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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ein Appell zum mutigen Bekenntnis von Parzany, Ulrich (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2018
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ein Appell zum mutigen Bekenntnis

An Gott glauben und ihm gehorsam sein - was bedeutet das heute konkret? Was lange selbstverständlich als Wille Gottes galt und wenigstens in den christlichen Kirchen anerkannt wurde, wird von vielen heute als menschenfeindlich verurteilt. Kann man als Christ überhaupt immer sicher wissen, was von Gott her geboten ist? Ulrich Parzany ist überzeugt: Das kann man! Die Bibel vermittelt uns die Leitlinien und alle Grundlagen dafür. Er erläutert, was Wahrheit und Freiheit bedeuten.

Ulrich Parzany, Jahrgang 1941, ist Leiter der Projektarbeit von ProChrist. Er war Vikar in Jerusalem, Jugendpfarrer in Essen und Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland. Mit seiner Frau Regine lebt er in Kassel, hat drei Kinder und fünf Enkel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 10.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775174190
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Größe: 1511 kBytes
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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ein Appell zum mutigen Bekenntnis

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
KAPITEL 1

Die ersten Christen

"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." In welchem Zusammenhang wurde dieser Satz gesagt und geschrieben?

Aufgeschrieben wurde er von Lukas in der Apostelgeschichte 5,29. Gesprochen wurde er von Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat, der Regierung in Jerusalem. Die Jesus-Nachfolger hatten in Jerusalem großes öffentliches Aufsehen erregt. Sie trafen sich nach der Entstehung der Gemeinde nicht nur regelmäßig in Hausversammlungen, sondern auch täglich in den weitläufigen Vorhöfen des Tempels. Sie verkündeten öffentlich, dass der gekreuzigte Jesus von Gott auferweckt worden war. Sie bezeugten Jesus als den Retter und Herrn der Menschen. Außerdem war durch die wunderbare Heilung eines gelähmten Bettlers besonderes Aufsehen erregt worden. Die Regierung befürchtete Unruhen und Schwierigkeiten vonseiten der römischen Besatzungsmacht. Darum verbot sie den Leitern der Gemeinde, öffentlich von Jesus Christus zu reden:

(Sie) sprachen: Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Jerusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen. Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen reden. Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu verkünden oder zu lehren in dem Namen Jesu. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können's ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nichts fanden, was Strafe verdient hätte; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war.

Apostelgeschichte 4,16-21

Warum bleiben die Apostel standhaft? Sie geben eine objektive und eine subjektive Begründung. Sie nennen die bekannten, objektiven Tatsachen: Gott hat den gekreuzigten Jesus vom Tod auferweckt. Durch Jesus geschah die Heilung des Gelähmten. Und diesen Jesus müssen sie verkünden:

Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

Apostelgeschichte 4,9-12

Das griechische Wort "sozein", das Luther mit "selig werden" übersetzt, bedeutet eigentlich "gerettet werden". Aus dieser Tatsache ergibt sich die subjektive Begründung, der persönliche Beweggrund: "Wir können's ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben" (Vers 20).

Die Apostel berichten der Gemeinde von dem Verhör und dem Redeverbot. Die Gemeinde reagiert, indem sie gemeinsam betet. Man sollte erwarten, dass sie um Hilfe in den Schwierigkeiten bitten wird. Sie betet jedoch überraschend anders. Zuerst vergegenwärtigt sie sich betend, wer Gott ist: "Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht" (Vers 24). Damit klärt sie sozusagen die Machtverhältnisse in der Welt. Die Regierung mit ihrem Redeverbot rutscht ganz weit nach unten. Der Schöpfer und Herr des Himmels und der Erde ist die höchste Instanz. Er hat das Sagen.

Dann erinnert sie sich und Gott an sein Wort in Psalm 2,1-2: "du hast durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, durch den Heiligen Geist gesagt: 'Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was vergeblich ist? Die Könige der Erde tr

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