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»Gute Psychotherapie« Verhaltenstherapie und Psychoanalyse im soziokulturellen Kontext von Lebiger Vogel, Judith (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2011
  • Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
eBook (PDF)
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»Gute Psychotherapie«

Welche Motive stehen heutzutage hinter dem Ergreifen des Psychotherapeutenberufs - eines schon laut Freud "unmöglichen Berufs"? Anders als in vielen psychologischen Standardlehrbüchern begreift Judith Lebiger-Vogel den Aufschwung der Verhaltenstherapie und den Rückgang der Psychoanalyse nicht schlicht als "wissenschaftlichen Fortschritt". Sie sieht einen Zusammenhang von vorherrschenden gesellschaftlichen Krankheits- und Behandlungsvorstellungen, zunehmender Leistungs- und Erfolgsorientierung und bevorzugten Verfahrensrichtungen. Erfahrungen des Scheiterns geraten dadurch in den Hintergrund. Doch gerade sie führen oft zu einer psychotherapeutischen Behandlung. Inwiefern beeinflussen solche Gegenwartsphänomene die Wahl einer psychotherapeutischen Ausbildung? Was wird heutzutage als "gute Psychotherapie" gesehen?Diese Themen werden auf Basis einer großen empirischen Studie zur psychotherapeutischen Nachwuchsforschung untersucht und diskutiert. Das Buch ist an der Schnittstelle zwischen Psychoanalyse, Psychologie und Soziologie sowie quantitativer und qualitativer Forschung angesiedelt. - Studium der Psychologie in Frankfurt/Main- Diplom 2004- 2004 bis 2007 Mitarbeit am Sigmund-Freud-Institut in verschiedenen Projekten- 2007 bis 2010 Promotionsstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung- 2008 bis 2009 Mitarbeit am "Forschungsgutachten zur Ausbildung von Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen" im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit- seit 2010 Mitarbeit im Projekt "Erste Schritte - ein Integrationsprojekt für Kleinkinder mit Migrationshintergrund" am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt/Main

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 484
    Erscheinungsdatum: 26.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783647451879
    Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
    Größe: 8676 kBytes
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»Gute Psychotherapie«

10 Quantitative Befunde zu den Hypothesenkomplexen und der Fragestellung (S. 266-267)
In den folgenden beiden Kapiteln werden die Ergebnisse entsprechend des in Kapitel 9 ff. beschriebenen Vorgehens in fünf Hypothesenkomplexen und zwei Fragenkomplexen referiert. In diesem Kapitel werden abschnittweise die durchgeführten Analysen und Ergebnisse zu den quantitativen Daten dargestellt. In denjenigen Abschnitten, in denen Hypothesen formuliert wurden, wird zusammenfassend darauf eingegangen, inwiefern die Ergebnisse den Hypothesen entsprechen bzw. diese widerlegen. Zur Veranschaulichung der quantitativen Befunde werden illustrativ exemplarische Interviewnarrative referiert.
Wenn nicht anders gekennzeichnet, wurde jeweils das nachfolgend beschriebene Vorgehen für die verwendeten statistischen Auswertungsverfahren sowie für den Umgang mit Voraussetzungsverletzungen für deren Durchführung gewählt.119 Für Berechnungen zur Überprüfung eines Zusammenhangs zwischen nominalen Variablen mittels des nichtparametrischen w2-Tests (vgl. z. B. Bortz u. Lienert, 2008) wurde sich allgemein an Folgendem orientiert:
Bei Durchführung eines x2-Tests zeigt ein Phi-Koeffizient größer 0,3 für zweifach gestufte Variablen einen nichttrivialen Zusammenhang an (vgl. Bortz u. Döring, 2006; Backhaus et al., 2008).120 Der Kontingenzkoeffizient, eine andere geläufige Messgröße, kann zwischen 0 und 1 liegen. EbensolcheWerte kann das sogenannte Cramers V (auch Cramers Index, CI) annehmen (Backhaus et al., 2008).
Es handelt sich dabei um eine Verallgemeinerung von Phi für mehrstufige Variablen (Bortz u. Lienert, 2008). Nach Bortz und Lienert (2008, S. 275) ist der Kontingenzkoeffizient (CC) dem Cramers V unterlegen, da Ersterer niemals Werte von 1 erreichen kann. Daher wird bei Durchführung eines x2-Tests im Falle mehrstufiger Variablen nachfolgend Cramers Vreferiert. Im Falle dichotomer Variablen wird der Phi-Koeffizient berichtet (vgl. z. B. Hypothese 1.a).

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