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OPD-KJ-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

  • Verlag: Verlag Hans Huber
eBook (PDF)
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OPD-KJ-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

Die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bedarf einer eigenen Herangehensweise in der psychodynamischen Diagnostik. Nach dem erfolgreichen Vorbild der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik für Erwachsene (OPD-2) wurden die psychodynamischen Konzepte operationalisiert, um ihre Vieldeutigkeit zu verringern. Das Ergebnis ist das vorliegende Manual, das sich als fakultative, modular aufgebaute psychodynamische Diagnostik in Ergänzung zum "Multiaxialen Klassifikationsschema" (MAS) versteht. Es arbeitet mit den Achsen Beziehung, Konflikt, Struktur und Behandlungsvoraussetzungen.
Ziel ist es, auch Konzepte der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse im Kindes- und Jugendalter so zu operationalisieren, dass ihre Verwendung besser überprüfbar wird und ihre Reliabilität steigt. Unter Beteiligung vieler deutschsprachiger Universitätskliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater sowie analytischer Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ist es gelungen, ein vielfach angewandtes Instrument als Grundlage weiterer Diskussionen zu erstellen.

Produktinformationen

    Größe: 2614kBytes
    Herausgeber: Verlag Hans Huber
    Untertitel: Grundlagen und Manual
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 399
    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783456951270
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OPD-KJ-2 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter

1. Einleitung

Mit der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) wurde seit 1992 im deutschsprachigen Raum ein System zur Ergänzung und Erweiterung der nosologischen Klassifikation (DSM-IV in den USA, American Psychiatric Association, 1994; ICD-10 in Europa, Dilling, Mombour & Schmidt, 1991) durch psychodynamisch orientierte diagnostische Achsen entwickelt (Arbeitskreis OPD, 1996) und überarbeitet (Arbeitskreis OPD, 2006).

Es wurde damit ein Instrument geschaffen, das einerseits der psychodynamischen Theoriebildung Rechnung trägt und andererseits versucht, die Interrater-Reliabilität in der psychodynamischen Beurteilung seelischer Zustände zu steigern. Das Instrument sollte dazu beitragen, die Unschärfe psychoanalytischer Begriffe - die immer wieder von anderen Therapieschulen kritisiert wurde - durch definitorische Setzungen aufzuheben. Die Reduktion von Unschärfen und Vieldeutigkeiten trägt damit natürlich auch zu einer unvermeidlichen Verkürzung mancher theoretischer Modelle bei, die jedoch unter praktisch diagnostischen und therapeutischen Handlungsgesichtspunkten angemessen ist. Von ihrem Grundgedanken her waren OPD und die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik im Kindesund Jugendalter (OPDKJ; Arbeitskreis OPD-KJ, 2007) darauf ausgerichtet, der kategorialen Sichtweise (im Sinne von Diagnosen) eine dimensionale Betrachtung psychischer Störungen im Sinne von Schweregradeinstufungen auf unterschiedlichen Achsen (oder Dimensionen) zur Seite zu stellen. Diese Herangehensweise an die Klassifikation psychischer Störungen hat sich als vorausschauend und wegweisend erwiesen, wie die aktuellen Entwicklungen im neuen amerikanischen Klassifikationssystem DSM-5 zeigen, bei dem dimensionale Sichtweisen und ...

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