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Hey, dein Körper spricht! Worum es bei Körpersprache wirklich geht von Verra, Stefan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Verlag: Edel Germany GmbH
eBook (ePUB)
13,99 €
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Hey, dein Körper spricht!

"Körpersprecher" Stefan Verra lüftet die Geheimnisse der nonverbalen Kommunikation - mit kompetentem Kennerblick und einem Augenzwinkern ... Er demaskiert jede fleischgewordene Fassade, jedes theatralische Täuschungsmanöver, er entlarvt die verkleidete Diva genauso wie den Möchtegern-Macho, enttarnt die ach so selbstbewusste Sicherheitsfanatikerin ebenso wie den mimosenhaften Muskelprotz. Und vor allem: Lernen Sie mit dem "Meister der Körpersprache", Ihre eigene zu verstehen und besser einzusetzen!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 09.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783841903594
    Verlag: Edel Germany GmbH
    Größe: 3369 kBytes
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Hey, dein Körper spricht!

1

Hören Sie auf Ihre Augen!

oder Der Eingang zum Hirn sind unsere fünf Sinne

Wir Menschen sind recht filigrane Wesen. Nur unter eng begrenzten Umweltbedingungen ist unser Überleben möglich. Das Leben - in unserer Form - ist ausschließlich in der dünnen Schicht zwischen der Erdoberfläche und wenigen 1000 Metern darüber gesichert. Nur da stimmen die Parameter wie Luftdruck, Sauerstoffgehalt, Temperatur, Niederschlagsmenge etc. Aber selbst wenn diese Parameter stimmen, müssen wir uns schützen, um unser Überleben zu sichern. Harte mechanische Schläge, zu grelles Licht, Bakterien, Viren ... all das birgt potenziell Gefahr für unser Dasein. Im Klartext: Minus 90 Grad oder ein Klavier am Kopf - und schon sind wir tot.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Ob einer von uns blind wird, weil er zu lange ins gleißende Sonnenlicht geschielt hat, ist für die Entwicklung des Homo sapiens vollkommen irrelevant. Aber wenn das uns allen passiert wäre, der Säbelzahntiger hätte leichtes Spiel gehabt. Damit wären wir evolutionär kein Erfolgsmodell geworden. Das heißt, in uns muss sich ein Mechanismus herausgebildet haben, der automatisch reagiert, sobald zumindest einer der Parameter gestört ist. Ein wichtiger Teil dieses Schutzmechanismus ist unser Gehirn. Es ist ständig damit beschäftigt, die äußeren Parameter zu überprüfen. Und sobald sich etwas verändert, startet es automatisch jene Maßnahmen, von denen es sich die größten Überlebenschancen verspricht.

Ausschlaggebend dabei ist, dass diese Maßnahmen ruckzuck in die Wege geleitet werden. Denn sowohl bei der Abwehr von Gefahren als auch bei der Nahrungssuche mussten wir vor Hunderttausend Jahren die Situation schnell erfassen und sofort handeln. Die Fast-Food-Ketten standen erst ganz am Anfang ihrer Expansion ... Und natürlich mussten wir auch bei der Fortpflanzung Blitzüberreißer sein. Damals gab es ja nur auf den wenigsten Waldlichtungen Bars und Aufrisshütten, wo Sie schnell mal hätten auf Abschlepp gehen können. Um den passenden Paarungspartner zu finden, mussten wir also immer aufmerksam sein und schnell reagieren, sobald einer in Sichtweite kam. (Jungs, das könnt ihr bis heute als Ausrede verwenden.) Auch dieses Wahrnehmen von Signalen, die zur Fortpflanzung die nen, übernimmt unser Hirn. Kurz gesagt: Alles, was für unser Überleben und damit für das Überleben der Art Mensch entscheidend ist, ist für unser Hirn besonders von Bedeutung.

Wenn sich in der Umwelt etwas verändert, gelangen diese Signale der Veränderung sofort an die sensorischen Areale des Hirns. Die verarbeiten das Signal und schicken dann über Umwege einen Befehl an die motorischen Zentren. Beispiel: Zuerst sehen Sie das Klavier vom Himmel fallen (sensorische Verarbeitung) - und dann rennen Sie (motorische Verarbeitung dieses Signals aus der Umwelt).

Unser Hirn ist ständig in Bereitschaft

Auf jede Umweltveränderung reagiert das Gehirn, indem es den Körper bestmöglich darauf einstellt.

Da sich die Umwelt ständig ändert, ändert sich somit ständig der Körper.



Woher kommen all die Informationen?

Das Gehirn muss also ständig Entscheidungen über die aktuelle Situation treffen, in der wir uns befinden. Als Grundlage seiner Entscheidungen braucht es Informationen - also Daten - aus seiner Umwelt. Da unser Gehirn diese Daten aber nicht direkt aus der Umwelt aufnehmen kann, ist es auf eine Verbindung zur Außenwelt - eine "Schnittstelle" würden Computerfuzzis sagen - angewiesen. Diese Schnittstelle, über die sämtliche Daten ihren Weg in unseren Kopf finden, teilt sich in fünf spezialisierte Kanäle auf - unsere Sinneskanäle: Augen, Ohren, Mund, Nase und Haut. Sie sind die Bindeglieder zwischen uns und unserer Umwelt. Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen: spa

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