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Sprachen lernen mit Power Wie individuelle Lernmethoden Sie weiterbringen von Steiner, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2014
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
24,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sprachen lernen mit Power

Mit Lust besser lernen! Das Sprachenlernen kann ganz unterschiedlich angegangen werden. In diesem Buch zeigt Verena Steiner, Expertin für exploratives Lernen und "Grande Dame der Lernliteratur" (NZZ.ch), wie es besser gelingt. Ob analog oder digital, ob im Selbststudium oder mittels Kursbesuchs: Was immer Sie besser mögen - in diesem Werk findet Jung und Alt konkrete Anregung. Der Schlüssel zum Erfolg sind Motivation und Lern-Know-how. Beides können Sie durch die Lektüre gewinnen. Die Autorin weiss ihren einzigartigen methodischen Erfahrungsschatz mit relevanten Befunden aus der Forschung und der Lehre zu verbinden. Sie erklärt, warum das Sprachenlernen oft schwierig ist, und legt auf inspirierende Weise dar, wie Sie Ihren persönlichen Lernweg finden. Weiter können Sie erfahren, wie Sie Frust überwinden, wie Sie effizienter lernen und wie Sie das Gelernte besser im Gedächtnis behalten können. Legen Sie gleich los. Mit Lust und Power - die lebensfrohen Illustrationen von Esther Angst unterstützen Sie dabei.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 30.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855698356
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 8976 kBytes
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Sprachen lernen mit Power

2. Für reichlich Input sorgen

Beim Materialeinkauf haben Sie wahrscheinlich gemerkt, was ein autonomes Unterfangen so reizvoll macht: Man muss zwar selbst aktiv werden, doch man stösst dabei auf Neues und wird immer wieder überrascht.

Die Entdeckungen, die man dabei macht, sind bisweilen wahre Augenöffner. Dies werden Sie auch im Folgenden erleben, wenn es darum geht, die eingerosteten Kenntnisse schon mal durch reichlich Input, das heisst durch Hören und Lesen, ein Stück weit zu reaktivieren.

Die grosse Hürde, aber gleichzeitig auch die grosse Entdeckung, ist der intensive Hör-Input. Wenn Sie bloss die Kurzsequenzen von Lehrbuch-CDs kennen, werden Sie davon nicht begeistert sein. Begreiflich, denn mit solchem Material gleicht das Hören eher einem Muss denn einem Vergnügen. Deshalb werden Sie sich vor allem Geschichten anhören, nämlich die Easy Readers und Lernkrimis, die Sie sowohl in der Printversion wie auch als Audiodatei erworben haben.

"Ich bin aber ein visueller Typ und muss die Wörter sehen, damit ich sie mir merken kann", werden Sie vielleicht einwenden. Das mag sein, und aus diesem Grund werden Sie auch noch die Texte lesen. Doch selbst wenn Ihr auditives Gedächtnis zu wünschen übrig lässt und Sie denken, Sie hätten kein Ohr für fremde Sprachen: So lange Ihre Ohren hören können, sollten Sie sie beim Sprachenlernen auch gebrauchen!

Sich vermehrt Hör-Input verschaffen

Mit vermehrtem Hör-Input ist tägliches Hören gemeint. Selbst für Vielbeschäftigte gibt es genügend Gelegenheiten, täglich in die Sprache reinzuhören. Denn der Input via Ohr kann bestens nebenbei erfolgen - auf dem Weg ins Büro, bei der Hausarbeit, beim Joggen, im Fitnesszentrum und sogar im Supermarkt. Dabei wird längst nicht immer totale Konzentration verlangt. Die Skala reicht von Sich-berieseln-lassen über gelegentliche Aufmerksamkeit bis hin zum Hören mit voller Konzentration. Was bringt derartiges Hören für das Auffrischen?

_ Durch häufiges Hören wird die natürliche Sprachumgebung ein Stück weit simuliert, 5 und Ihr Gehör lernt, sich auf den Klang der Zielsprache einzustellen.

_ Das Ohr wird mehr und mehr trainiert, und Sie verstehen auch rasch Gesprochenes.

_ Nach wiederholtem Hören klingen die Wörter und Sätze nach, und Sie hören sie beim Lesen des Textes auch innerlich.

_ Eine Stimme zu hören, berührt emotional bedeutend stärker als das Lesen, was sich positiv sowohl auf das Lernen wie auch auf die Motivation auswirkt.

_ Das Vokabular wird reaktiviert, wenn auch vorerst auf passive Weise. Selbst schwierige Wörter und Wendungen werden Ihnen bei wiederholtem Hören immer vertrauter werden, und Sie können sie dadurch auch besser memorieren.

_ Durch Imitieren und Nachsprechen des Gehörten lässt sich der Übergang vom stummen Lernen zum Sprechen erleichtern (siehe Seite 153).

Die Möglichkeit, dank elektronischer Geräte wie MP3-/MP4-Player, Smartphones oder Tablets jederzeit und überall in die Zielsprache einzutauchen, existiert noch nicht sehr lange. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen, wird es Ihr Sprachenlernen revolutionieren, denn Sie werden eine ganz neue Lerndimension entdecken.

FÜR ÄLTERE SEMESTER

Das Gehör verschlechtert sich mit zunehmendem Alter. Nutzen Sie zum Hören stets Ohrstöpsel oder Kopfhörer, so geht der Klang direkt ins Ohr. Sie sind näher dran und können das Gesprochene differenzierter wahrnehmen.

So gehen Sie vor

Für effizientes Auffrischen benötigen Sie Audiomaterial, das Ihrem Sprachniveau entspricht. Wichtig ist ausserdem, dass Sie das Gehörte nachlesen und nachbearbeiten können. Deshalb sollten Sie wenn möglich auch über eine Printversion verfügen. Vergessen Sie zudem nicht, eine Hörprobe zu machen (siehe Box Seite 23). Nicht nur die Sprechstimme soll Ihnen sympathisch s

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