text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Xenophon's Erinnerungen an Sokrates von Xenophon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.06.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
0,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Xenophon's Erinnerungen an Sokrates

Dieses eBook: 'Xenophon's Erinnerungen an Sokrates' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Xenophon (430 v. Chr.-355 v. Chr.) war ein antiker griechischer Politiker, Feldherr und Schriftsteller in den Bereichen Geschichte, Ökonomie und Philosophie. Er stammte aus einer wohlhabenden Familie, vermutlich aus dem 'Ritterstand'. Er wurde bereits in jungen Jahren ein Anhänger des athenischen Philosophen Sokrates, der ihm einer Anekdote zufolge in einer engen Gasse den Weg versperrt habe und ihn gefragt haben soll, wo man diverse Lebensmittel kaufen könne. Nachdem der junge Xenophon geantwortet hatte, fragte ihn Sokrates: 'Und wo werden die Menschen edel und tüchtig?' Xenophon wurde stutzig und soll Sokrates seitdem gefolgt sein. Xenophon hielt an Sokrates fest und verfasste lange Zeit später Dialoge, in denen Sokrates als Hauptakteur Gespräche mit anderen führt. Sokrates (469 v. Chr.-399 v. Chr.) war ein für das abendländische Denken grundlegender griechischer Philosoph, der in Athen zur Zeit der Attischen Demokratie lebte und wirkte. Zur Erlangung von Menschenkenntnis, ethischen Grundsätzen und Weltverstehen entwickelte er die philosophische Methode eines strukturierten Dialogs. Sokrates selbst hinterließ keine schriftlichen Werke. Die Überlieferung seines Lebens und Denkens beruht auf Schriften anderer, hauptsächlich seiner Schüler Platon und Xenophon. Sie verfassten sokratische Dialoge und betonten darin unterschiedliche Züge seiner Lehre. Zu seinem Nachruhm trug wesentlich bei, dass er, nachdem er wegen angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend sowie Missachtung der Götter verurteilt worden war, das Todesurteil akzeptierte und eine Fluchtmöglichkeit aus Respekt vor den Gesetzen nicht wahrnahm. Bis zur Hinrichtung durch den Schierlingsbecher beschäftigten ihn und die zu Besuch im Gefängnis weilenden Freunde und Schüler philosophische Fragen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 175
    Erscheinungsdatum: 08.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026817055
    Verlag: e-artnow
    Größe: 507 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Xenophon's Erinnerungen an Sokrates

2. Kapitel.

Inhaltsverzeichnis

Es ist die Aufgabe eines Feldherren, nicht blos seine, sondern vor allem des Heeres Wohlfahrt und Heil zu erzielen.

1. Als er ein ander Mal mit einem zum Feldherrn gewählten zusammenkam, sagte er: Weshalb glaubst du wohl, daß Homer Ilias II, 243. den Agamemnon einen "Hirten der Völker" genannt habe? Meinst du nicht darum, weil ein Hirt darauf bedacht sein muß, daß seine Schafe am Leben bleiben und das Nöthige erhalten, so auch der Feldherr dafür sorgen muß, daß es seinen Soldaten gut gehe und sie ihren Unterhalt finden, und so der Zweck des Feldzuges erreicht werde? Sie ziehen aber zu Felde, um den Feind zu bewältigen und in einen besseren Zustand zu gelangen.

2. Oder warum hat er denn den Agamemnon mit folgenden Worten gelobt: Beides, ein trefflicher König zugleich und ein wackerer Streiter ? Ilias III, 179 (Uebersetzt von J. H. Voß ). Ein Lieblingsvers des großen Alexander . Hätte er ihn wohl einen "wackeren Streiter" genannt, wenn er nur selbst gut gegen die Feinde gestritten, nicht aber auch sein ganzes Heer dahin gebracht hätte? Und hätte er ihn wohl einen "trefflichen König" genannt, wenn er blos für sein eigenes Leben, und nicht auch für das Wohl seiner Untergebenen besorgt gewesen wäre?

3. Denn einen König wählt man nicht darum, daß er für sich selbst gut sorge, sondern deshalb, daß seine Wähler durch ihn glücklich werden. Und alle ziehen in den Krieg, damit das Leben für sie so gut als möglich werde, und sie wählen Feldherren nur zu dem Zwecke, daß diese sie zu diesem Ziele hinführen.

4. Wer Feldherr ist, muß dies denjenigen, die ihn zum Feldherren gewählt haben, leisten. Denn es ist weder leicht, etwas Schöneres zu finden als dieses, noch etwas Schimpflicheres als das Gegentheil.

So nahm Sokrates bei der Erörterung über die Frage, worin die Tüchtigkeit eines guten Feldherren bestehe, alles übrige weg und beschränkte sich blos darauf, daß und wie der Feldherr diejenigen glücklich machen müsse, welche er befehlige.
3. Kapitel.

Inhaltsverzeichnis

Unterredung des Sokrates mit einem Freunde über die Eigenschaften und Pflichten eines guten Reitergenerals.

1. Mit einem, der zum Hipparchen In Athen gab es zwei Hipparchen, aber zehn Strategen für das Fußvolk. Ueber die Pflichten des Hipparchen haben wir von Xenophon eine besondere Schrift: ??????????. (Reitergeneral) gewählt war, hatte er einmal, wie ich weiß, folgende Unterredung.

Könntest du mir wohl sagen, junger Mann, weshalb du danach trachtest, Hipparch zu werden? Doch gewiß nicht deshalb, um den übrigen Reitern voranzureiten, da dieser Ehre die Bogenschützen zu Pferde gewürdigt werden, die sogar vor den Hipparchen reiten? – Du hast Recht, sagte jener. – Aber wahrhaftig doch auch nicht, um bemerkt zu werden, da ja auch die Verrückten von jedermann bemerkt werden? – Auch hierin hast du ganz Recht. –

2. Aber vielleicht, weil du meinst, sagte Sokrates, daß du die Reiterei dem Staate in einem besseren Zustande übergeben, und wenn man Reiter nöthig habe, als Anführer derselben dich um den Staat verdient machen würdest? – Ganz gewiß. – Und es ist noch dazu, beim Zeus, fuhr Sokrates fort, etwas Schönes, wenn du dies thun kannst. Das Amt aber, zu welchem du gewählt bist, hat es wohl mit Pferden und Reitern zugleich zu thun? – Ja wohl. –

3. Wohlan denn, so sage uns zuerst, wie du die Pferde

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen