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Lehrbuch Persönlichkeitspsychologie von Schütz, Astrid (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.06.2016
  • Verlag: Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
eBook (PDF)
30,99 €
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Lehrbuch Persönlichkeitspsychologie

Das Lehrbuch liefert einen anschaulichen und leicht verständlichen Einstieg in wichtige Themen der Persönlichkeitspsychologie. Ausgehend von einem breiten Verständnis von Persönlichkeit, thematisieren die Autoren auch Einfluss und Auswirkung sozialer Faktoren, insofern sie einem tieferen Verständnis des Phänomens Persönlichkeit dienen. Aus dem Inhalt: -Einführung in die Persönlichkeitspsychologie: Begriffe, Konzepte und Methoden, -Klassische Ansätze und ihre Bedeutung für die heutige Persönlichkeitsforschung: Sigmund Freud, Carl Rogers und George Kelly, -Wodurch wird Verhalten gesteuert? Situation, Person und Interaktion, -Gene, Gehirn und Informationsverarbeitung, -Aktuelle Themen in der Persönlichkeitspsychologie. Das kurzgefasste Lehrbuch richtet sich in erster Linie an Studierende, die das Werk begleitend zu Lehrveranstaltungen und zur Prüfungsvorbereitung verwenden möchten, aber auch an alle anderen Interessierten. Einführung in die Grundlagen und Theorien der Persönlichkeitspsychologie

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 231
    Erscheinungsdatum: 07.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456955926
    Verlag: Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
    Größe: 1996kBytes
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Lehrbuch Persönlichkeitspsychologie

1 Einführung in die Persönlichkeitspsychologie - Begriffe, Konzepte und Methoden

Dieses Kapitel führt in die Persönlichkeitspsychologie als Teildisziplin der Psychologie ein. Zu Beginn stellen wir wichtige Begriffe vor und arbeiten die Besonderheit der Persönlichkeitspsychologie im Vergleich zur Alltagspsychologie und zu anderen psychologischen Bereichen heraus. Wir betrachten sodann wichtige historische Wurzeln und klassische Ansätze des Faches. 1 Darauf aufbauend werden verschiedene Möglichkeiten der Einordnung und Unterscheidung persönlichkeitspsychologischer Theorien beleuchtet. Bei dieser Darstellung orientieren wir uns an Laux (2008).

Theoretische Zugänge unterscheiden wir in diesem ersten Kapitel im Hinblick auf ihre Grundannahmen. Nach der Vorstellung von subjektiven Elementen in Persönlichkeitstheorien schließen methodische Aspekte der persönlichkeitspsychologischen Forschung das Kapitel ab.
1.1 Persönlichkeitspsychologie und Differentielle Psychologie in Abgrenzung von der Alltagspsychologie

Im Deutschen verwendet man zwei verschiedene Begriffe, um das Fach zu umschreiben: "Persönlichkeitspsychologie" und "Differentielle Psychologie". Teilweise werden sie synonym gebraucht; strenggenommen handelt es sich jedoch um zwei Teilgebiete des Faches.

Als Oberbegriff für die beiden Teilbereiche und das Fach insgesamt verwenden wir im vorliegenden Buch den Begriff Persönlichkeitspsychologie im weiteren Sinn - nur der Einfachheit halber und wenn nicht anders mitgeteilt aber Persönlichkeitspsychologie genannt. In den nun folgenden Abschnitten werden die beiden Teilbereiche "Persönlichkeitspsychologie im engeren Sinn" und "Differentielle Psychologie im engeren Sinn" erläutert.
1.1.1 Differentielle Psychologie (im engeren Sinn)

Die Differentielle Psychologie befasst sich mit Unterschieden zwischen Personen oder Personengruppen (Stern, 1911). Typische Fragestellungen der Differentiellen Psychologie bezeichnen wir als differentielle Fragestellungen, zum Beispiel "Ist Paula intelligenter als Dorothea?", "Verfügen Männer über höhere emotionale Stabilität als Frauen?". Ziel dieser Fragestellungen ist es, Unterschiede zwischen Individuen oder Gruppen zu untersuchen. Persönlichkeit meint deshalb im differentiellen Ansatz die Gesamtheit der Merkmale einer Person, in denen sie sich von anderen Personen abhebt - etwa in Form eines Eigenschaftsprofils.

Die Differentielle Psychologie untersucht Unterschiede zwischen Personen oder Personengruppen im Hinblick auf einzelne Persönlichkeitsmerkmale.
1.1.2 Persönlichkeitspsychologie (im engeren Sinn)

Oft reicht es nicht aus, Vergleiche zwischen Personen oder Personengruppen zu ziehen, sondern es interessiert, wie verschiedene Persönlichkeitsmerkmale zusammenwirken. Das Funktionieren des Individuums als einzigartige Einheit ist Gegenstand der Persönlichkeitspsychologie im engeren Sinn. Im Unterschied zur Differentiellen Psychologie betont die Persönlichkeitspsychologie im engeren Sinn die komplexe Organisation bzw. Integration der einzelnen Komponenten psychischen Geschehens; im Vordergrund steht also die Einzigartigkeit und Besonderheit des Individuums als Einheit. Bei diesem Zugang werden bei einzelnen oder Gruppen von Personen sogenannte spezielle Fragestellungen untersucht (vgl. Asendorpf & Neyer, 2012), zum Beispiel "Stehen die Wutausbrüche von Herrn Meyer in Zusammenhang mit seiner Arbeitsbelastung?", "Welche Zusammenhänge bestehen bei Hochbegabten zwischen Sportlichkeit und sozialer Integration?", "In welchem Zusammenhang stehen Dominanz und Führungserfolg. Persönlichkeit ist nach diesem Verständnis " die komplexe Organisation von Kognitionen, Emotionen und Verhalten, die dem Leben der Person Richtung und Zusammenhang

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