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Mit Gott die Welt verändern Beten mit Vollmacht und Leidenschaft von Eldredge, John (eBook)

  • Verlag: Brunnen Verlag Gießen
eBook (ePUB)
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Mit Gott die Welt verändern

'Was jeder schmerzlich erfährt, aber niemand laut aussprechen möchte: Es gibt Gebete, die 'funktionieren', und Gebete, die 'nicht funktionieren'. Und es gibt einen Grund, warum das so ist. Ich will Sie nicht überzeugen zu beten. Ich kann Ihnen aber helfen, tiefer zu verstehen, was beten bedeutet, und ich kann Ihnen genug Anwendungsbeispiele vor Augen malen, dass Sie ein Gefühl dafür bekommen.' John Eldredge In seiner beliebten erzählerischen Art gibt Bestseller-Autor John Eldredge einen tiefen Einblick in das Wesen und die Bedeutung des Gebets, unsere Erwartungen und Hoffnungen, und welchen Missverständnissen wir dabei oft aufsitzen. Anhand von Beispielgebeten nennt er konkrete Tipps, um das eigene Gebetsleben wirksam zu gestalten. Lernen Sie eine neue Art des Betens und staunen Sie, wie Sie im Gespräch mit Gott die Dinge zum Guten verändern können - vollmächtig und mit Leidenschaft. John Eldredge ist Autor zahlreicher Bestseller wie 'Der ungezähmte Mann' oder 'Mehr als alles hüte dein Herz'. Er leitet die Seelsorgearbeit Ransomed Heart, wo Menschen durch die Liebe Gottes Erneuerung erfahren. Mit seiner Frau Stacy lebt er in Colorado.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783765574719
    Verlag: Brunnen Verlag Gießen
    Originaltitel: Moving Mountains. Praying with Passion, Confidence, and Authority
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Mit Gott die Welt verändern

Eins

Gebet, das etwas bewirkt

D er 26. Juni 2012 war ein brütend heißer Sommertag im Bundesstaat Colorado. In Colorado Springs stieg das Thermometer auf die Rekordhöhe von 38,5 Grad Celsius - und fachte damit die Angst vor dem herannahenden Waldbrand in der Bergregion westlich der Stadt noch weiter an. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten sich bisher vergeblich bemüht, ihn unter Kontrolle zu bringen. Die anhaltende Trockenheit hatte die Berghänge bereits zu Zunder ausgedörrt.

An diesem Tag richteten sich viele besorgte Blicke auf die Berge. Dann, wie auf ein arglistiges Stichwort hin, fegten Windböen mit fast 100 Stundenkilometern über Stadt und Bergregion. (Schon ein Sturm von nur halber Stärke wirft einen Mann um; aber 100 Stundenkilometer - Windstärke 11 bis 12 -, das gilt auf der Beaufortskala für Windgeschwindigkeit als Orkan.) Sturm und Flammen auf knochentrockenem Bergland - wahrlich eine unheilige Trinität.

Durch den starken Wind angefacht, sprang das Waldo-Canyon-Feuer über die Feuerschneisen und näherte sich so raubgierig und ungehindert der östlichen Stadtgrenze, wie 1939 Hitlers Blitzkrieg über Polen dahingetobt war. Letzten Endes sollten dem Feuer knapp siebeneinhalbtausend Hektar Land und 346 Wohnhäuser zum Opfer fallen.

Ich saß an jenem Nachmittag an meinem Schreibtisch, als ein Kollege hereinkam und fragte: "Hast du das gesehen?" Instinktiv eilte mein Blick zu den Bergen - das Bürofenster geht nach Westen - und ich sah die Feuerfront, deren Vorhut sich gerade über die letzte Bergkette vor der Stadt wälzte. Für unser Wohnviertel (das an den Wald grenzt) war bereits zweimal die Evakuierung angekündigt worden. Seit Tagen beobachteten wir die Rauchsäulen über dem Epizentrum des Feuers im Westen, die sich zehn Kilometer emporblähten wie eine riesige Gewitterwolke oder das Deckbett eines Vulkans - unheilschwanger in ihrem leuchtenden Orange und düsteren Schwarz.

Aber in den Nachrichten hatte man uns immer wieder versichert, das Feuer würde nordwestlich an der Stadt vorbeiziehen, und wir hatten einfach unser Leben weitergeführt wie sonst - bis zu dem Moment, in dem ich die Flammen über die Bergkette kriechen sah. Auf dem Weg zur Tür schnappte ich mir mein Handy und rief meine Frau Stacy an: "Du musst packen; ich bin unterwegs nach Hause." - "Aber es gab doch keinen Evakuierungsalarm", protestierte sie. "Das Feuer kommt", erklärte ich. "Es kommt näher, ich kann es sehen. Ich bin unterwegs." Wie jemand, der einer auflaufenden Flut zu entkommen sucht, raste ich buchstäblich mit dem Feuer um die Wette, das Bergkuppe um Bergkuppe eroberte. Der Hund und ein paar Habseligkeiten waren rasch ins Auto geladen - es stimmt, was man so sagt: Wenn "der Augenblick" gekommen ist, gibt es nur noch wenig wirklich Wichtiges - allem anderen sagten wir Lebewohl.

Unsere Nachbarn waren die Letzten, die flohen; später erzählten sie uns, dass Häuser auf dem Hügel explodiert waren. Im Stau feststeckend, der durch die Evakuierung verursacht war und auf den die Asche wie ein makabrer Schneesturm herabwehte, benachrichtigten wir verzweifelt Freunde per SMS oder Anruf und baten um ihr Gebet. Mein Wagen hat keine Klimaanlage; also tauchte ich einen Schal von Stacy in Wasser und hielt ihn mir vor den Mund, um keinen Rauch einzuatmen. Währenddessen schmiedete ich Notfallpläne, sollte das Feuer uns einholen - denn die Windböen fegten jetzt heulend von den Bergen heran und trieben die Feuerwalze vor sich her wie eine Ausgeburt der Hölle.

Wir erreichten Freunde im Osten der Stadt, wo wir erst einmal unterkamen, und beobachteten angespannt, wie das Feuer sich entwickelte. Es sollte noch drei lange Tage dauern, an denen Flammen und Rauch aufstiegen und Aschewolken die Berge verhüllten, bis wir Nachricht bekamen - unser Haus war verschont worden.

Es wurde dies und das gemunkelt, ab

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