text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Jesus Seine Geschichte - unsere Geschichte von Keller, Timothy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2012
  • Verlag: Brunnen Verlag Gießen
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Jesus

'Der Tod und die Auferstehung von Jesus sind das zentrale Ereignis der Geschichte des Kosmos und der Menschheit, ja die zentrale Achse unseres persönlichen Lebens. Die ganze Geschichte der Welt (und unseren Platz in ihr) können wir am besten dadurch verstehen, dass wir uns eingehend mit Seiner Geschichte beschäftigen.'
Timothy Keller stellt am Beispiel des Markus-Evangeliums Jesus als gekreuzigten König vor. Er zeigt, wie sinnvoll unser Leben wird, wenn wir es im Licht seines Lebens betrachten.

Timothy Keller, Jahrgang 1950, hat Praktische Theologie an verschiedenen Universitäten gelehrt. Seit 1989 ist er Gründer und Pastor der Redeemer Presbyterian Church in Manhattan, deren Gottesdienste regelmäßig von 6.000 Menschen besucht werden. Die Gemeinde hat inzwischen zahlreiche Tochtergemeinden in verschiedenen Metropolen der Welt gegründet. Tim Keller ist, laut Newsweek, eine 'Institution' in Manhattan.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 05.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783765570889
    Verlag: Brunnen Verlag Gießen
    Originaltitel: King's Cross: The Story of the World in the Life of Jesus
    Größe: 1493 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Jesus

1. Der Tanz

Dies ist die rettende Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Alles begann so, wie es der Prophet Jesaja vorausgesagt hatte: "Gott spricht: ,Ich sende meinen Boten dir voraus, der dein Kommen ankündigt und die Menschen darauf vorbereitet.'"

"Ein Bote wird in der Wüste rufen: ,Macht den Weg frei für den Herrn! Räumt alle Hindernisse weg!'"

Dieser Bote war Johannes der Täufer. Er lebte in der Wüste, taufte und verkündete den Menschen, die zu ihm kamen: "Kehrt um zu Gott, und lasst euch von mir taufen! Dann wird er euch eure Sünden vergeben." (Markus 1,1-4)

O hne Umschweife kommt Markus zum Thema seines Buches. Geradezu abrupt stellt er fest, dass Jesus der "Christus" und der "Sohn Gottes" ist. Christos war ein griechisches Wort, das "eine gesalbte königliche Gestalt" bedeutet. Es war ein anderes Wort für den "Messias" - für den, der kommen würde, um Gottes Herrschaft auf Erden aufzurichten und Israel von all seinen Bedrückern und Nöten zu erretten. Nicht einfach irgendein König, sondern der König.

Doch Markus nennt Jesus nicht nur den "Christus", er geht weiter. "Sohn Gottes" ist ein erstaunlich gewagter Ausdruck, der über das volkstümliche MessiasVerständnis jener Tage hinausgeht. Er meint nicht weniger als Göttlichkeit. Und dann lässt Markus die Katze vollends aus dem Sack. Durch das Zitat aus dem Propheten Jesaja erklärt er, dass Johannes der Täufer die Erfüllung der Prophezeiung von dem "Boten in der Wüste" ist, und indem er so Johannes mit dem gleichsetzt, der "den Weg frei für den Herrn" macht, setzt er Jesus mit dem "Herrn" selber gleich, mit dem allmächtigen Gott. Gott der Herr, der sehnlich erwartete Gottkönig, der sein Volk erlösen wird, und Jesus - sie sind irgendwie ein und dieselbe Person.

Mit dieser mehr als mutigen Behauptung verankert Markus die Geschichte von Jesus so tief wie möglich in der historischen Religion des alten Israel. Der christliche Glaube, so deutet er an, ist nicht etwas vollkommen Neues. Jesus ist die Erfüllung all der Sehnsüchte und Visionen der biblischen Propheten; er ist der, der kommen wird, um über das gesamte Universum zu herrschen und es zu erneuern.

Der Tanz der Realität

Ein paar Sätze, nachdem er Jesus so vorgestellt hat, gibt Markus uns einen ersten Einblick in die Geschichte der Welt:

In dieser Zeit kam Jesus aus Nazareth, das in der Provinz Galiläa liegt, an den Jordan und ließ sich dort von Johannes taufen. Als Jesus nach der Taufe aus dem Wasser gestiegen war, sah er, wie sich der Himmel über ihm öffnete und der Geist Gottes wie eine Taube auf ihn herabkam. Gleichzeitig sprach eine Stimme vom Himmel: "Du bist mein geliebter Sohn, der meine ganze Freude ist."

Kurz darauf führte der Geist Gottes Jesus in die Wüste. Vierzig Tage war er dort den Versuchungen des Satans ausgesetzt. Er lebte unter wilden Tieren, und die Engel Gottes dienten ihm. (Markus 1,9-13)

Der Geist Gottes als Taube - uns heute ist dies ein vertrautes Bild, aber als Markus schrieb, war es ausgesprochen selten. In den heiligen Schriften des Judentums gibt es nur eine Stelle, wo der Geist Gottes mit einer Taube verglichen wird. Sie findet sich in den Targumen, der aramäischen Übersetzung der jüdischen heiligen Schriften, die zu Markus' Zeiten in Umlauf war. Im biblischen Schöpfungsbericht heißt es in 1. Mose 1,2, dass der Geist auf dem Wasser schwebte. Das hier verwendete hebräische Wort bedeutet so viel wie "flattern"; der Geist flatterte über den Wassern. Um dieses Bild wiederzugeben, übersetzten die Rabbis diesen Abschnitt für die Targume folgendermaßen: "Und die Erde war ohne Gestalt und leer, und Finsternis war auf der Oberfläche der Tiefe, und der Geist Gottes flatterte über der Oberfläche der Wasser wie eine Taube, und Gott sprach: ,Es werde Licht.'" Bei der E

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen