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Christus wiederentdecken Befreit von alten Dogmen zu den Wurzeln der eigenen Kultur finden von Stranz, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Christus wiederentdecken

"Christus wiederentdecken"? - abseits der Dogmen und Traditionen? Ja, das ist möglich! Viele Menschen aus dem westlichen "christlichen" Kulturraum wenden sich von der Religion ab und suchen ihr Heil in der erfolgreichen Bewältigung des äußeren Lebens: Beruf, Erfolg, Wohlstand, Familie. Oder sie suchen ihr Heil in exotischen Lehren, im Keltentum, im Schamanentum, bei mexikanischen Zauberern, oder - wie es meistens der Fall ist - bei den östlichen Religionen, im Taoismus, Hinduismus oder Buddhismus. Liegt es wirklich an Christus, dass "das Christentum" es anscheinend nicht mehr vermag, uns Antworten auf unsere existentiellen Fragen zu liefern und uns den Weg nach Innen zu führen? Oder könnte es nicht daran liegen, dass uns durch äußere Institutionen "das Christentum" falsch übermittelt wurde und sich daher falsche Vorstellungen im kollektiven Bewusstsein festgesetzt haben? Es muss unterschieden werden zwischen den Irrwegen eines traditionellen Christentums und dem, was Christus selber lehrt und für uns sein kann. Die zentrale Bedeutung des "Meisters aller Meister" soll verständlich gemacht werden, abseits kirchlicher Erklärungsmuster. Dadurch kann der Westen wieder zum Schatz der eigenen Überlieferung finden, durch den er, anstatt auf geistigem Gebiet immer nur etwas von ihnen zu erwarten, Menschen aus anderen Kulturkreisen auch etwas geben kann. Gleichzeitig soll auf die Irrwege in anderen Religionen hingewiesen werden, ohne sie zu verteufeln. Alle Glaubenswege werden respektiert. Doch die naive Gläubigkeit, die in Bezug auf die eigene religiöse Überlieferung als irreführend erkannt wird, ist es natürlich auch in Bezug auf andere religiöse Überlieferungen und spirituelle Wege. Glaube und Verstand müssen eine Hochzeit eingehen, wir müssen zu Herzensdenkern werden. Dann ist "Glaube" nicht mehr ein nach außen gegebenes Bekenntnis, sondern wird zu einer inneren Gewissheit, die nur deshalb "Glaube" heißt, weil sie nach außen nicht beweisbar ist. Das Christentum muss nicht einfach "geglaubt" werden, es kann - befreit von den alten Dogmen - auch verstanden werden. Dann sind wir weder abhängig von Pfarrern, noch Priestern, noch Gurus, noch "Heiligen Schriften". Dann finden wir zum Christus in uns.

Schriftsteller und Sozialarbeiter, geboren im 18. Jahr nach der Beendigung des letzten großen Krieges in einer Zeit, als der materialistische Aufschwung auf seinem Höhepunkt war und gleichzeitig die spirituellen Lehrer anderer Zeitalter in größter Vergessenheit versunken waren, in ebenjener Stadt, wo die Menschen sich in der Freiheit wähnten und dennoch von einer großen Mauer umschlossen waren, wie ein Sinnbild für den wahren Zustand ihrer Seelen. Aufgewachsen voller quälender Fragen, die immer mehr wurden und auf die niemand Antwort wusste: Warum gibt es im Wohlstand so viele Übelstände? Wie soll man seinen Beruf finden, solange die Berufung, für die man geboren ist, noch im Verborgenen liegt? Warum zählt nur die Bildung, die in Abschlüssen und Diplomen mündet? Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Wie soll der Mensch den Weg zur Erleuchtung gehen und gleichzeitig in der modernen Leistungsgesellschaft zurechtkommen? - Sinnerfüllung schließlich im Helferberuf gefunden. Helfen, Lesen, Schreiben - eines befruchtet das andere.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 27.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783848237555
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 340kBytes
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Christus wiederentdecken

Vorwort

Bist du ein Muslim, dann werde ein guter Muslim.

Bist du ein Christ, dann werde ein guter Christ.

Bist du ein Hindu, dann werde ein guter Hindu.

Habe volles Vertrauen in deine Religion und führe ein ideales Leben.

Das ist wahre Hingabe und wahre Befreiung.

Sathya Sai Baba

Genau wie man die Spitze eines Hauses
mittels einer Leiter oder eines Bambusstabes
oder einer Treppe oder eines Seiles erreichen kann,
so verschieden sind die Mittel und Wege
mit denen man sich Gott nähern kann,
und jede Religion in der Welt zeigt einen dieser Wege.

Sri Ramakrishna (1836 - 1886)

Dies ist eine Sammlung von vier Schriften, die entstanden sind, um aus der persönlichen Entwicklung heraus den christlichen Glauben neu zu formulieren.

Warum soll der christliche Glaube neu formuliert werden?
Steht nicht alles in der Bibel, was wir wissen müssen?
Ist es überhaupt erlaubt, den christlichen Glauben neu zu formulieren?
Die meisten Menschen verbinden mit dem christlichen Glauben ein starres Dogmengebäude, das die Kirchen vorgeben und das nur übernommen oder abgelehnt werden kann. Da jedoch der Glaube seinem eigentlichen Sinngehalt nach nicht bloß in einem nach außen gegebenem Bekenntnis besteht, sondern vor allem darin, woran der Mensch in seinem Inneren glaubt , kann der wirkliche Glaube eines Menschen nur in einem dynamischen Prozess in ihm selber wachsen und reifen. Dabei kann nicht nur die Bibel verschieden gedeutet werden, sondern es ist zu hinterfragen, ob die Bibel wirklich als einzige Quelle christlicher Lehren gesehen werden muss. So geben es die meisten christlichen Glaubensgemeinschaften vor. Doch bei dieser vermeintlich ketzerischen Frage kann man sich durchaus auf die Bibel selber berufen. Denn in ihr steht:

Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird,

der wird euch in alle Wahrheit leiten.

Denn er wird nicht von sich selber reden;

sondern was er hören wird, das wird er reden,

und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Johannes 16,12-13 1

Den Geist dämpfet nicht;

die Weissagung verachtet nicht;

prüfet aber alles, und das Gute behaltet.

Meidet allen bösen Schein.

1 Thessalonicher 5, 19-22

Wer diese Bibelstellen unvoreingenommen auf sich wirken lässt, kann der wirklich noch behaupten, alle Neuoffenbarungen für Teufelszeug zu halten, wäre von der Bibel so angeordnet?

Sicher, aller böse Schein soll gemieden werden. Der Geist der Weissagung aber soll nicht ausgelöscht werden. Und zu Jesu Zeiten konnte noch nicht alles gesagt werden. Die Auffassung also, mit der Bibel sei alles abgeschlossen - " solo scriptura " / "allein durch die Schrift" - ist ein lutherischer Glaubenssatz, aber nicht ein biblischchristlicher.

Ich halte es also nicht nur für erlaubt, sondern sogar für geboten und notwendig, seinen Glauben ohne vorgefasste Dogmen in sich selber wachsen und reifen zu lassen und dementsprechend neu zu formulieren. In diesem Sinne wendet sich dieses Buch an den christlichen Kulturkreis und möchte die Christen aufrufen, zu ihren eigenen Wurzeln zurückzufinden.

Die Esoterikwelle trägt die Menschen aus der westlichen Zivilisation meistens zu anderen Religionen und mystischen Traditionen. Dieses Buch möchte aufzeigen, dass die Gründe hierfür oftmals in Missverständnissen der eigenen Wurzeln bestehen. Es möchte aufzeigen, dass die christliche Religion "vollwertig" ist, dass ihr also nichts fehlt, was man woanders suchen müsste. Nicht das freie verstandesmäßige Denken, nicht das Dienen im Sinne einer Karmabewussten Ethik, nicht die H

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