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Der Kuss eine Liebeserklärung. von Amseln, Clarissa van (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Der Kuss

"Höchst kurzweilig und unterhaltsam, aber ebenso informativ und spannend, verführt das Buch zum Erforschen des Kusses und führt die so Verführten tiefer in die geheimnisvolle Welt der Lippenberührung und der Liebe. Man erfährt, wie die Chemie beschaffen sein muss, damit es funkt und nach einem Streifzug durch die unterschiedlichsten Arten von Küssen helfen literarische und profunde Tipps aus den Weisheitsschätzen des Tao der Liebe, des Tantra und des Kamasutra dabei, das Feuer der Liebe zu bewahren - vom ersten, bis zum letzten Kuss!" "Ideales Geschenk für Frischverliebte, Hochzeitspaare und Liebesjubilaren. In jedem Alter eine Bereicherung." "Für Kuss-Genießer und Genießer-Küsse!"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 119
    Erscheinungsdatum: 18.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842326200
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 88424kBytes
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Der Kuss

Der Erste und weitere Küsse

Der erste Kuss! Wer erinnert sich nicht daran, wie er ihn entweder sehnsüchtig erwartete, schüchtern fürchtete oder ihm mit einer Mischung aus beidem klopfenden Herzens entgegensah?

Der erste Kuss ist etwas ganz besonderes.

Ein Meilenstein, ganz egal wie er ausfiel: ob er auf Anhieb bezauberte und betörte, oder ob der Meilenstein eher ein Stolperstein war mit Ecken, Kanten und Pannen, oder sogar kleinen Verletzungen.

Wie auch immer er sich ereignete und ganz gleich, ob man ihn als schönes oder peinliches Erlebnis verbucht, in jedem Fall beeindruckte dieser erste unter vielen möglichen Küssen nachhaltig. Allein durch seinen einmaligen Status als Prämierenkuss wird er auf der Bühne unserer Biografie für immer ein Star bleiben.

Spannend und interessant ist es zu erfahren, wie unterschiedlich die Rollen dieser Kuss-Stars besetzt sind: es gibt Clowns und Diven, Casanovas und Piraten ebenso wie romantische und draufgängerische Rollen und sogar Kuss-Verweigerer.

Alle ersten Küsse sind, spätestens im Nachhinein, wenn man aus dem Abstand von Jahren und Jahrzehnten auf sie zurückblickt, ein Gewinn - selbst Peinlichkeiten werden in der Retrospektive zu erheiternden Kurzgeschichten, die man gerne erzählt und mit ebensolchem Genuss andere erzählen lässt.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Mal?

Umfragen zufolge erinnern sich ca. 70 % an dieses kleine, aber biografisch bedeutsame Ereignis. Schließlich hing von ihm womöglich ab, ob wir der Sache in Zukunft geneigt oder erst einmal eher abgeschreckt waren, ob wir die nächsten Küsse herbeigesehnt, abgewehrt oder schlimmstenfalls gefürchtet haben.

Freilich wünscht man niemandem ein unschönes "erstes Mal" und dennoch mag es trösten, wenn man bedenkt, wie viele Chancen man noch hat, sollte es auf Anhieb nicht so gut gelaufen.

sein. Schließlich verbringen wir im Laufe eines 70-jährigen Lebens im Durchschnitt 110.000 Minuten alleine mit Küssen! Das kann sich doch sehen, bzw. schmecken lassen.

Sollte sich Ihr erstes Mal tatsächlich im Dunkel Ihrer Erinnerungen verloren haben, helfen wir Ihrem Gedächtnis gerne mit einigen Erstlingsküssen auf die Sprünge:

Den ersten Kuss bekommt man mit durchschnittlich 13 Jahren, (Quelle BGA), doch unser Paar auf der Postkarte dürfte ein paar Jahre älter sein. Die Karte ist ein Beispiel dafür, wie anspruchsvoll man in den Anfangsjahren mit dem Medium Fotografie umging. Der Fotograf wusste zu komponieren, malerisch sind Licht und Schatten verteilt, die Haltung eine Mischung aus Natürlichkeit und Dramaturgie - einfach perfekt.

Lippenbekenntnisse zum Ersten Mal:

Eine 43-jährige erzählt: "Meinen ersten Kuss bekam ich auf unglaublich altmodische, galante und romantische Weise - die aber meiner poetischen Seelennatur geradezu wie auf den Leib geschneidert war, so dass ich heute noch gerne daran zurück denke.

Es war während eines Urlaubaufenthaltes am ungarischen Balaton-See, dass ich mich erstmals traute, einem jungen Mann von meiner Luftmatratze aus schöne Augen zu machen. Er, der die scheue Botschaft durchaus verstanden hatte, fing alsbald an, ein paar leichtfüßige Scherze mit mir zu treiben, mich mit Wasser zu bespritzen und ein Gespräch anzuknüpfen.

Mit beiderseitig spärlichem Englisch tauschten wir uns so gut es ging aus und ergänzten mit Händen und Füßen, was der Wortschatz nicht hergab.

Ohne verabredet zu sein begegneten wir uns ein zweites Mal wieder, diesmal noch reizvoller unter einem großen Weidenbaum, der ein Schirmdach über uns bildete und wo ich, Gedichte schreibend, gesessen hatte.

Hier wurden die Blicke schon länger und die magnetische Kraft stärker, die ich damals wie heute noch spüre, wenn erotische Anziehungskraft im Spiel ist. Doch erst eine dritte zufällige

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