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Merlin lebt! Mythos, Traum, Imagination und Symbol als heilende Kräfte. von Englert, Axel W. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Merlin lebt!

Ein spannendes Einführungsbuch in die moderne Interpretation der schamanische Welt mit ihren kraftvollen Bildern und Symbolen. Auf dem Hintergrund der Hermetischen Gesetze werden innere antreibende Bildkräfte der Seele in Beziehung gesetzt zu den alten und neuen mystischen westlichen Erkenntnisinstrumenten, wie Tarot, Astrologie sowie wirksamen Imaginationstherapien. Es wird aufgezeigt, dass religiöse Mythen, Träume und damit verbundene Rituale dabei wesentliche ganzheitliche Begleitmaßnahmen im Heilungsprozess sind. Sie verhindern im Vorfeld aber auch Krankheiten bzw. erhöhen deutlich die Heilungschancen auch und gerade bei bislang schwer behandelbar geltenden Erkrankungen, wie zum Beispiel "Krebs". Es wird an eigenen Praxisbeispielen und Selbsterfahrung aufgezeigt, wie diese wunderbare Kraft der inneren Bilder entfaltet und eingesetzt werden können.

Axel W. Englert, geboren 1956 in Aschaffenburg Praxis für ganzheitliche Psychotherapie (HPG) Supervision und Lebensberatung www.mental-x.de mail: mentalix@aol.com Nach vielen Jahren Managementtätigkeit in der Industrie erfolgte 1991 die Selbständigkeit in eigener Beratungspraxis. Neben einer psychologisch- astrologischen Lebensberatung, ist Axel W. Englert als Trainer für Supervision, Sinn- und Konfliktmanagement, Ziel- und Teamfindungsseminare, Mentaltraining, sowie Persönlichkeitstrainings tätig. Unterstützt wird diese Praxis durch Studium und Anwendung der psychologischen/astrologischen Beratung auf der Basis der Huber-Koch-Schule und einer speziellen Kabbalistischen Numerologie, die der Autor seit Jahren in Ausbildungskursen in Verknüpfung mit der analytischen Psychologie C. G. Jungs durchführt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 18.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732224876
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 982kBytes
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Merlin lebt!

I. Zusammenhänge

1. Das Hermetische Weltbild

Um das weitere Anliegen des Buches zu verstehen, gilt es vorab einen Wandel der Weltanschauung zu vollziehen, vom mechanistischen Weltbild des siebzehnten Jahrhunderts zu einer ganzheitlichen Sicht, der Welt, dass "Alles in Allem" enthalten ist.

Eine im Abendland besonders einflussreiche Schule dieser Naturmystik ist die sogenannte "Hermetische Tradition", die auf den ägyptischen Weisen Hermes Trismegistos zurückgehen soll.

Die Quelle für unser Wissen über diese Tradition sind 42 spätantike Schriften, die zwischen dem fünften und achten Jahrhundert ins Griechische und im fünfzehnten Jahrhundert ins Lateinische übersetzt wurden. Sie bildeten das Fundament der magischen Weisheitslehren der Araber und wirkten weit in die abendländische Geschichte. Ein darin enthaltener Text, die " Tabula Smaragdina", formuliert den Grundgedanken der hermetischen Tradition (wie aller Mystik), eine Schau, die alles Seiende trotz seiner Gegensätzlichkeiten als Einheit sieht:

"Das, was unten ist, ist wie das Obere, und das Obere gleich dem Unteren, auf dass sie vereinigt ein Ding hervorbringen mögen, das voller Wunder steckt. ( "Kybalion", akasha Verlag ).

Diese Denkweise beinhaltet die Überzeugung von der unauflösbaren, untrennbaren Zusammengehörigkeit des Menschen mit dem übrigen Sein und lässt sich als Urform ganzheitlichen Denkens verstehen. Sie kehrt bei den verschiedensten, auch kirchlich gebundenen Denkern wieder. Sie führt zu dem, durchgängig für alle Naturmystik charakteristischen Bild, der Korrespondenz zwischen Mikro- und Makrokosmos.

Von der Figur des Adam Kadmon, der alle Gegensätze in sich vereinigenden zentralen Gestalt der kabbalistischen Lehre, über die gesamte jüdisch-christliche und islamische Mystik bis hin zu Giordano Bruno und dem Beginn der modernen Naturwissenschaft werden Entsprechungen gesehen zwischen dem Menschen als der Welt im kleinen und dem Kosmos als der Welt im Großen.

Diese Anschauung zieht sich wie ein roter Faden von Dichtern, Literaten wie Goethe bis zu Hermann Hesse, aber auch zu modernen Physikern wie Einstein, Heisenberg, Fritjof Capra.

Die Anschauung, die Lebenssituationen und die äußere erlebte Welt des Menschen sei ein Spiegel seiner inneren Verfassung ist auch ein Kerngedanke der östlichen Mystik. Im Hinduismus zum Beispiel wird er durch die Einheit von Brahman, der höchsten Wirklichkeit, und Atman, dem innersten Wesen des Menschen, ausgedrückt im deutschen Humanismus kommt die hermetische Überzeugung zum Beispiel in der Heilkunde des Paracelsus sinngemäß zum Ausdruck:

"Man muss verstehen, dass der Mensch die kleine Welt ist ... dass alle himmlische Lauf, irdische Natur, wässrige Eigenschaft und luftiges Wesen in ihm sind. In ihm ist die Natur aller Früchte der Erde, und aller Erz, Natur der Wasser. (Paracelsus, "Der Mikrokosmos")

Hundert Jahre später treffen wir den gleichen Gedanken in den Schriften des Naturmystikers Jakob Böhme:

"Der Mensch ist eine kleine Welt ans der großen and hat der ganzen großen Welt Eigenschaften in sich: Also hat er auch der Erde und Steine Eigenschaften in sich.."

(Jakob Böhme, Beschreibung der 3 Prinzipien, Mysterium Magnum)

Mit der Entsprechung von Mikro- und Makrokosmos geht die von "Wie Innen so Außen" Hand in Hand.

Von Paracelsus wird sie auf die Medizin angewandt, ähnlich wie in der heutigen Psychosomatik (Paracelsus, Der Mikrokosmos) und von Böhme (s.o) auf die Verkettung von Gott und Natur, von Sprache und äußerer Gestalt, von Leib und Seele.

Damit verwandt ist auch der Gedanke des verbindenden Gleichen zwischen Erkenntnisgegenstand und Erkenntnisorgan, besonders bekannt in der Goetheschen Fassung:

"Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken".

(Goethe, Annal

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