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Praktische Jüngerschaft von Poonen, Zac (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Praktische Jüngerschaft

Warum zögern Prediger, die Botschaft von Jüngerschaft zu verkündigen? Weil es die Anzahl der Mitglieder in ihren Gemeinden stark reduzieren würde. Aber was sie nicht erkennen ist, dass die Qualität ihrer Gemeinden viel besser würde! Als Jesus der Menge über Jüngerschaft predigte, schrumpfte sie bald auf eine Handvoll von nur elf Jüngern zusammen. Die anderen empfanden die Botschaft als zu hart und verließen ihn. Aber es war mit diesen elf Jüngern, die bei ihm blieben, dass Gott schließlich seine Ziele in der Welt erreichte. Als heutiger Leib Christi auf Erden sollen wir denselben Dienst weiterführen, den diese elf Apostel im ersten Jahrhundert begannen. Nachdem Menschen zu Christus gebracht wurden, müssen sie zur Jüngerschaft und zum Gehorsam hingeführt werden. Allein auf diese Weise wird der Leib Christi gebaut werden. Zac Poonen war früher Offizier bei der indischen Marine und dient dem Herrn nun schon seit über 50 Jahren als Bibellehrer in Indien. Seit 1975 gründet er Gemeinden in Indien und anderen Ländern. Er und seine Frau Annie leben in Bangalore, Südindien. Sie haben vier verheiratete Söhne, die ebenfalls dem Herrn nachfolgen. Wie die anderen Ältesten der Christian Fellowship Church (CFC) sorgt Zac Poonen selbst für sich und seine Familie durch 'Zeltmachen' und erhält für seinen Dienst kein Gehalt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 102
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847691693
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 608 kBytes
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Praktische Jüngerschaft

1. Jünger oder Bekehrte?

Ein häufiger Fehler, den Christen immer wieder machen, besteht darin, dass sie in einer Schriftstelle zu einem Thema ganz aufgehen und dabei andere Bibelstellen zum selben Thema ausklammern.

Satan hat unseren Herrn mit den Worten "Es steht geschrieben ..." (Mt 4,6) versucht. Aber der Herr wies die Versuchung mit den Worten zurück: "Es steht auch geschrieben..." (V. 7). Das ganze Vorhaben Gottes kann nur verstanden werden, wenn man Schriftstelle mit Schriftstelle vergleicht - wenn "es steht geschrieben..." zusammen mit dem "es steht auch geschrieben" gelesen wird.

Betrachte das Thema des "großen Auftrags":

Jesus gab seinen Jüngern folgenden Befehl: "Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur" (Mk 16,15). Er gab ihnen auch den Befehl: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker" (Mt 28,19). Diese beiden Gebote sind nur zwei Teile des EINEN großen Auftrags. Nur durch eine sorgfältige Betrachtung und Gehorsam gegenüber beiden Teilen dieses Auftrags können wir den ganzen Willen Gottes finden und erfüllen.

Evangelisation

Der erste Schritt ist offensichtlich der, hinauszugehen und allen Menschen das Evangelium zu predigen (Mk 16,15). Dieses Gebot richtet sich nicht an den einzelnen Gläubigen, sondern an den ganzen Leib Christi. Es ist für einen Einzelnen oder eine örtliche Gemeinde auf sich allein gestellt unmöglich, das Evangelium jedem Menschen auf der ganzen Welt zu verkündigen. Jeder von uns kann bestenfalls einen kleinen Anteil an dieser Aufgabe haben.

Aber diesen Teil, wie klein er auch sein mag, müssen wir erfüllen. Hier kommt die Bibelstelle in Apostelgeschichte 1,8 ins Spiel. Jeder Christ muss den Heiligen Geist haben, der auf ihn kommt und ihn mit Kraft ausstattet, wenn er ein effektiver Zeuge für Christus sein möchte. Beachte genau, dass nicht alle berufen wurden, um Evangelisten zu sein (denn Christus hat seiner Kirche nur einige Evangelisten gegeben, wie Epheser 4,11 deutlich zeigt), aber alle sind berufen, seine Zeugen zu sein.

Ein Evangelist hat ein breiteres Arbeitsfeld als ein Zeuge. Ein Zeuge muss Christus in dem Kreis, in dem er sich bewegt und arbeitet, verkünden - gegenüber Verwandten, Nachbarn, Arbeitskollegen in seinem Büro und anderen Menschen, die er jeden Tag trifft und die er auf Reisen treffen mag usw. In diesen Bereichen können wir alle Zeugen sein, was immer auch unser weltlicher Beruf sein mag.

Aber Christus hat der Kirche auch Evangelisten gegeben, die einen umfangreicheren Dienst haben, die Verlorenen zu erreichen. Die Aufgabe der Evangelisten besteht jedoch NICHT bloß darin, "Seelen zu gewinnen" oder "Menschen zu Christus zu führen" (wie wir häufig hören), sondern "den Leib Christi aufzubauen" (wie Epheser 4,11 -12 deutlich macht). In diesem Bereich liegt das größte Versagen der heutigen Evangelisation. Der Großteil der heutigen Evangelisationen zielt NICHT darauf ab, den Leib Christi zu erbauen, sondern einzelne Seelen zu retten. Diese Seelen werden dann gewöhnlich zurück in ihre toten "Gemeinden" geschickt, wo sie bald erneut verloren gehen oder bestenfalls lauwarm werden und nur dazu taugen, eines Tages aus dem Mund des Herrn ausgespien zu werden (Offb 3,16).

So oder so werden sie nicht zum Leib Christi aufgebaut. Daher werden nur Satans Ziele erreicht - denn die Per

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