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Schluss mit dem Eiertanz Für Angehörige von Menschen mit Borderline von Mason, Paul T. (eBook)

  • Verlag: BALANCE buch + medien verlag
eBook (PDF)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Schluss mit dem Eiertanz

Borderline-Verhalten ist für die Betroffenen aufreibend und oft zerstörerisch, aber auch für Angehörige, Partner und Freunde, die häufig von den prekären Verhaltensweisen der Erkrankten dominiert werden. Wie also verhält man sich als Angehöriger "richtig"? Auf diese Frage geben die Autoren Antwort, indem sie die täglichen Verhaltens- und Beziehungsfallen aufzeigen, die sich im Leben mit Borderlinern auftun. Sie geben wertvolle Anregungen und Tipps, um selbst psychisch stabil zu bleiben und hilfreich zu sein für den erkrankten Partner. "Was bleibt noch übrig, wenn unser Umgang mit dem anderen ein ewiger Eiertanz ist? Oberflächlicher Smalltalk, angespanntes Schweigen, jede Menge Stress. Was früher ein leichtfüßiger Tanz der Zuneigung und Nähe war, verwandelt sich in einen Maskenball."

Randi Kreger, Schriftstellerin und Borderline-Angehörige, moderiert zahlreiche Internet-Diskussionsgruppen. Paul T. Mason, Psychotherapeut und Borderline-Experte, arbeitet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867397049
    Verlag: BALANCE buch + medien verlag
    Originaltitel: Stop Walking on Eggshells
    Größe: 1054 kBytes
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Schluss mit dem Eiertanz

11 Lügen, Gerüchte und Anschuldigungen: Verleumdungskampagnen (S. 323-324)

"Nicht alle Dämonen der Hölle wüten so schlimm wie ein verschmähter Borderliner."
Aus der internetbasierten Selbsthilfegruppe

Einige Angehörige berichteten uns, von einem nahe stehenden Borderliner zu Unrecht der sexuellen Belästigung und des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden zu sein. Sie wurden zum Opfer rufschädigender Gerüchte und von Borderlinern sogar ohne triftigen Grund gerichtlich belangt. Wir bezeichnen dies als Verleumdungskampagnen.

JERRY (ANGEHÖRIGER)

Meine Noch-Ehefrau beantragte polizeilichen Schutz und ließ mich aus meinem eigenen Haus aussperren. Sie unterband den Kontakt zu meinen Töchtern und erzählte allen Nachbarn, ich sei gewalttätig. Die schauen mir jetzt nicht mal mehr ins Gesicht. Systematisch hat sie Leute aus sozialen und beruflichen Verbänden, in denen ich Mitglied bin, angesprochen und versucht sie gegen mich einzunehmen. Meinem Chef erzählte sie, ich sei impotent – und dass ich sie mit Herpes angesteckt hätte!

Wie bitte? Ihrem Anwalt gegenüber behauptete sie, ich hätte sie vor Jahren vergewaltigt, da wir Sex gemacht hätten, wenn sie es nicht wollte – dabei hatte sie mir überhaupt nicht gesagt, dass sie nicht in der Stimmung war! Diese Woche begegnen wir uns vor Gericht – mal sehen, was sie als Nächstes gegen mich vorbringt. Ich habe die Frau seit Monaten weder gesehen, noch habe ich sie angerufen. Gleichzeitig zahle ich ihr jeden Monat brav 3.500 Dollar Unterhalt. Ich wünsche mir so sehr, diesen Quälgeist endlich los zu sein! Nachts kann ich nicht schlafen, wenn ich darüber nachdenke, wie ungerecht das alles ist. Ich habe große Angst davor, was sie mir als Nächstes anhängen will.

Hier einige andere Beispiele für Verleumdungskampagnen:

Valeries Mutter Hannah erzählte einigen Mitgliedern der Familie, dass Valerie ihr Geld gestohlen habe und bei mehreren Gelegenheiten ihr gegenüber gewalttätig geworden sei. Die Angehörigen weigerten sich, mit Valerie zu sprechen und sich ihre Version anzuhören. Hannah hat diese Anschuldigungen vorgebracht, nachdem Valerie ihr sagte, sie könne über Weih - nachten nicht zu ihr zu Besuch kommen. # Judy wurde von ihrer Exfreundin Elizabeth verfolgt, die in Judys Namen Drohbriefe an sich selbst verschickte. Anschlie - ßend rief Eliza beth bei ihr an und sprach auf den Anrufbeantworter, sie solle bitte aufhören, "sie zu bedrohen". Die Sache endete vor Gericht, wo Eli zabeth im Verhör zusammenbrach und darauf bestand, Judy habe sie "gezwungen", Drohbriefe an sich selbst zu schreiben.

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