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Gefühle erkennen, annehmen und mit ihnen gut umgehen Ein Handbuch zur Gruppenmoderation und zur Selbsthilfe von Boden, Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.06.2015
  • Verlag: Psychiatrie-Verlag
eBook (PDF)
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Gefühle erkennen, annehmen und mit ihnen gut umgehen

Die eigenen Gefühle - seien sie positiv oder negativ - besser zu verstehen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, ist das Ziel dieser neuen Arbeitshilfe. Es ist ein Ergänzungsmodul zum erfolgreichen Handbuch "Krisen bewältigen". Die beiden Autorinnen haben damit ein wirksames Programm entwickelt, das mittlerweile in vielen Kliniken und im ambulanten Bereich eingeSetzt wird. Auch dieses neue Modul besticht durch seine detaillierten Ausführungen und das kreative Material auf CD-ROM, wie z. B. Stimmungsprotokoll, Skizzen- und Tagebuch und die sogenannten Gefühlsperlen, die ermutigen, über Gefühle zu sprechen und sie als wichtigen und sinnvollen Bestandteil seiner selbst zu erleben. Marie Boden ist Erzieherin, Dipl. Designerin Fotografie, frei schaffende Künstlerin. Doris Feldt ist Dipl. Sozialpädagogin sowie Sozial- und Milieupädagogin. Beide Autorinnen sind seit 2009 DBT-Therapeutinnen für Sozial-und Pflegeberufe und arbeiten in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783884147788
    Verlag: Psychiatrie-Verlag
    Größe: 4260 kBytes
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Gefühle erkennen, annehmen und mit ihnen gut umgehen

" Atempause "Die Welt der Farben" (S. 71-72)

Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben. INDIANISCHE WEISHEIT " Gelb kann Glück malen und auch Schmerz. Es gibt Feuerrot, Blutrot und Rosenrot. Es gibt Silberblau, Himmelblau und Gewitterblau. Jede Farbe birgt in sich ihre Seele, mich beglückend oder abstoßend oder anregend. " Emil Nolde

In der Auseinandersetzung mit dem Thema Farbe gibt es bücherfüllende Ansätze; in dieser Atempause geht es um die Symbolik der Farben und das psychologische Farbempfinden, das sehr eng mit Gefühlen verbunden ist. Die Symbolik der Farben ist in Abhängigkeit von Erziehung, Kulturkreis und Tradition zu sehen. In der Kindheit erlernt, werden viele Gemeinsamkeiten in der Farbwahrnehmung weitergegeben: So ist Gras grün, Tomaten sind rot und Zitronen gelb. Dennoch kann das Farbempfinden jedes Einzelnen recht unterschiedlich und individuell sein; persönliche Erfahrungen spielen dabei eine nicht zu verachtende Rolle, das heißt, es gibt psychologische Farbwirkungen. Farbe ruft Assoziationen hervor, also Vorstellungen, Erinnerung an Dinge, wie rot = Feuer, grün = Pflanzen, gelb = Sonne. Und Farben rufen Gefühle hervor, wie rot = gefährlich, grün = giftig, gelb = frisch.

(In Anlehnung an den Artikel "Farben", Wikipedia 2009) Es empfiehlt sich, zwei bis drei Sitzungen dem Thema Farbe zu widmen, denn die Auseinandersetzung mit der Symbolik der Farben macht Freude und rundet das Thema Gefühle ab. Exemplarischer Stundenaufbau 1. Achtsamkeitsübung: Ich lade Sie nun zu einer Achtsamkeitsübung ein. Nehmen Sie eine aufrechte, achtsame Sitzhaltung ein. (...) Die Schultern bleiben entspannt und locker. (...) Die Hände liegen leicht auf Ihren Oberschenkeln. (...) Wichtig ist, dass beide Füße fest auf dem Boden stehen, um den Bodenkontakt nicht zu verlieren. (...)

Wenn sie mögen, schließen Sie Ihre Augen, die Konzentration ist mit geschlossenen Augen einfacher. Ist dies aber nicht möglich, so suchen Sie einen ruhigen Punkt im Raum. (...) Nehmen Sie als Erstes drei tiefe Atemzüge und lenken Sie nun die Aufmerksamkeit auf die Übung. (...) Wenn Sie abgelenkt werden, dann nehmen Sie die Ablenkung wohlwollend wahr und kehren Sie wieder zu der Übung zurück. (...) Nehmen Sie sich nun zwei Minuten Zeit und lassen Sie vor Ihrem inneren Auge einen blühenden Sommergarten entstehen; entfernen Sie jede Farbe und legen Sie den Garten in Schwarz-Weiß an. (...) Nehmen Sie einen tiefen Atemzug und kommen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zurück in diesen Raum. Sie haben nun zwei Minuten Zeit, um Ihre Gedanken, Gefühle und Assoziationen zu notieren. (...)"

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