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Gottzentriertes Gebet Die richtige Art zu beten von Poonen, Zac (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Gottzentriertes Gebet

Gebet ist wie ein Kreis, der mit Gott beginnt und mit Gott endet. Die erste Hälfte dieses Kreises besteht darin, dass Gott uns durch den Heiligen Geist in unserem Herzen eine Bürde gibt. Die zweite Hälfte des Kreises besteht darin, dieses von Gott inspirierte Gebet zum Vater zurückzubeten. Auf diese Weise schließt sich der Kreis. Das ist die Bedeutung davon, 'im Geist zu beten'. Die Wirksamkeit unserer Gebete wird von der Gerechtigkeit unseres Lebens abhängen. Der gottzentrierte Mensch ist in himmlische Regionen versetzt worden und betrachtet alle Menschen und alle Dinge auf eine Weise, wie Gott sie betrachtet. Nach Gottes Plan soll Gebet für unseren Geist das sein, was Atmen für unseren Leib ist. Atmen ist eine mühelose Aktivität, mit der wir die ganze Zeit beschäftigt sind. Gebet kann ein Vergnügen und eine Freude sein. Wenn du ein solches Leben haben möchtest, dann lies weiter ... Zac Poonen war früher Offizier bei der indischen Marine und dient dem Herrn nun schon seit über 50 Jahren als Bibellehrer in Indien. Seit 1975 gründet er Gemeinden in Indien und anderen Ländern. Er und seine Frau Annie leben in Bangalore, Südindien. Sie haben vier verheiratete Söhne, die ebenfalls dem Herrn nachfolgen. Wie die anderen Ältesten der Christian Fellowship Church (CFC) sorgt Zac Poonen selbst für sich und seine Familie durch 'Zeltmachen' und erhält für seinen Dienst kein Gehalt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 114
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847691419
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 572 kBytes
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Gottzentriertes Gebet

2. Gott, der unser Vater ist

" Unser Vater im Himmel"

Kinder beten gewöhnlich zum Herrn Jesus Christus, und daran ist nichts verkehrt. Aber es ist gut, uns daran zu erinnern, dass im einzigen Gebet, das Jesus seine Jünger gelehrt hat, er sie lehrte, ihre Gebete an Gott, den Vater, zu richten. Wir beten IM Geist DURCH den Sohn ZUM Vater.

Nicht jeder kann jedoch Gott als Vater anreden. Hier auf Erden kannst du nur den Mann, durch den du gezeugt wurdest, deinen Vater nennen. Wir müssen das auch anerkennen, wenn wir zu Gott beten. Nur wenn sich jemand von der Sünde abwendet und sich Jesus Christus als dem Herrn seines Lebens hingibt, wird er als Kind Gottes wiedergeboren. Nur dann kann er Gott "Vater" nennen.

Unser neutestamentliches Privileg

Die Israeliten konnten Gott niemals ihren Vater nennen. Dieser Titel wurde erstmals von Jesus eingeführt. Es war der Titel, den Jesus selber ständig in seiner Kommunikation mit seinem himmlischen Vater benutzte. Wir erkennen nicht, welch ein Privileg es ist, Gott unseren Vater zu nennen.

Im Alten Testament lehrte Gott die Juden seine unnahbare Heiligkeit, indem er im Tempel einen Vorhang anbringen ließ, hinter dem das Allerheiligste war, wo er wohnte. Niemand konnte diesen Ort betreten, außer einmal im Jahr der Hohepriester. Wenn man vor 2500 Jahren zu diesen Juden gegangen wäre und ihnen gesagt hätte, dass Gott eines Tages diesen Weg für alle Menschen öffnen würde, um ungehindert in seine Gegenwart zu kommen, so hätten sie das für unmöglich gehalten.

Doch dies ist das Privileg, das uns heute unter dem neuen Bund angeboten wird. Der Vorhang wurde zerrissen, damit wir die Freiheit haben, direkten Zugang in die Gegenwart Gottes zu haben; und wir können ihn "Vater" nennen. Wir müssen das Alte Testament lesen, wenn wir unsere neutestamentlichen Privilegien ausreichend wertschätzen möchten.

Es ist wunderbar, das Vaterherz Gottes im Gleichnis vom verlorenen Sohn zu sehen. Der Sohn kehrt zurück, nachdem er den Besitz des Vaters verschleudert und den Namen des Vaters ruiniert hat. Sobald der Vater ihn sieht, läuft er ihm entgegen, um ihn zu umarmen. Hier sehen wir ein Bild von Gott, dem Vater. Es ist die einzige Stelle in der Bibel, wo wir Gott am Rennen sehen - und er rennt, um einen reuigen Sünder zu umarmen! (Lk 15,20).

Das war die Art und Weise, wie Jesus dem Volk Gott dargestellt hat. Er wollte die falschen Vorstellungen aus ihrem Verstand ausmerzen, die die Lehren der Schriftgelehrten und Pharisäer ihnen vermittelt hatten.

Nach der Auferstehung, als Maria Magdalena Jesus draußen vor dem Grab traf, sagte Jesus zu ihr: "Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater" (Joh 20,17). Durch den Tod und die Auferstehung Christi waren seine Jünger in eine Beziehung mit Gott gekommen, die davor nie existiert hatte. Sie konnten Gott nun ihren eigenen Vater nennen. So wie ein Kind auf dem Schoß seines Vaters sitzen kann, können Menschen nun genauso innig mit Gott verbunden sein.

Ein liebevoller Vater

Viele haben die falsche Vorstellung, dass Gott eine sehr strenge Person ist und dass nur Jesus sie liebt. Dies ist eine satanische Verdrehung der Wahrheit. Es war die Liebe des Vaters, die Jesus sandte, um uns von unseren Sünden zu retten. Jesus sagte zu seinen Jüngern: "Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb " (Joh 16,27). Er sagte ihnen auch, dass, wenn ihr himmlischer Vater die Vögel ernährt und die Blumen kleidet, würde er sicherlich auch für sie sorgen. Es gab für sie also keinen Grund, besorgt zu sein, denn ihr himmlischer Vater kannte all ihre Bedürfnisse (Mt 6,25-34).

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