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Kinder im Schulalter

  • Erschienen: 15.02.2014
  • Verlag: Klett-Cotta
eBook (PDF)
25,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kinder im Schulalter

Mit Beiträgen von Andreas Nickisch, Andreas Straube, Angela Brosch, Astrid Milde-Busch, Beatrice Latal, Caroline Benz, Cordula Engelhardt, Elsbeth Stern, Florian Heinen, Friedrich Voigt, Günther Opp, Helene Werner, Joachim Dattke, Katharina Müller, Manfred Prenzel, Nicole Berger, Oskar Jenni, Remo H. Largo, Rüdiger von Kries und Tanja Kakebeeke. - International renommierte Autoren - Thema Bindung stark gefragt - Bände sind gut eingeführt Dieses Buch richtet sich an: - Kinderärzte und Kinderpsychiater - Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und Kinderpsychologen - alle Therapeuten, die sich mit der Diagnostik und Frühbehandlung von psychosozialen und emotionalen Störungen und späteren Folgeerkrankungen beschäftigen - alle Berufsgruppen, die das Kind und die Eltern betreuen, wie etwa Hebammen und Geburtshelfer, Stillberaterinnen, Krankenschwestern, Psychiater, Neurologen, Psychotherapeuten, Heilpädagogen, Sozialarbeiter, Seelsorger, Juristen und Eltern.

Theodor Hellbrügge (1919-2014), Prof. Dr. med., Dr. h.c. mult., em. Professor für Sozialpädiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität in München, war ein Pionier und Begründer der Sozialpädiatrie in der modernen Kinderheilkunde und ein bedeutender Kinderarzt. Burkhard Schneeweiß, Prof. Dr. med. habil., ist Kinderarzt und ehem. Chefarzt der Kinderklinik "Martin-Luther-King" des Krankenhauses Berlin-Friedrichshain, Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité.

Produktinformationen

    Größe: 3129kBytes
    Herausgeber: Klett-Cotta
    Untertitel: Verhaltensstörungen, Lernprobleme, Normabweichungen.
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 210
    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet
    ISBN: 9783608201543
    Erschienen: 15.02.2014
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Kinder im Schulalter

Vorwort Lernen gehört zu jedem Kind. Angeborene Neugier ist die Triebfeder für Wissens- und Erfahrungszuwachs. Lernen kennt keine Altersgrenze. Die heutige Zeit mit ihrem rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritt erfordert von jedermann eine lebenslange Lernbereitschaft. Erwachsene lernen allerdings anders (und häufig schwerer) als Kinder. Wie aber lernen Kinder? Wie kann man Kindern zu einem Lernen verhelfen, das Freude macht und ihre Lernmotivation fördert? Trotz aller Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten in unserem föderalen Bildungssystem herrscht allgemeine Übereinstimmung, dass Schule Freude bereiten und jeden Schüler und jede Schülerin erfolgreich auf die Anforderungen des zukünftigen Lebens vorbereiten soll. Warum gehen aber viele Kinder und Jugendliche freudlos zur Schule? Warum haben sie "keinen Bock" auf Lernen? Wie kann Schule ein Ort des Frohsinns werden, zu dem sich alle - Schüler wie Lehrer - hingezogen fühlen? Wie kann integrativer Unterricht von Kindern mit besonderen Bedürfnissen gelingen? Der Wunsch und das Ziel einer guten Schule stellt eine Herausforderung an viele Fachdisziplinen und Laien dar - Lehrer, Erzieher, Ärzte, Sozialpädiater, Psychologen, Soziologen, Logopäden, Ergotherapeuten und nicht zuletzt Eltern. Kinderärzte, aber nicht nur sie, werden zunehmend zu schulischen Problemen befragt. Die folgenden Beiträge geben Einblicke in ein kindergerechtes Lernen und vermitteln praktische Handlungskompetenz. Wir danken dem Verlag Klett-Cotta für die Möglichkeit, die überarbeiteten Referate des Symposiums "Aktuelle Herausforderungen der Sozialpädiatrie" am 27. und 28. November 2010 im Auditorium Maximum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, in diesem Band zu veröffentlichen und damit einer breiten Leserschaft zugänglich zu machen. Herrn Dr. Beyer, Lektor des Verlags für den Bereich Psychologie/Psychotherapie/Psychoanalyse, danken wir für seine verständnisvolle Unterstützung und für gute Ratschläge. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Theodor Hellbrügge Prof. Dr. Burkhard Schneeweiß TEIL I Lehren und Lernen vom Kind her denken und praktizieren REMO H. LARGO Schule vom Kind her denken Seit einigen Jahren stehen die Kinder und die Schule im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die Kinder und Jugendlichen, weil sie in ihrem körperlichen und psychischen Wohlbefinden zunehmend auf vielfache Weise beeinträchtigt sind. Psychosomatische Erkrankungen wie Schlafstörungen, Magersucht und Depressionen nehmen zu. 400 000 deutsche Kinder mit der Diagnose ADHS werden mit Ritalin ruhiggestellt. Alkohol- und Drogenkonsum ängstigen Eltern und Lehrer. Psychische und physische Gewalt gehört in gewissen Schulen zum Alltag. Autorasen und Amoklaufen werden zu neuen Bedrohungen. Jugendliche begehen überdurchschnittlich häufig Suizid. Immer mehr Schüler fühlen sich in der Schule leistungsmäßig und sozial ausgegrenzt. Zu viele Hauptschüler verlassen die Schule ohne Abschluss und Lehrstelle. Auch die Schule ist in Bedrängnis. Die Resultate der PISA-Studien haben bei Bildungspolitikern und Bildungswissenschaftlern wie auch in der Bevölkerung tiefe Zweifel am bestehenden System geweckt (Max-Planck-Institut 2000, IPN - Leibniz-Institut 2003, 2006). Die Studien zeigen unter anderem auf, wie sehr Kinder aus bildungsfernen Familien in unserem Bildungssystem benachteiligt werden. In der Öffentlichkeit und in der Politik wird kaum eine Debatte so heftig geführt wie die über die Vor- und Nachteile von Gesamtschule und gegliederter Schule. Die gesellschaftliche Verunsicherung erzwang hektische und überstürzte Bildungsreformen, die wiederum zu übertriebenen Leistungsanforderungen bei den Kindern sowie großem Druck bei Eltern und Lehrern geführt haben. So werden die Kinder schon mit dem Schuleintritt auf ein erfolgreiches Überstehen der Selektion für das Turbogymnasium gedrillt. Deutschlands Eltern geben jährlich mehr als eine Milliarde Euro für privaten Nachhilfeunterricht aus

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