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Psychologie für den Beruf TaschenGuide von Linde, Boris von der (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2014
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
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Psychologie für den Beruf

Mit Kollegen und Vorgesetzten optimal zusammenarbeiten! Mit Einblick in die psychologischen Zusammenhänge können Sie Ihr eigenes Handeln und das anderer besser einschätzen. Inhalte: - Einstellung und Motive - wie wir unsere Persönlichkeit erkennen - Soft Skills und psychologische Mechanismen bei der Teamarbeit - Das Wichtigste über Persönlichkeitstypen, Motivation, Hierarchien, Aggressionen und Gruppendynamik - Konflikte, Machtspiele und Stress im Job - so bewältigen Sie schwierige Situationen im Job Boris von der Linde, Dipl.-Psychologe, ist Geschäftsführer der Schustereit & von der Linde HR Consulting GmbH. Zuvor war er viele Jahre als Berater bei Kienbaum Management Consultants tätig. Herr von der Linde ist Experte für Managementdiagnostik und Psychologie im Führungskontext. Er trainiert Mitarbeiter und Führungskräfte in den Bereichen Führung, Kommunikationspsychologie und Personalauswahl.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 28.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648054932
    Verlag: Haufe Verlag
    Serie: TaschenGuide Bd.195
    Größe: 230 kBytes
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Psychologie für den Beruf

Eine gelungene Führungsbeziehung ist das A und O für Zufriedenheit im Job. Wenn Mitarbeiter und Führungskräfte auf die Bedürfnisse und Rollen des anderen Rücksicht nehmen, können sie gemeinsam für ihre Ziele arbeiten. Darauf und auf einigen Faktoren mehr, basiert auch ein geglückter Motivationsprozess. Doch was tun, wenn das Führungsverhältnis gestört ist?

In diesem Kapitel lesen Sie,

was die Führungsbeziehung aus psychologischer Sicht auszeichnet und wie die Rollen im Führungsverhältnis verteilt sind (ab S. 66),
wie Motivation entsteht und was Führungskräfte und Mitarbeiter dafür tun können (ab S. 70),
wie Störungen in der Führungsbeziehung entstehen und wie man sie behebt (ab S. 77).

Hierarchien und Rollen

In den meisten Unternehmen gibt es mehr als nur einen Chef oder eine Chefin für sonst ausschließlich gleichrangige Mitarbeiter. Spätestens wenn zehn oder mehr Personen in einem Unternehmen arbeiten, werden die ersten Hierarchien eingezogen. Der wesentliche Vorteil hierarchischer Organisationen ist nämlich ihre Effektivität. Das heißt, dass Entscheidungen schnell gefällt werden oder Konflikte rasch bereinigt werden können. Eine Gruppe, die sich vollkommen allein überlassen ist, verhält sich meist ineffektiv.

Beispiel:
Diese Erfahrung mussten auch viele innovative Start-up-Unternehmen machen, die lange glaubten (auch noch bei 50 Mitarbeitern), man könne auch ohne Hierarchien effektiv arbeiten. Sie verloren über kurz oder lang den Überblick und versanken im Chaos.

Im Beruf spielen wir eine Rolle
Die hierarchische Beziehung im Job ist freiwilliger Natur. Die Führungskraft ist nicht in dieses Amt geboren, und der Mitarbeiter ist nicht zu seinem Dasein verdammt. Beide spielen im Grunde eine Rolle. Das Wort "Rolle" ist ursprünglich aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet "Maske" - ein
Begriff aus der Welt des Theaters, als die Schauspieler Masken trugen, um ihre Rollen zu verkörpern. Diese konnten sie ablegen und mit anderen vertauschen, je nachdem, was das Schauspiel vorsah.

Der Begriff "soziale Rolle" umfasst alle Erwartungen an das Verhalten eines Menschen, der eine bestimmte Position innehat. Eine Rolle betrifft also nicht den Menschen in seiner Gesamtheit, sondern lediglich als Inhaber einer bestimmten Position.

Doch worin unterscheiden sich die Rollen von Führungskräften und Mitarbeitern?

Die Rolle "Führungskraft"
In der Führung liegt nichts Hintergründiges oder gar Geheimnisvolles. Die Rolle der Führungskraft zu übernehmen, bedeutet Folgendes zu tun:

Mitarbeiter zu motivieren (Motivation),
Aufgaben richtig zu delegieren (Delegation),
Mitarbeiter zu steuern, z. B. über Ziele (Steuerung),
Mitarbeiter zu entwickeln (Personalentwicklung).
Sicherlich fallen Ihnen noch andere Aspekte ein, die Führungskräfte tun oder lassen sollten, z. B. Konflikte schlichten, Informationen weitergeben, Sitzungen leiten. Im Kern sind es aber die oben genannten vier Aufgaben, welche die Rolle einer Führungskraft von der eines Mitarbeiters unterscheiden.

Die Rolle "Mitarbeiter"
Zur Rolle des Mitarbeiters gehört es, sich aus freien Stücken und zunächst vorurteilsfrei den Gegebenheiten des Geführtwerdens zu stellen, d. h. der Führungskraft die Chance zu geben zu motivieren, zu delegieren und zu steuern. Das ist sozusagen die professionelle Rolle, die Mitarbeiter in der Führungsbeziehung einnehmen.

Rollendilemma der Führungskraft
Für Führungskräfte ist die Rollenfindung sehr viel schwieriger als für Mitarbeiter. Denn neben die Fachaufgaben, die auch Mitarbeiter zu erfüllen haben, treten die Führungsaufgaben. Eine Führungskraft soll einerseits verständn

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