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Ich will mich ändern, aber wie? Mit der inneren Landkarte Schritt für Schritt in ein neues Leben von Senges, Eva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2016
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
13,99 €
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Ich will mich ändern, aber wie?

"Es muss sich was ändern in meinem Leben." Wie viele von uns haben diesen Gedanken schon gehabt - mit zunehmendem Leidensdruck, aber oft ohne dass etwas geschieht. Denn wie sollen wir beginnen etwas zu ändern, wenn wir nicht wissen, was genau, und vor allem, wie? Dieses Buch hilft uns, selbst zu erkennen, welche Form von Veränderung wir brauchen, wie wir unsere Ziele zunächst definieren und dann auch umsetzen. Um den Weg dorthin zu erleichtern, hat die erfahrene Psychologin und Lehrtherapeutin Eva Senges die innere Landkarte entworfen, die alles enthält, was für einen gelungenen Veränderungsprozess nötig ist. Zusätzlich bietet sie viele Fallbeispiele, Anleitungen zur Selbstreflexion, praktische Übungen und einen Methodenkoffer mit Techniken aus der Psychotherapie. Damit wir unser Leben aktiv und zielgerichtet selbst gestalten können. Orientierung, Motivation und Umsetzung bei Veränderungsprozessen Selbstmanagement leicht gemacht Eva Senges ist Diplompsychologin und seit 1994 als approbierte Psychologische Psychotherapeutin selbstständig tätig. 2005 gründete sie das Zentrum für Selbstmanagement in Heidelberg, 2008 entwickelte sie ihr Selbstmanagement-Spektral-Modell sowie die Potenzialanalyse SELF. Seit 2010 ist sie Betriebspsychologin bei einem großen börsennotierten Unternehmen sowie Lehrtherapeutin am Institut für Systemische Theorie und Praxis, Frankfurt am Main. Sie verfügt über zahlreiche Aus- und Weiterbildungen u.a. Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Coaching, Paartherapie, Hypnosystemisches Coaching. Im Jahr 2015 gründete sie "Aufbruch - Coaching und Psychotherapie auf neuen Wegen".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 28.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641180645
    Verlag: Kösel
    Größe: 5439 kBytes
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Ich will mich ändern, aber wie?

1 Es muss sich etwas ändern, aber was?

"Es muss sich etwas ändern!" Wie oft denken oder sagen wir diesen Satz, immer und immer wieder. Er könnte auch heißen: "Ich kann nicht mehr!", oder: "So geht es nicht weiter!"

Wir machen damit unserer Frustration Luft, wir klagen Freunden unser Leid, wir drehen uns in endlosen Gedanken rund um unsere Situation und sammeln wohlgemeinte Ratschläge. Doch was dann geschieht, ist meistens - nichts.

Nach vielen versuchten Wegen und Irrwegen macht sich oft nur noch Hoffnungslosigkeit breit. Kein Ausweg in Sicht, keine Perspektive, keine Idee. Zumindest keine umsetzbare. Wie man es dreht und wendet, nichts geht voran, nichts löst sich. Das Leben scheint in eine Sackgasse geraten zu sein.

Wenn wir uns in einer solchen Situation ernst nehmen und alleine nicht weiterkommen, brauchen wir Hilfe von außen. Gefragt ist jetzt ein anderer Blickwinkel, vielleicht auch professionelles Handwerkszeug. Und so kommen viele Menschen in meine Praxis. Sie geben mir eine Zusammenfassung ihrer unglücklichen, wenn nicht gar katastrophalen Lebenssituation und landen letztlich immer bei diesem Satz: "Es muss sich etwas ändern!"

Es sind Menschen wie Sie und ich, die da kommen. Ganz normale Menschen, die sich in eine Situation verrannt haben und den Ausweg nicht sehen. Wie Kathrin zum Beispiel, die sich am Ende ihrer Kraft fühlt, weil sich ihre Gedanken nur noch um einen Mann namens Martin drehen. Gefühlte vierundzwanzig Stunden am Tag fragt sie sich, wie sie sein Herz wieder erobern kann und wie sie sich in Bezug auf ihn verhalten soll. Als hätte sie keinen anspruchsvollen Job, der sie fordert, als hätte sie kein kleines Kind, das ihre Liebe braucht. Oder wie der junge Informatiker Philipp, der tagaus, tagein vor dem Computer sitzt, während das Leben da draußen an ihm vorbeizieht. Oder Sabine, die mit Anfang 60 immer häufiger ihre Einsamkeit und Verbitterung spürt, die sie ihr Leben lang mit Arbeit überdeckt hatte. Es kommen Menschen, deren Existenz gefährdet ist, aber ebenso auch solche, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind. Wie Andreas, der in seinem Job so brillierte, dass er Stufe um Stufe die berühmte Leiter erklomm, bis ihm unlängst bewusst wurde, dass sein Job ihm gar keine Freude mehr macht. Statt seiner eigentlichen Arbeit als Ingenieur nachzugehen, trägt er nun Verantwortung für 160 Mitarbeiter und hetzt von einem Meeting zum nächsten. Das ist gar nicht sein Ding.

Oder Anke. Seit zehn Jahren führt sie ein Leben, das sie nicht mehr als ihr eigenes empfindet. Sie hat sich in ihrer Ehe mit Christoph eingerichtet. Alles dreht sich um die Kinder, um den Haushalt, um das Schlankhalten ihres Körpers im Fitnessstudio, während Christoph ein Leben auf der Überholspur führt. Er arbeitet als Manager in einem Unternehmen, in dem sich die Schnelllebigkeit selbst zu überholen scheint und die Globalisierung permanente Erreichbarkeit fordert. Anke weiß, dass Christoph fremdgeht, doch er weiß nicht, dass sie das weiß. Die beiden haben nie darüber geredet. Sie reden überhaupt selten, und richtig eigentlich nie. Er ist ja auch kaum da. Zur Beratung kommt sie, weil ihr Arzt sie schickt. Sie habe eine Depression. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Depression als Resignation. Anke fühlt sich nutzlos, seit die mittlerweile pubertierenden Kinder immer häufiger ihre eigenen Wege gehen. Früher war sie einmal Buchhändlerin gewesen. Der Job hatte ihr Spaß gemacht, doch den Weg zurück ins Arbeitsleben traut sie sich nicht zu. Wie sie sich überhaupt wenig zutraut. Und so vergeht Tag um Tag, das Leben plätschert so dahin. Es gehe ihr ja nicht schlecht, sagt sie. Keiner sei krank, sie habe keine Geldsorgen, eigentlich sei ja alles o.k. Nur fehle ihr eine Aufgabe. Doch mit der Aufgabe fehlt der Sinn, die Lebendigkeit. Aber das wird schon wieder, so denkt sie. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und Christoph nicht mehr so viel arbeiten muss, dann

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