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Mit der Trauer kämpfen Schmerz und Trauer in der Psychotherapie traumatisierter Menschen von Kogan, Ilany (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2014
  • Verlag: Klett-Cotta
eBook (PDF)
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Mit der Trauer kämpfen

Ilany Kogan schildert in Falldarstellungen auch die Begrenztheit therapeutischer Möglichkeiten und Analysen. Ziel der therapeutischen Arbeit ist es, dem Patienten Trauer zu ermöglichen und ihm zu helfen, seine Hilflosigkeit zu ertragen und seinem Leben einen Sinn zu geben. ZIELGRUPPE: - Psychotherapeuten - Psychoanalytiker - konfessionelle Berater

Ilany Kogan ist Lehranalytikerin der Israelischen Psychoanalytischen Gesellschaft, Supervisorin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf, in der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP) und am Psychotherapeutischen Zentrum für Kinder- und Jugendliche in Bukarest sowie Ausbilderin und Supervisorin an der IPA Psychoanalytic Group in Istanbul. Sie war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Fritz Bauer-Instituts für Holocaust-Forschung in Frankfurt am Main. Kogan hat intensive Forschungen mit den Nachkommen der Holocaust-Überlebenden betrieben. 2005 erhielt sie den Elise M. Hayman Award for the Study of the Holocaust and Genocide. Sie ist weltweit als Ausbilderin und Supervisorin tätig und arbeitet in Tel Aviv in privater Praxis.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 249
    Erscheinungsdatum: 15.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783608201215
    Verlag: Klett-Cotta
    Serie: Fachbuch
    Originaltitel: The Struggle against Mourning
    Größe: 840 kBytes
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Mit der Trauer kämpfen

Vorwort Bis vor einigen Jahren war an den Universitäten nur von "englischer" und "amerikanischer" Literatur die Rede. Inzwischen gibt es auch Lehrveranstaltungen für "kanadische", "australische" oder "südafrikanische" Literatur. Diese Achtsamkeit auf die kulturelle Vielfalt ist nun endlich auch in der Psychoanalyse angekommen. Gerade unter diesem Aspekt können wir Ilany Kogan an erster Stelle als Repräsentantin der "neuen israelischen Psychoanalyse" vorstellen. Als Autorin veröffentlicht sie in englischer Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, um überall in der Welt gelesen und verstanden zu werden, und es gelingt ihr, Gedanken, Thesen und Erkenntnisse in der Weltsprache der modernen Psychoanalyse vorzutragen und zu formulieren. Wie diesem hervorragenden Sammelband zu entnehmen ist, hat Ilany Kogan die besondere Fähigkeit des Austauschs und der Kommunikation - eine Kollegin, die sehr gut formulieren und ihre Leser für ihre Themen und ihre Arbeit eindrucksvoll gewinnen kann. Diese Tugend, so persönlich in ihre Fallberichte einbezogen zu sein, wie Ilany Kogan sie häufig zu erkennen gibt, war bis vor einigen Jahren in der Psychoanalyse nicht geschätzt und schon gar nicht anerkannt. Heute endlich darf ein Therapeut auch über sich selbst und seine Erfahrungen sprechen: "Dieser Band ist aus meinen eigenen Kämpfen gegen die Trauer, deren ich mich auf professioneller wie auch auf persönlicher Ebene zu erwehren versuchte, hervorgegangen", bekennt Ilany Kogan gleich zu Beginn der Danksagung. Die verschiedenen Themen dieses Bandes betreffen nicht nur ihre jüdische Identität und die lebenslange Verarbeitung dieses besonderen Schicksals, sondern auch die Art und Weise, wie sie sich selbst als Person und als Analytikerin erlebt und entwickelt hat; sie handeln auch von der Überwindung vieler Hindernisse, die zu ihrer Biographie gehören. "Was ist Trauer? In diesem Buch", lesen wir in der Einleitung, "wird sie als ein Konnex von Prozessen definiert, die dem von einem Verlust betroffenen Menschen die Weiterentwicklung ermöglichen ... In diesem Band untersuche ich die Hindernisse, die sich der Trauer entgegenstellen". Mit anderen Worten, nur nach einem gelungenen Trauerprozess wird es möglich, unsere Identität innerlich zu verarbeiten und zu reorganisieren - Voraussetzung für jede neue Lebensphase. Und das betrifft nicht nur den Einzelnen, sondern auch ganze Gruppen und Gesellschaften: Mit ihnen befasst sich die Autorin im zweiten und dritten Teil dieses Bandes. In der Einleitung bietet sie eine sehr genaue und einladende Zusammenfassung der acht Kapitel, und sie formuliert darin ihren gemeinsamen Nenner: "Die Fähigkeit zu trauern und die Fähigkeit, ein gewisses Maß an Hilflosigkeit zu ertragen und dennoch einen Sinn im Leben zu finden, sind die in diesem Band beschriebenen Ziele der analytischen Arbeit." Die spezifische Integration von persönlicher und beruflicher Ebene, die diesen Band (wie auch zuvor Der stumme Schrei der Kinder und Flucht vor dem Selbstsein ) auszeichnet, kommt besonders durch die ungewöhnliche Fähigkeit der Autorin zum Ausdruck, ihr Denken anhand von Fallbeispielen zu vermitteln, so dass die Leser "das Gefühl" haben können (wie sie selbst in der Einleitung schreibt), "?anwesend? zu sein und den intimen therapeutischen Dialog minuziös zu verfolgen". Eine solche Fähigkeit (die auch Julia Matthews in ihrer Besprechung des Buches in Psychoanalytic Quarterly sehr schätzt) erinnert an moderne Autoren wie Antonino Ferro und Thomas Ogden. Gerade diese Methode erlaubt der Autorin auch, uns zu zeigen, wie stark sie sich an der - in den einzelnen Momenten oder Phasen der Behandlung entstehenden - Übertragung der Patientin auf die Analytikerin orientiert. Besonders gut kommt dieser Aspekt in den Kapiteln: "Ewig jung" und "Lust auf Liebe" des Ersten Teils "Erschwernisse der individuellen Trauer" z

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