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Ratgeber Rechenstörungen. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher von Jacobs, Claus (eBook)

  • Verlag: Hogrefe Verlag Göttingen
eBook (PDF)
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Ratgeber Rechenstörungen. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher

Wann liegt eine Rechenstörung vor? Wie entsteht eine Rechenstörung? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wer ist für Diagnostik und Therapie zuständig? Gibt es Regelungen für den Schulunterricht? Wie lange dauert die Behandlung? Welche Möglichkeiten der Vorbeugung einer Rechenstörung gibt es?

Der Ratgeber bietet Eltern und Lehrern zahlreiche Informationen zum Thema Rechenstörungen (Dyskalkulie). Der Ratgeber erläutert praxisnah, wie Eltern und Lehrer Kinder mit einer Rechenstörung unterstützen können. Zudem wird beschrieben, über welche Qualifikation ein Dyskalkulie-Therapeut verfügen sollte. Eltern und Lehrer werden so in die Lage versetzt, aus der Fülle der Anbieter ein angemessenes Therapieangebot auszuwählen.

Produktinformationen

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Ratgeber Rechenstörungen. Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher

3 In welchem Alter wird eine Rechenstörung sichtbar? (S. 13)

Die Rechenstörung wird häufi g erst nach der zweiten Grundschulklasse offensichtlich, also zu einem Zeitpunkt, indem die Kinder im Zahlenraum über 100 rechnen müssen und die Anzahl möglicher Ergebnisse nicht mehr ohne weiteres auswendig gelernt werden kann. Weisen die Kinder jedoch sehr gute Lernvoraussetzungen auf, kann es ihnen gelingen auf Grund guter Gedächtnisleistungen (Auswendiglernen) und der Fähigkeit, sehr schnell Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten, die spezifi schen Defi zite im Rechnen auszugleichen. Spätestens in der sechsten Klasse, also in der weiterführenden Schule, sind durch die gestiegenen Anforderungen im Fach Mathematik, die Defi zite dann nicht mehr zu kompensieren. Dieser Entwicklungsverlauf verdeutlicht, dass durch die spezifi schen kognitiven Fähigkeiten dieser Kinder ein idealer (frühzeitiger) Förderbeginn häufi g versäumt wird.

Kinder mit einer Rechenstörung sind jedoch meistens schon im Kindergarten auffällig, da sie bereits zu diesem Zeitpunkt Spiele und Beschäftigungen vermeiden, wie etwa Memory, Malen, Legospielen, Kartenspiele, Würfelspiele, Puzzeln und Basteln. Da sich diese Kinder (im Spiel) nicht so gut Zählstrategien aneignen können und häufi g zusätzlich Probleme in der visuellen Wahrnehmung bestehen, gelingen ihnen viele dieser Spiele nicht so gut wie ihren Alterskameraden. Es wäre von Vorteil, wenn Eltern und ErzieherInnnen im Kindergarten, Spielneigungen von Kindern aufmerksam registrieren und auch diese "Spielvermeider" an solche Spiele heranführen beziehungsweise frühzeitig auf die Möglichkeiten einer Abklärung und frühen Förderung hinweisen.

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