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Auf dem Weg mit dem inneren Kind Leben im Einklang mit sich selbst von Bartning, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2012
  • Verlag: Kreuz
eBook (ePUB)
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Auf dem Weg mit dem inneren Kind

Ein für jeden gangbarer Weg zur Aussöhnung mit dem Inneren Kind: Durch angeleitete Schreibübungen und zahlreiche Beispiele ermutigt der Autor die Leser zum "Freien Schreiben" mit dem Inneren Kind. Dazu erhält der Erwachsene das Handwerkszeug: praktische Übungen zur eigenen Stärkung und zum heilsamen Umgang mit dem Inneren Kind. Durch den individuellen Zugang gelingt es, Blockaden aufzuheben und zu innerer Einheit und stimmiger Lebensgestaltung zu finden.

Peter Bartning, geb. 1952, ist Heilpraktiker für Psychotherapie, Paar- und Familientherapeut, Systemischer Supervisor, Transaktionsanalytiker. Er war bis 1988 berufstätig als Theologe und ist seither selbstständig in eigener "Praxis für Beziehungsheilung". Er hält Praxisseminare und Vorträge zur Aussöhnung mit dem Inneren Kind. Mehr Informationen: www.beziehungsheilung.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 180
    Erscheinungsdatum: 28.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783451339394
    Verlag: Kreuz
    Größe: 2461kBytes
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Auf dem Weg mit dem inneren Kind

Das verletzte Kind und seine möglichen Reaktionen darauf

Das Paradies, in dem wir uns als freie Kinder oft anfangs noch gewähnt hatten, besteht so nicht. Früher oder später kommt es zu Verletzungen, und leider gar nicht selten werden Kinder vernachlässigt oder gar missbraucht. In der einen oder anderen Form werden wir an der eigenen Psyche erfahren haben, dass wir aus unserer "Unschuld" gerissen worden sind. Wir haben gespürt: Die Liebe zwischen meinen Eltern und mir ist nicht immer ungehindert geflossen.

Das kann unter Umständen schon im Mutterleib geschehen: Welche Gefühle hat die Mutter zum Ungeborenen? Spricht sie vielleicht liebevoll mit ihm? Oder ist das Ungeborene etwa gar nicht erwünscht? – Alles das kann das Kind schon im Mutterleib spüren.

Es kann auch eine Rolle spielen, ob das Neugeborene gestillt wird. Stillen bedeutetet ja nicht nur Nahrungsaufnahme und Wärme. Sondern viel mehr auch Herzenswärme: "Jemand liegt mir am Herzen", so sagt die Redewendung. Wenn der Säugling der Mutter auch im übertragenem Sinne am Herzen liegt, dann ist er sicher, zufrieden und rundum wohlig – wobei dies natürlich auch ohne lange Stillphasen möglich ist.

Wenn kein oder kein ungehinderter Liebesfluss zustande kommt, kann eine ganze Kaskade von verschiedenen Gefühlen die Folge sein. Das kann nicht nur bei Säuglingen, sondern in allen Altersstufen auftreten: bei noch Ungeborenen, bei Säuglingen, bei Kleinkindern, bei Jugendlichen, bei Erwachsenen. Die Reaktionen der Psyche sind in allen Fällen gleich. Denn es gibt nicht nur ein Inneres Kind, sondern vielmehr Innere Kinder in allen Altersstufen. Und mal meldet sich das fünfjährige Kind, mal der Innere Säugling, mal der Pubertierende! Je nachdem. Im Folgenden werde ich den Sammelausdruck "Inneres Kind" beziehungsweise "Kind" verwenden.

Lesen Sie nun mehr darüber, was alles passieren kann, wenn es schief geht, wenn die Liebe also nicht ungehindert fließt.

Was geschieht, wenn ein Kind nicht genügend Liebe erfährt, nicht durch die Eltern "gefühlt" wird, wie es der Arzt und spätere Zen-Meister David S. Barron ausdrückte. Was geschieht, wenn es stattdessen vernachlässigt oder gar misshandelt wird? Dann kommt das natürlich als seelischer Schmerz ins Bewusstsein:

Gewöhnlich schreit das Kind daraufhin oder es macht sich sonst irgendwie bemerkbar. Wenn dann die Eltern etwas gegen den Schmerz tun, ist wieder alles im Lot (handfeste körperliche Schmerzen werden hier nur hinsichtlich der daraus folgenden seelischen Schmerzen berücksichtigt). Geschieht das aber nicht oder nicht immer, dann kann im Laufe der Zeit ein weiteres Gefühl hinzukommen:
Das ängstliche Kind

Wenn das Kind befürchtet, dass der Schmerz immer wieder eintreten könnte, kommt Angst hinzu.
Das wütende Kind

Früher oder später gerät das Kind in Zorn oder Wut . Es drückt damit aus: "Hier muss sich was grundlegend ändern!!"

Aber wenn die Eltern schon nicht mit Schmerz oder Angst angemessen umgehen konnten, dann mit Wut sicherlich schon gar nicht. Dann geschieht eine Art Quantensprung: Die allermeisten Kinder "entdecken" – unterbewusst! – eine geniale Einrichtung der Psyche, die Abwehr.
Das clevere Kind, das die Abwehr entdeckte

Mithilfe der Abwehr können all diese Gefühle ins Unterbewusstsein verschoben werden. Motto: "Aus dem Auge,

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