg. Und das nach einem Jahrhundert Zusammenarbeit, Austausch und Toleranz. Freud widmete sich diesem Thema 1915 mit dem Text 'Zeitgemäßes über Krieg und Tod', in dem er eine Veränderung unseres Verhältnisses zum Tod diagnostizerte und versuchte, auf die Frage der Menschen wie es zu einem derart menschenverachtendem Krieg kommen konnte, eine Antwort zu finden. Interessant ist dabei seine Ansicht, daß ein Ereignis wie Krieg sämtliche durch die Kultur antrainierten Verhaltensweisen verblassen, und den Urtrieb in seiner vollen Stärke freisetzt.
Der Briefwechsel mit Albert Einstein am Ende der Arbeit zeigt das Bemühen der Wissenschaft, eine Lösung zur dauernden Kriegsverhinderung zwischen Staaten dieser Erde zu finden. Einstein würde vielleicht die Atombombe als eine zumindest Weltkriege verhindernde Lösung sehen, sie ist aber letzten Endes auch nur eine der vielen von der Kultur selbst hervorgebrachten Mechnaismen, bei deren Wegfall die Reste unserer Urtriebe wieder in ihre alte Form verfallen könnten.

Produktinformationen

    Größe: 40kBytes
    Reihe (Teil): Akademische Schriftenreihe Bd.V28838
    Herausgeber: GRIN Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 15
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783638305099
    Erschienen: 06.09.2004
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