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Wort für heute 2016

  • Erscheinungsdatum: 24.09.2015
  • Verlag: Brunnen Verlag Gießen
eBook (ePUB)
8,99 €
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Wort für heute 2016

Wort für heute - der traditionsreiche Kalender mit biblischen Betrachtungen für alle Tage des Jahres, herausgegeben für die drei großen Freikirchen in Deutschland: BEFG, EMK und FeG. Dieses Buch bietet für jeden Tag des Jahres eine Andacht zu einem ausgewählten Vers nach dem Leseplan der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen. Kurze Geschichten oder vertiefende Betrachtungen helfen Inhalt und Sinn der Verse besser zu verstehen und in den eigenen Alltag zu übertragen. Daran arbeiteten ein Jahr lang zwei Redakteure und über 100 Autorinnen und Autoren. Die Andachten werden durch passende Zitate, Liedstrophen, Gebete und die zwölf Monatssprüche ergänzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 752
    Erscheinungsdatum: 24.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783765573682
    Verlag: Brunnen Verlag Gießen
    Größe: 1349kBytes
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Wort für heute 2016

16 Samstag JANUAR 8.20 16.44
11.27-.-
Bibellese: 1. Timotheus 1,12-20

Gott, dem ewigen König, dem unsterblichen, unsichtbaren und einzigen Gott, gehört die Ehre und Herrlichkeit für alle Ewigkeit! Amen. (Vers 17)

P aulus erinnert daran, was Jesus Christus für ihn getan hat: Er hat ihm, dem Christenverfolger, nicht nur Einhalt geboten, sondern ihm auch alle seine Taten, seine früheren Ansichten und Beweggründe vergeben. Und nicht nur das. Jesus hat aus ihm einen seiner größten Zeugen gemacht. Paulus ist deshalb nicht nur dankbar für Gottes Gnade, er ist begeistert über seinen neuen Auftrag: Menschen, die sich selbst für unwürdig, ja für ganz und gar verloren halten, soll er ein Beispiel für Gottes unbegrenzte Vergebungsbereitschaft und die Chance zu einem Neuanfang und neuen Leben sein. Und genauso begeistert bricht er in dieses Lob aus. Das ist typisch für ihn: Immer wieder, selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen, sogar im Gefängnis, lobt er diesen großzügigen und einzigartigen Gott. - Ich wünsche mir auch diese Begeisterung für meinen Auftrag, Gottes Zeugin zu sein, und dieses Überwältigtwerden von der wunderbaren Begegnung mit dem herrlichen und ewigen König Jesus, unserem Gott. Aber solche Momente sind eher gelegentliche Highlights. Schade. In dem Auf und Ab meines Lebens scheinen Routine und der Kleinkram der täglichen Pflichten überhandzunehmen. Oft kann ich Gottes Wirken nicht erkennen: Da können mir nahestehende Menschen trotz jahrelanger Suche keinen Ausbildungsplatz finden. Nun zweifeln sie daran, dass Gott sich für sie interessiert. Andere finden trotz Gebet, Gottvertrauen und persönlichem Engagement keine neuen Kunden und auch keine andere Arbeitsstelle. Das Leben gelingt einfach nicht. Eine chronische Schmerzerkrankung bleibt mir selbst eine alte, ungeliebte Vertraute. Ich muss immer wieder Gottes Nähe suchen, um ihn wahrzunehmen, mich immer wieder mit anderen Christen austauschen, um an ihrem Erleben teilzuhaben, ihm immer wieder neu vertrauen. Nur so kann ich ihm treu bleiben. Und ich will mir immer wieder bewusst machen, dass der Herrschaftswechsel seit meiner Bekehrung auch und gerade meinen Alltag regiert, während die ersehnte Vollkommenheit in meiner Gottesbeziehung und allen anderen Bereichen erst in der Ewigkeit bei Gott sichtbar werden wird. Ilona Kube-Jakobson

Zum 16. Januar 2016

Theologe, Erzbischof und Friedensnobelpreisträger

N athan Söderblom war der erste Vertreter der christlichen Kirchen, der den Friedensnobelpreis erhielt. - Er wurde heute vor 150 Jahren, am 15. Januar 1866, in Trönö in Schweden als Sohn eines Landpfarrers geboren. Von 1883-1892 studierte Nathan Söderblom Literaturwissenschaft und Theologie an der Universität Uppsala. Während der Studienzeit nahm er an einer christlichen Studentenkonferenz in den USA teil. Diese Begegnung mit Menschen anderer Nationen und Konfessionen weckte seine Leidenschaft für die Ökumene. 1893 wurde er zum Pfarrer der lutherischen Kirche ordiniert. Im Jahr darauf heiratete er Anna Forsell. Der Ehe entstammten dreizehn Kinder. Von 1894-1901 war er Pfarrer der schwedischen Gemeinde in Paris und studierte nebenbei an der Sorbonne. Dort promovierte er mit einer religionsgeschichtlichen Arbeit. 1901 wurde er zum Professor an die Universität von Uppsala berufen. Von 1912-1914 hatte er außerdem den ersten deutschen Lehrstuhl für Religionswissenschaft an der Universität Leipzig inne. Sein Programm lautete: Man muss als Theologe auch Religionswissenschaft treiben, um die eigene Religion besser verstehen zu können. Und die gründliche Kenntnis der eigenen Religion befähigt wiederum zur Religionswissenschaft. 1914

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